Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. Bätzing gegen Papst Leo
  5. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  8. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  9. „Wir werden erwartet“
  10. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  11. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  14. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

Weltfamilientreffen: Warum so wenig Bischöfe aus deutschem Sprachraum?

6. Oktober 2015 in Familie, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Australischer Bischof kritisiert die mangelnde Teilnahme von Bischöfen ausgerechnet aus jenen Ländern, die sich stark für eine progressive Linie in der Frage der Kommunionzulassung einsetzen.


Philadephia (kath.net)
Der australische Erzbischof Anthony Fisher zeigt sich verwundert, dass beim Weltfamilientreffen in Philadelphia/USA keine Bischöfe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, teilgenommen hatten. Dabei würden sich doch gerade diese Länder so stark für eine progressive Linie in der Frage der Kommunionzulassung einsetzen. „Ich weiß nicht genau, was dies bedeuten soll. Vielleicht haben sie sehr gute Gründe [für ihr Fehlen], aber es überraschte mich“, stellte der Erzbischof von Sydney fest, wie „Crux“ berichtete. Der Höhepunkt des diesjährigen Weltfamilientreffens war der Besuch von Papst Franziskus gewesen. Fisher äußerte außerdem, dass man gespannt verfolge, was afrikanische Bischöfe zu Familienthemen äußerten. In der frühen Kirche seien es häufig die afrikanischen Bischöfe gewesen, die die Kirche in Glaubensdingen auf der rechten Spur gehalten hätten, erinnerte er.


Hintergrund: Aus dem gesamten deutschen Sprachraum waren nach bisherigem Kenntnisstand nur zwei Bischöfe in Philadelphia. Aus der Schweizer Bischofskonferenz wurde bisher überhaupt kein Teilnehmer bekannt. Für die Österreichische Bischofskonferenz war Familienbischof Klaus Küng, kath.net hat berichtet, für die Deutsche Bischofskonferenz der stellvertretende Familienbischof, Weihbischof Wilfried Theising, in Philadelphia anwesend. Aber auch Theising hatte gegenüber „Radio Vatikan“ darauf hingewiesen hatte, dass aus den deutschsprachigen Kirchen nicht viele dabei gewesen seien. Ob vereinzelt Bistümer aus dem deutschsprachigen Raum zur Teilnahme am Weltfamilientreffen eingeladen und Fahrten organisiert hatten, ist der kath.net-Redaktion bisher nicht bekannt. Die Fahrten zu Weltjugendtagen – einer vergleichbaren Veranstaltung – werden dagegen von vielen Bistümern organisiert und eigens durch Fördermittel bezuschusst.

Video einer Papstpredigt


Eine Messfeier mit Papst beim Weltfamilientreffen in voller Länge - Lateinisches Hochgebet - (Video ohne Kommentar und ohne Übersetzung)



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Weltfamilientag

  1. Slowenischer Künstler gestaltet Bild für Weltfamilientreffen 2022
  2. Weltfamilientreffen: LGBTQI+ ist ein Thema, Abtreibung nicht
  3. Papst will im August zum Weltfamilientreffen nach Irland reisen
  4. Irland: Gegenveranstaltung zum Weltfamilientreffen geplant
  5. Katholisches Weltfamilientreffen 2018: Homo-Paare willkommen
  6. Nächstes Weltfamilientreffen findet in Dublin statt
  7. USA: Vorbereitungen für kirchlichen Weltfamilientag 2015 im Gang







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  3. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  4. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  5. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  6. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  7. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  8. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  9. NGO nach Massaker an Christen in Äthiopien: "Welt darf nicht wegsehen"
  10. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  11. Karmelitinnen in Pennsylvania bauen von Hand ein Kloster für 1.000 Jahre
  12. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  13. „Wir werden erwartet“
  14. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  15. Wäre ich ohne Kinder glücklicher gewesen?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz