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Slowakei: Katholische Kirche setzt großes Zeichen für den Lebensschutz

22. September 2015 in Familie, 6 Lesermeinungen
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Die Slowakische Bischofskonferenz hatte zum Pro-Life-Marsch nach Bratislava eingeladen, rund 80.000 Demonstranten kamen - Salzburger Weihbischof Laun war prominentester Auslandsteilnehmer bei diesem Großevent


Bratislava (kath.net/KAP) Mit dem Pro-Life-Marsch in Bratislava am Sonntagnachmittag hat die katholische Kirche in der Slowakei ein weiteres Zeichen ihres unbedingten Einsatzes für das geborene und ungeborene Leben gesetzt. Nach Schätzung der Organisatoren waren zwischen 70.000 und 85.000 Sympathisanten aus allen Landesteilen der Einladung der Slowakischen Bischofskonferenz gefolgt. Prominentester Auslandsgast war der Salzburger Weihbischof Andreas Laun, der am Vortag bereits beim Berliner Marsch für das Leben mitmarschiert war.

In Anbetracht der Menschenmassen begann der Festtag mit Gottesdiensten der einzelnen Diözesen in verschiedenen Pressburger Kirchen. Bei der Eucharistiefeier der Erzdiözese Bratislava im Martinsdom erklärte Erzbischof Stanislav Zvolensky, an der Spitze des Lebensmarsches stehe "Gott selbst, der sich auf den Weg zu uns gemacht hat, damit wir das Leben haben und es in Fülle haben". Die Glück- und Segenswünsche von Papst Franziskus überbrachte der Apostolische Nuntius in der Slowakischen Republik, Erzbischof Mario Giordana.


Weihbischof Laun würdigte die Organisation und die Teilnahme der Bischöfe am Marsch in Bratislava. Ein Land, in dem das Leben missachtet werde, sei "kein gutes Land", und wenn in Europa eine Kultur des Todes herrsche, von der Papst Johannes Paul II. gesprochen habe, so seien "wir hier hergekommen, um für eine Kultur des Lebens zu kämpfen".

In Anspielung auf den nicht zustande gekommenen Bau einer U-Bahn in der slowakischen Hauptstadt wurden an die Teilnehmer 50.000 Exemplare einer "Pro-Life-Metro" verteilt - eine Anleitung, wie man schwangeren Müttern helfen kann, die eine künstliche Abtreibung erwägen.

Thema des Lebensmarsches war "Freude am Leben". War der erste derartige Marsch vor zwei Jahren als Vorbereitung auf das dann am 7. Februar 2014 abgehaltene Referendum über den Schutz der Familie gedacht, so standen im Mittelpunkt des nunmehrigen Events positive Forderungen, wie sie in Österreich von der "Aktion Leben" erhoben werden. Hauptorganisator Marek Michalcik sagte, die "ruhige und fröhliche Atmosphäre, die durch die Straßen der Hauptstadt getragen wurde", sei "ein Beweis dafür, dass den Menschen im Land am Schutz des Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod gelegen" sei.


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