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Nach Kritik sagt Kärntner Bischof Schwarz Mittelmeer-Wallfahrt ab

25. Juni 2015 in Österreich, 26 Lesermeinungen
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Diözesanwallfahrt per Kreuzschiff auf dem Mittelmeer? Pfarrer und kirchliche Mitarbeiter reagierten entsetzt „über die Geschmacklosigkeit“ Mittelmeerfahrt „dort, wo Tausende Flüchtlinge sterben“- UPDATE: Stellungnahme der Diözese


Gurk-Klagenfurt (kath.net) Nach heftiger interner Kritik hat der Kärntner Bischof Alois Schwarz eine Kreuzschiffwallfahrt auf dem Mittelmeer abgesagt. So stellte die „Kleine Zeitung“ einen Konflikt in der Diözese Gurk-Klagenfurt dar, der nun auch seinen Weg in die Medien gefunden hat. Kärntner Pfarrer, so beschreibt die große österreichische Regionalzeitung weiter, hätten mit „breitem Entsetzen“ auf einen Brief aus dem Bischöflichen Ordinariat reagiert. In dem Brief warb die Projektassistentin des Bischöflichen Projektmanagements für die Diözesanwallfahrt mit Bischof Alois Schwarz im April 2016. Im Einzelnen geht es um eine Woche auf dem Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer, angesteuert werden sollten Genua, Neapel/Amalfi, Malta, Dubrovnik, Venedig. Die Kosten werden zwischen 999 bis 1870 Euro veranschlagt. Bischof Schwarz schrieb im Programm: „Wir besuchen Orte und Stätten, wo berühmte Heilige ihre Spuren hinterlassen haben bzw. begraben liegen“.


Doch Pfarrer und kirchliche Mitarbeiter reagierten nach Angaben der „Kleinen Zeitung“ fassungslos auf folgenden Hinweis im Werbebrief: „In Anbetracht dessen, dass wir den Flüchtlingen im Süden von Italien sehr nahe kommen werden, möchten wir auch Informationen vor Ort einholen und in den Messfeiern sowie Gebetsandachten der vielen Verstorbenen gedenken.“ Eine völlig anonym bleibende Person oder Personengruppe äußerte gegenüber der Zeitung ihr Entsetzen „über die Geschmacklosigkeit, im Mittelmeer mit einem Kreuzfahrtschiff auf Wallfahrt zu sei: Dort, wo Tausende Flüchtlinge sterben bzw. zusammengepfercht auf Fischkuttern unterwegs sind“. Ebenso sei man auch über den „ökologischen Wahnsinn einer Kreuzfahrt“ entsetzt.

Die diözesane Projektassistentin äußerte gegenüber der „Kleinen Zeitung“, dass man die Reise bereits seit zwei Jahren plane, die Flüchtlingsdimension habe es seinerzeit noch nicht gegeben. Auch sie selbst habe zuletzt steigende Bedenken gehabt. Ein Plan, drei Kabinen für Flüchtlinge zu mieten und die Menschen von Malta zur Betreuung in die Diözese Gurk-Klagenfurt mitzunehmen, sei wegen der Behörden nicht verwirklichbar gewesen. Deshalb habe sie selbst den Bischof um Absage gebeten. Als Ersatzreise wird nun eine Wallfahrt nach Lourdes angeboten.

UPDATE
Andrea Enzinger von der Diözese Gurk-Klagenfurt hat am Nachmittag gegenüber kath.net auf Anfrage folgendes mitgeteilt:

"Bereits vor ca. zwei Jahren hat die Diözese Gurk mit den Planungen für eine Reise zu den Heiligen rund um das Mittelmeer begonnen. Ähnliche Wallfahrten zu Schiff wurden und werden auch von anderen Diözesen durchgeführt. Zum Zeitpunkt der Planungen waren die Entwicklungen der Situation der Flüchtlinge in den Anrainerstaaten des Mittelmeer-Raumes noch nicht absehbar.

Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz hat auf kritische Rückmeldungen aus dem innerkirchlichen Bereich zur geplanten Reise umgehend reagiert und die geplante Diözesanwallfahrt abgesagt. Stattdessen wird Bischof Schwarz Anfang Mai 2016 die Diözesanwallfahrt nach Lourdes leiten."

© Foto: Diözese Gurk/Neumüller


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Lesermeinungen

 H.v.KK 1. Juli 2015 
 

H.v.KK

Ziemlich lächerlich!
Wem ist mit der Absage geholfen?
Das Schiff fährt auf jeden Fall,nur bringt es eben diesmal einige katholische Wallfahrer NICHT an ihr geplantes Wallfahrtsziel.Ein trauruges Zeichen auch dafür,was das Wort bzw.die Stellung eines Bischofs heute noch wert ist,wenn einige subalterne Ehrenamtliche ,vom Zeitgeist anstatt vom Heiligen Geist angetrieben,über die Wallfahrts-und Reisepläne eines Bischofs entscheiden können!


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 Schneerose 26. Juni 2015 
 

Familien am Luxusdampfer?

Lieber Chris2: Der Preis für diese sog. "Wallfahrt" bewegt sich laut damit betrautem Reisebüro von 999 bis 1870 € pro Person. Das werden sich wenige Familien in Kärnten leisten können. Der Wandersmann sollte eine Weile in der Diözese mitarbeiten, dann erst urteilen.


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 Adson_von_Melk 26. Juni 2015 

"Wenn Fasten, dann Fasten, wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn!"

Sagte bekanntlich schon die heilige Kirchenlehrerin Theresia von Avila, eine ausgezeichnete Psychologin und Menschenkennerin. Und heuer, zu ihrem 500. Geburtstag legen die Menschen mehr Wert darauf denn je. Es gibt eine Zeit für Askese und es gibt eine Zeit für Party, authentisch soll man halt bleiben.

Wenn Wallfahrt dann Wallfahrt, wenn Kreuzfahrt dann Kreuzfahrt. Die Leute lassen sich da kein X für ein U vormachen, und das ist eigentlich gut so.


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 Diasporakatholik 26. Juni 2015 
 

Frage mich sowieso, warum Pfarrer und Bischöfe so viel in der Welt herumreisen müssen?

können Sie sich vom Hl. Nikolaus, dem Bischof von Myra vorstellen, dass er überall herumreiste, außer wo es notwendig war (Konzil)?
Ich kenne Pfarrer, aber auch sogar Bischöfe, die sich durch ein häugies Reisen bis in ferne Weltgegenden "auszeichnen", während daheim manches vor sich hinschlampt...
auch in diesem Sinne kann man die jüngste Enzyklika lesen, und für sie - aber auch für uns alle - fragen, ob das weite Reisen ökologisch nicht problematisch ist und wirklich notwendig ist.


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 Montfort 25. Juni 2015 

@wandersmann - Barmherzigkeit hält KEINEN "Sicherheitsabstand"!

Sie fragen: "Wie groß muss denn der Sicherheitsabstand zu Not, Tod und Leid sein, wenn man irgendwo hinfährt?"

Das Evangelium sagt, dass wir KEINEN "Sicherheitsabstand" halten sollen!

"Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halbtot liegen.
Zufällig kam ein Priester denselben Weg herab; er sah ihn und ging weiter.
Auch ein Levit kam zu der Stelle; er sah ihn und ging weiter.
Dann kam ein Mann aus Samarien, der auf der Reise war. Als er ihn sah, hatte er Mitleid, ging zu ihm hin, goß Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf sein Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn ... Was meinst du: Wer von diesen dreien hat sich als der Nächste dessen erwiesen, der von den Räubern überfallen wurde? Der Gesetzeslehrer antwortete: Der, der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle genauso!" (Lk 10)


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 Gipsy 25. Juni 2015 

CkH

"Das ist doch der gleiche Unsinn wie in Limburg."
----------------------------------
So ist es. Neid,Neid und wieder Neid. Die Arbeit, die manche Bischöfe haben, die sieht "man" nicht, aber den "Luxus".


@ Albinol

Wenn Sie meinen ich rede Quatsch, dann tut mir das leid. In jedem Quatsch steckt oft auch ein Körnchen Wahrheit.


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 Chris2 25. Juni 2015 
 

Warrum eigentlich nicht?

Zuerst auch etwas irritiert, finde ich die Idee einer "Bootswallfahrt" gar nicht mehr so schlecht, zumal, wenn nicht wenige ältere Leute (wovon ich ausgehe) und auch Familien dabeisind: Man hat Zeit (und Platz) für Katechesen und Gespräche, anstatt im Bus gedrängt über schlechte Straßen zu poltern, kann Orte verbinden, die sonst nur schwer zu kombinieren wären hat nicht täglich ein neues Hotel und kann sich nebenbei sogar noch erholen. Typisch Berufsempörte: Einen Aspekt herauspicken uns druff mit m Knüppel. Energiewende predigen und Urlaub in Neuseeland machen, ja ja. Man mag heute darüber nachdenken, so etwas anzusoßen, aber die Wallfahrt war ja langfristig geplant, die Absage für manche einfache Gläubige, die vielleicht lange darauf gespart und sich darauf gefreut haben, wohl auch ein Schock...


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 Fides Mariae 25. Juni 2015 
 

Die arme Projektassistentin...

...in die Mühlen der Betroffenheitsindustrie geraten.


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 Ulmus 25. Juni 2015 
 

Manche Kommentatoren hier scheinen ihre persönliche Vorstellung von Wallfahrt verallgemeinern zu wollen: eine Wallfahrt ist per definitionem eine Reise, bei der am Ziel eine Pilgerstätte besucht wird: nicht mehr und nicht weniger. Das erfüllt auch eine Kreuzfahrt, die Pilgerstätten als Ziel hat. Daher gelten übrigens auch die Kreuzzüge als Wallfahrt.
Spezielle Wallfahrten können mit bestimmten Bedingungen belegt werden, z.B. daß bestimmte Wege benutzt werden müssen, die Wallfahrt zu Fuß erfolgen muß, gewissen Strecken barfuß oder auf den Knien zurückgelegt werden müssen etc. Mitnichten gilt dies aber für alle Wallfahrten.
Die Organisatoren haben natürlich das Recht, aus welchen Gründen auch immer eine Fahrt abzusagen. Welchen Nutzen das für die Flüchtlinge haben soll, ist mir allerdings schleierhaft. Oder glaubt irgendjemand, daß die potentiellen Teilnehmer nun das zwangsgesparte Geld spenden werden? Da habe ich erhebliche Zweifel...


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 Suarez 25. Juni 2015 

Verehrter AlbinoL, mit den berühmten Fakten ist es so eine Sache

Ein Kreuzfahrtschiff wird da unversehens zu einem Luxuskreuzfahrtschiff und der Besuch historisch bedeutsamer Orte zur Schandtat eines Bischofs, der sich so auch noch gegen den Geist der Umweltenzyklika unseres Papstes versündigt und ganz nebenbei das Leid von Flüchtlingen voyeuristisch ausschlachtet.

Liest man einmal die im Artikel genannten Städtenamen, so erscheint deren Bezug zu alter christlicher Kultur zumindest nicht abwegig und der direkteste Weg ist wohl auch der übers Meer.

Insofern handelt es sich nicht notwendig um ein Kapitalverbrechen.

Und nicht jedes Kreuzfahrtschiff ist gleich ein Luxusliner wie die Queen Elizabeth. Mancher scheint da lediglich noch ein altes Fischerboot für angemessen zu halten. Analog müsste man dann jede Flugreise eines Bischofs als noch viel größere Schandtat ansehen und fordern, dass ab sofort nur noch per Segelflieger zu reisen sei.

Über die Art der Kommunikation dieser Wallfahrt lässt sich allerdings streiten.


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 duesi 25. Juni 2015 
 

?

Wenn dort Orte von Heiligen besucht werden sollten, dann hätte es sicher Momente der Aufopferung gegeben. Man kann sicher darüber streiten, ob es ein einfacheres Schiff nicht auch getan hätte. Oder ob man die Wallfahrt mit drei Tagen ehrenamtlicher Hilfe in einem Flüchtlingslager verbinden könnte. Aber ansonsten scheint mir die Kritik hier überzogen. Es hilft keinem einzigen Flüchtling, dass diese Veranstaltung abgesagt worden ist.


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 CkH 25. Juni 2015 
 

@AlbinoL u.a.

Die Wallfahrt nach Lourdes wird auch nicht auf einem Eselskarren oder zu auf blutigen nackten Füßen. Das ist doch der gleiche Unsinn wie in Limburg. Muss man als guter Christ nur noch in Sack und Asche gehen? Auf die innere Haltung kommt es doch viel mehr an und ich finde die Unterstellung, hier ginge es nur um eine Luxus-Vergnüngungsfahrt (was bitte ist Luxus? Für jeden doch aus was anderes), genau so schlimm, wie die moralische Entrüstung "das kann man doch nicht machen". Wenn auf diesem Schiff die Zeit für intensiven Austausch und Katechese genutzt wird, ist das immer noch besser als jeder Kirchentag. Und warum ist eine Wallfahrt nur was wert, wenn man ne Zahl an Kilometer abläuft? Wurscht ob man dabei seine Scheidung plant und nachts nur in Luxushotels nächtigt, hauptsache blutige Füße und ab und an gut gegeißelt?


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 marguerite 25. Juni 2015 

die ed wien hat ja bekanntlich eine diözesanwallfahrt auf so einem kreuzfahrtschiff absolviert...


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 Sternenklar 25. Juni 2015 

Wir sind überall 24h / 365 Tage Christen

Darf man nicht mehr im gleichen Meer baden, wo andere ertrinken?
Darf man nicht Ferien in einem Land z.B. Schweiz machen wo täglich Kinder abgetrieben werden?
Wenn wir auf Wallfahrt gehen, machen wir da eins auf "Fromm" und danach sind wir wieder "Welt-Bürger" ?
Nach meinem Verständniss sollen wir uns immer und überall so Verhalten dass man sich bewusst ist, dass wir Gott in uns haben. Wenn wir uns als Christen auf das Niveau der "politischen Korrektheit" herunterlassen, dann gute Nacht. Beim Genießen von Angenehmen sollen wir Gott preisen, wenn wir leiden, sollen wir Gott preisen. Wir dürfen aber nicht zwei Leben führen!


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 Theodor69 25. Juni 2015 
 

Finde es einen Missbrauch der Flüchtlingstragödie

Ich kann mir nicht vorstellen, dass der genannte Grund auch der wirkliche Grund ist. Das wäre ja zu absurd. Was auch immer dieser „andere Grund“ dann sein mag, der offenbar nicht genannt wird – die Flüchtlingstragödien im Mittelmeer vorzuschieben finde ich geschmacklos.


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 bedrohter Christ 25. Juni 2015 
 

Danke, lieber AlbinoL

Sie sprechen mir aus der Seele! Leider sind solche Kommentare - die Sie hier kritisieren - keine Seltenheit.


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 Rosaire 25. Juni 2015 

@AlbinoL

Bravo!

Und was soll denn das überhaupt für eine "Wallfahrt" sein? Walkt man dann seine Wallfahrts-Kilometer auf dem Laufband im Bord-Fitness-Studio? Wenn das mal kein Beispiel für "Verweltlichung" ist!


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 AlbinoL 25. Juni 2015 

Finde es ein starkes Stück das hier die Fakten Komplett ignoriert werden

anstatt zu sagen: war eine Dumme Idee. Absage zurecht. hauptsache irgendwie den Bischof entschuldigen...und die Fakten außer acht zu lassen.
Es ging hier um eine Wallfahrt eines Bischofs auf einem Luxuskreuzfahrtschiff (sic!). Das sind die Fakten. Es ging weder darum Mittelmeertourismus zu verbieten. Noch wollte der Bischof den Armen Italienern durch sein vorbeifahren und ein bisschen Geld da lassen was gutes tun. Die Flüchtlingsproblematik kommt dann noch dazu. Wenn dann Gipsy von einem "eiterer Stein, der aus der schon fast abgerissenen Kirche herausgebrochen wird" spricht, dann ist das einfach Quatsch. Luxuskreuzfahrt mit Wallfahrt zu kombinieren ist fast schon ein bisschen pervers wie ich finde. Und wenn da Kritik kommt ist es zurecht. Auch wenn ich sonst immer auf der Seite der Kirche bin. Hätte mich gefreut, wenn andere das hier auch so sehen. Alles andere ist schon stark bigott.


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 jadwiga 25. Juni 2015 

Möchte uns die Kirche aufs Kreuz legen?

Mit Wallfahrt verbinde ich persönlich viel Aufopferung und Suche nach dem Sinn des Leidens. Ein Kreuzschiff hat dagegen gar nichts gemeinsames mit dem Opfer und dem Kreuz Jesu Christi!


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 Gandalf 25. Juni 2015 

Da komme ich fast in Versuchung...

..nachzudenken, ob wir nicht mal eine kath.net-Wallfahrt im Mittelmeer machen sollten...


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 wandersmann 25. Juni 2015 
 

Wie dumm kann man nur sein ...

"Eine völlig anonym bleibende Person oder Personengruppe ...", die wahrscheinlich in der Volkshochschule einen Kurs zum Thema "Professionelle Betroffenheit - wie geht das eigentlich?" besucht hat und nun das Gelernte praktisch umsetzt.

Auf allen Weltmeeren und an allen Orten dieser Welt gibt und gab es Tod, Leid und Ausbeutung. Und wer meint ein bestimmter Ort sei "cleaner" als ein anderer, der hat nur noch nicht genug nachgeforscht.

Wie groß muss denn der Sicherheitsabstand zu Not, Tod und Leid sein, wenn man irgendwo hinfährt?


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 LOT 25. Juni 2015 
 

LOT

Christen sollten sich in Selbstbeherschung ueben und in jeder Situation ueberlegen ob es im christlichen Sinn ist eine Tat in Aktion umzusetzen


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 Gipsy 25. Juni 2015 

Man kann auch

übertreiben.

Darf jetzt niemand mehr eine Mittelmeer-Kreuzfahrt machen? Die Reiseunternehmen werden sich freuen und die auf den Tourismus angewiesenen Länder auch. Eine Wallfahrt abzusagen, ist ein weiterer Stein, der aus der schon fast abgerissenen Kirche herausgebrochen wird. Weiter so und bald haben wir nur noch einen Schutthaufen.
Vielleicht soll "man " auch nur nicht sehen, was auf dem Mittelmeer an Aktivitäten wirklich los ist.


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 antony 25. Juni 2015 

Manche Leute warten anscheinend nur drauf,...

den moralinsauren, politisch-korrekten Zeigefinger zu erheben.

Nun ja, so ist es eben: Wenn Ehebruch und Abtreibung moralisch gut gehießen werden, werden stattdessen fehlende Mülltrennung und Erholung auf dem Mittelmeer zur Todsünde erhoben.


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 SpatzInDerHand 25. Juni 2015 

Den oft strukturschwachen Problemzonen vor Ort, die große Flüchtlingsmengen aufnehmen müssen,

wird durch Tourismusboykott garantiert nicht geholfen.
Bedenklich ist allerdings auch die Frage: wer bezahlt diesen Beinaheurlaub hoher Bistumsmitarbeiter eigentlich? Wirklich jeder brav aus seiner eigenen Tasche?


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 Gandalf 25. Juni 2015 

Irgendwie schon sehr lächerlich...

Darf man dann jetzt auch keinen Badeurlaub am Mittelmeer machen?


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