Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. "Wenn Impfung wichtiger als Jesus wird"
  2. Papstbesuch in der Slowakei nur für Geimpfte!
  3. "Eine klare, kirchenpolitische Kriegserklärung an die traditionelle Hl. Messe"
  4. „Papst sollte nunmehr schleunigst auch klare Leitlinien für die Feiern des Novus Ordo herausgeben“
  5. Theologe Kwasniewski: Lateinische Lesungen in außerordentlicher Form beibehalten
  6. ‚Traditionis custodes’ – der Begleitbrief
  7. Der 'Masken-Ball' in den Kirchen geht weiter
  8. "Hüter der Tradition" klingt leider zynisch in vielen Ohren...
  9. Bizarr, cool oder empörend?
  10. ‚Einheit kann nicht erzwungen, sondern nur gefördert werden’
  11. Traditionis Custodes - Erschütternd, wie man mit uns treuen Gläubigen umspringt!
  12. Trauer um "Stimme des Papstes" P. Bernd Hagenkord
  13. Hat der Sexualkundeunterricht junge Schüler in Wien schwer verstört?
  14. Traditionis custodes – Wächter der Tradition
  15. Rod Dreher: ‚Traditionis custodes’ zeigt, wie Liberale sich nicht an ihre Prinzipien halten

Kritik am Schweigen des Kirchentages zur Christenverfolgung

12. Juni 2015 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Genozidforscher: „Hierzu sollte es künftig ein großes Forum geben“


Stuttgart/Kassel (kath.net/idea) Kritik am Schweigen des Deutschen Evangelischen Kirchentages zum „völkermordähnlichen Horror der expandierenden Islamisten“ in Teilen der Welt hat der Theologe und Genozidforscher Wolfgang Reinhardt (Kassel) geübt. Er beteiligte sich während des Protestantentreffens vom 3. bis 7. Juni in Stuttgart zusammen mit seiner Frau Denise Uwimana-Reinhardt, einer Überlebenden des Völkermordes an einer Million Tutsi 1994 in Ruanda, an einem Podium zum Thema „Zwischen Mitschuld und Versöhnungsarbeit – welche Aufgaben hat Kirche angesichts heutiger internationaler Konflikte?“. Nach Reinhardts Worten wäre eine Resolution des Kirchentages notwendig gewesen, die Solidarität mit den Hunderttausenden Christen zum Ausdruck bringt, die in Syrien, Nigeria, Somalia, dem Irak und anderen Ländern bedroht und verfolgt werden. Christen seien die mit Abstand am meisten verfolgte Religionsgruppe: „Hierzu sollte es auf künftigen Kirchentagen ein großes Forum geben.“


Warum wurde nicht an den Völkermord an den Armeniern erinnert?

Kritik übte Reinhardt auch, dass es in Stuttgart keine Veranstaltung zu dem Völkermord der Osmanen an 1,5 Millionen Armeniern vor genau 100 Jahren gab. Ohne Wahrheit könne es keine Versöhnung geben, so der Theologe. Zudem rief er die Weltgemeinschaft auf, nie wieder untätig zuzusehen, wenn eine Minderheitengruppe wie die Armenier damals oder die Tutsi vor 21 Jahren ausgerottet werden solle. Gegenwärtig gelte es, der skrupellosen Vernichtung von wehrlosen Menschen durch Terrororganisationen wie den „Islamischen Staat“ (IS) oder Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) entschlossen entgegenzutreten. Reinhardt: „Ruanda wie Armenien lehren uns, dass man mit besessenen Völkermördern nicht verhandeln, sondern sie nur mit Waffengewalt stoppen kann.“ Wenn täglich Tausende Menschen abgeschlachtet würden, „ist es zynisch, ja menschenverachtend, jegliche Gewaltanwendung abzulehnen“.

Wer wagt es, die IS zu lieben? Ein Brief des Volkes vom Kreuz - A Letter from the People of the Cross - ANSCHAUEN, TEILEN!!


Die britische Band ´Ooberfuse´ singt: ´We believe´, ´Wir glauben´! - Es geht um die blutige Christenverfolgung in Irak und Syrien



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. "Christen in Not" prangert Übergriffe auf Christen in Pakistan an
  2. Südost-Türkei: Ungeklärter Kriminalfall beunruhigt Christen
  3. Der ‚Big Brother’ der Religionen: Pekings neue Datenbank
  4. Entführter Bischof in Nigeria freigelassen
  5. Moskau: Allianz gegen Christenverfolgung in Afrika bilden
  6. Hunderte Kirchen, Monumente und Gebäude werden rot angestrahlt
  7. Ein mehr als aktuelles Thema: der armenische Völkermord
  8. Brasiliens Präsident ruft zum weltweiten Kampf gegen Christophobie auf
  9. Jim Caviezel Kampf gegen Säkularisten muss gekämpft und gewonnen werden
  10. US-Pastor warnt vor kommender Christenverfolgung







Top-15

meist-gelesen

  1. Bizarr, cool oder empörend?
  2. Traditionis Custodes - Erschütternd, wie man mit uns treuen Gläubigen umspringt!
  3. Bitte helfen Sie kath.net - Die Stimme der Diaspora-Katholiken im deutschen Sprachraum!
  4. Kardinal Zen und das Leid bringende Ärgernis von ‘Traditionis custodes’
  5. "Hüter der Tradition" klingt leider zynisch in vielen Ohren...
  6. ‚Traditionis custodes’ – der Begleitbrief
  7. Papstbesuch in der Slowakei nur für Geimpfte!
  8. "Für einen Großteil kirchenamtlicher Texte in Deutschland trifft in der Tat das Wort Amtskirche zu!"
  9. "Eine klare, kirchenpolitische Kriegserklärung an die traditionelle Hl. Messe"
  10. "Wenn Impfung wichtiger als Jesus wird"
  11. Weishaupt: „‚Traditionis custodes‘ wirkt wie eine Kanone, mit der der Papst auf Spatzen schießt“
  12. "Der Wolf kommt und sie laufen davon"
  13. Trauer um "Stimme des Papstes" P. Bernd Hagenkord
  14. Theologe Kwasniewski: Lateinische Lesungen in außerordentlicher Form beibehalten
  15. „Papst sollte nunmehr schleunigst auch klare Leitlinien für die Feiern des Novus Ordo herausgeben“

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz