Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  2. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  3. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  4. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  7. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  8. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  9. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  10. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  11. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  12. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  13. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  14. Bericht des US-Justizministeriums: Regierung Biden hat traditionelle Christen intensiv durchleuchtet
  15. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland

Kritik am Schweigen des Kirchentages zur Christenverfolgung

12. Juni 2015 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Genozidforscher: „Hierzu sollte es künftig ein großes Forum geben“


Stuttgart/Kassel (kath.net/idea) Kritik am Schweigen des Deutschen Evangelischen Kirchentages zum „völkermordähnlichen Horror der expandierenden Islamisten“ in Teilen der Welt hat der Theologe und Genozidforscher Wolfgang Reinhardt (Kassel) geübt. Er beteiligte sich während des Protestantentreffens vom 3. bis 7. Juni in Stuttgart zusammen mit seiner Frau Denise Uwimana-Reinhardt, einer Überlebenden des Völkermordes an einer Million Tutsi 1994 in Ruanda, an einem Podium zum Thema „Zwischen Mitschuld und Versöhnungsarbeit – welche Aufgaben hat Kirche angesichts heutiger internationaler Konflikte?“. Nach Reinhardts Worten wäre eine Resolution des Kirchentages notwendig gewesen, die Solidarität mit den Hunderttausenden Christen zum Ausdruck bringt, die in Syrien, Nigeria, Somalia, dem Irak und anderen Ländern bedroht und verfolgt werden. Christen seien die mit Abstand am meisten verfolgte Religionsgruppe: „Hierzu sollte es auf künftigen Kirchentagen ein großes Forum geben.“


Warum wurde nicht an den Völkermord an den Armeniern erinnert?

Kritik übte Reinhardt auch, dass es in Stuttgart keine Veranstaltung zu dem Völkermord der Osmanen an 1,5 Millionen Armeniern vor genau 100 Jahren gab. Ohne Wahrheit könne es keine Versöhnung geben, so der Theologe. Zudem rief er die Weltgemeinschaft auf, nie wieder untätig zuzusehen, wenn eine Minderheitengruppe wie die Armenier damals oder die Tutsi vor 21 Jahren ausgerottet werden solle. Gegenwärtig gelte es, der skrupellosen Vernichtung von wehrlosen Menschen durch Terrororganisationen wie den „Islamischen Staat“ (IS) oder Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) entschlossen entgegenzutreten. Reinhardt: „Ruanda wie Armenien lehren uns, dass man mit besessenen Völkermördern nicht verhandeln, sondern sie nur mit Waffengewalt stoppen kann.“ Wenn täglich Tausende Menschen abgeschlachtet würden, „ist es zynisch, ja menschenverachtend, jegliche Gewaltanwendung abzulehnen“.

Wer wagt es, die IS zu lieben? Ein Brief des Volkes vom Kreuz - A Letter from the People of the Cross - ANSCHAUEN, TEILEN!!


Die britische Band ´Ooberfuse´ singt: ´We believe´, ´Wir glauben´! - Es geht um die blutige Christenverfolgung in Irak und Syrien



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
  2. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  3. Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
  4. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  5. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  6. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  7. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  8. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  9. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
  10. Brutaler Polizeiangriff auf einen katholischen Priester in Sri Lanka: Kirche fordert Aufklärung






Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  4. Schisma auf leisen Sohlen
  5. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  6. „Es war, als sähe ich Jesus wirklich“
  7. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  8. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  9. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  10. Buchneuheit: Nuntius Eterović, Stärke deine Brüder. Impulse für eine lebendige Kirche in Deutschland
  11. Kennen Sie schon das Martinshorn-Gebet?
  12. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  13. Kardinal Müller: Geld war bei Papstwahl nicht entscheidend
  14. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  15. Der blinde Fleck: Wieviel Epstein steckt in uns?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz