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Papst an Ständige Diakone: Rangordnungen auf den Kopf stellen

23. Oktober 2015 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Papst Franziskus appellierte in Rom an Ständige Diakone, die Nachfolge Christi anzutreten, alles Herrische von sich zu weisen und zu agieren wie Jesus Christus, der „menschliche Rangordnungen auf den Kopf stellt“.


Rottenburg/Rom (kath.net/drs) Mit einem Grußwort hat Papst Franziskus gestern Abend (21. Oktober) in Rom den Teilnehmern am Treffen des Internationalen Diakonatszentrums (IDZ) zu dessen 50-jährigen Jubiläum gratuliert. Er bat die Diakone darum, in Ihrem Einsatz für eine diakonische Weltkirche und für eine solidarische Welt nicht nachzulassen.

Papst Franziskus appellierte an die Diakone, die Nachfolge Christi anzutreten, alles Herrische von sich zu weisen und zu agieren wie Jesus Christus, der „menschliche Rangordnungen auf den Kopf stellt“.

„Sie sind Botschafter unseres menschgewordenen Gottes, der Solidarität zeigt bis in den Tod und über den Tod hinaus. Sie sind berufen, anderen Menschen auf ihrem Weg der Menschwerdung solidarisch beizustehen, überall auf der Welt“, so Papst Franziskus, dessen Grußwort vom Präsidenten des IDZ, Klaus Kießling, verlesen wurde.


Die ursprünglich geplante persönliche Begegnung zwischen Papst Franziskus und den Teilnehmern des Jubiläums-Treffens war aufgrund der derzeit tagenden Synode nicht möglich. Papst Franziskus drückte darüber sein Bedauern aus.

kath.net dokumentiert die Grußbotschaft von Papst Franziskus an die ständigen Diakone und ihre Ehefrauen in voller Länge (Quelle: Diözese Rottenburg-Stuttgart)

Liebe Mitbrüder im diakonalen Amt,
liebe Mitbrüder im priesterlichen und im bischöflichen Amt,
liebe Ehefrauen der Diakone,
liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Jubiläum des Internationalen Diakonatszentrums, herzlich grüße ich Sie und gratuliere ich Ihnen zum 50jährigen Jubiläum, das Sie anlässlich der Wiedereinführung des Ständigen Diakonates durch das Zweite Vatikanische Konzil in diesen Tagen mit 600 Personen aus 35 Ländern begehen.

Als mir Kardinal Oswald Gracias im Namen Ihres Präsidenten Klaus Kießling das Anliegen einer Begegnung vorbrachte, willigte ich sehr gern ein – voller Vorfreude darauf, Sie zu empfangen. Nun allerdings muss ich meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit auf die synodalen Prozesse richten, so dass es während Ihres Jubiläums nicht zu einer direkten Begegnung wird kommen können. Ich bedaure dies sehr und freue mich auf eine andere Gelegenheit.

Angesichts der ersten internationalen Studienkonferenz zum Ständigen Diakonat brachte Paul VI. am 25. Oktober 1965 zum Ausdruck: „Sicher handelte das Konzil unter einer providentiellen Eingebung des Heiligen Geistes, als es beschloss, das ursprüngliche Amt des Diakonates im Dienste des Gottesvolkes zu erneuern.“ In dieser Überzeugung bitte ich Sie darum, in Ihrem Einsatz für eine diakonische Weltkirche und für eine solidarische Welt nicht nachzulassen. Sie sind Botschafter Jesu Christi, der alles Herrische von sich weist und wie der, der bedient, menschliche Rangordnungen auf den Kopf stellt. Sie sind Botschafter unseres menschgewordenen Gottes, der Solidarität zeigt bis in den Tod und über den Tod hinaus. Sie sind berufen, anderen Menschen auf ihrem Weg der Menschwerdung solidarisch beizustehen, überall auf der Welt.

Für Ihren Einsatz danke ich Ihnen von Herzen. Zugleich bitte ich Sie, mich und meinen Dienst durch Ihr Gebet zu begleiten. Mit dem Versprechen, auch Ihre Anliegen vor den Herrn zu tragen, erteile ich Ihnen allen gerne den Apostolischen Segen.

Aus dem Vatikan, am 20. Oktober 2015
FRANZISKUS


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Lesermeinungen

 agnese 23. Oktober 2015 
 

agnese

Alle, die unbedingt heiraten wollen und
deshalb nicht Priester werden können, müßten Diakone bleiben. Wenn der Wunsch ehrlich ist, müßten sie sich damit begnügen.


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