Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Heute stöhnt unsere Mutter Erde und warnt uns!
  2. "Allahu Akbar": In Köln darf jetzt der Muezzin rufen
  3. Regensburger Bischof: 'Vielleicht müssen wir von der Kirchensteuer befreit werden'
  4. Weitere Kölner Pfarrei führt 3-G-Regel ein
  5. 'Herzlos-Pfarrer' - Kölner 'Sozialpfarrer' Meurer möchte 2G-Regelung in Zügen
  6. Norwegen-Killer trat vor der Tat zum Islam über
  7. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  8. Die Geister, die wir riefen
  9. Bistum Limburg beauftragt Kontaktpersonen für 'LSBTI-Menschen'
  10. Jordan Peterson: Es ist ein Grundrecht, sich nicht impfen zu lassen
  11. Das kommt auf dem synodalen Weg nicht vor
  12. Frankreich: Beichtgeheimnis unter Druck
  13. 'Der würde sagen: Betet so, dass ihr keinem anderen schadet!'
  14. Australischer Bischof ruft zur Covid-Impfung auf
  15. Entspricht nicht den Rückmeldungen der Bischöfe – Hintergründe zu ‚Traditionis custodes’

Wo bleiben muslimische Proteste gegen die Tragödie von Jarmuk?

12. April 2015 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Welt“: Muslime in Deutschland entladen ihren Hass lieber auf Juden und Israel.


Damaskus/Berlin (kath.net/ idea)
Wo bleiben die Proteste von Arabern und Muslimen angesichts des Leidens von rund 16.000 Palästinensern – darunter 3.500 Kinder –, die im umkämpften Flüchtlingslager Jarmuk in der syrischen Hauptstadt Damaskus vom Tod bedroht sind? Das fragt der Chefkommentator der „Welt“-Gruppe“, Jacques Schuster, in einem am 11. April veröffentlichten Beitrag. Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ hat das Viertel eingenommen und nach Angaben von Einwohnern eine Schreckensherrschaft begonnen. 2012 hatten syrische Regierungstruppen Jarmuk abgeriegelt.


Die Menschen sind seither weitgehend ohne Lebensmittel und medizinische Versorgung. Das Leid der Palästinenser in Jarmuk schreie zum Himmel, schreibt Schuster. Seit Monaten würden dort palästinensische Flüchtlinge abgeknallt, erschlagen und ausgehungert: „Doch weder aus dem Gazastreifen noch dem Westjordanland hört man von Massendemonstrationen oder Aufrufen, den rund 16.000 Brüdern und Schwestern zu Hilfe zu eilen, die Jarmuk mit dem Tode kämpfen.“ Schuster fragt: „Aus welchem Grund finden schließlich die Muslime in Deutschland keinen gemeinsamen Tag für einen Massenprotest gegen die Menschenrechtsverletzungen, die in Syrien geschehen?

Im Falle des Gaza-Krieges ging es doch auch?“ Den Genannten sei das Schicksal dieser Menschen gleichgültig. Die meisten Araber kümmerten sich nur um palästinensische Opfer, wenn Israelis im Spiel seien. Die Mehrheit der Muslime in Deutschland entlade lieber ihren Hass auf die Juden und Israel, als den innermuslimischen Krieg zu beklagen. Das Schicksal der Palästinenser kümmere die meisten von ihnen seit jeher wenig. Schuster: „Bedauernswerterweise lässt sich diese Kälte für viele arabische Regierungen feststellen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 queenie 13. April 2015 
 

Innermuslimische Konflikte

und das Zutun am Flackern von außen sind erschreckend. Allerdings hatten wir solche Zustände in der Geschichte auch schon. Hoffentlich ändert sich dort als Folge irgendwann das Bewußtsein.


1

0
 
 marienkind 13. April 2015 
 

Welcher Gott herrscht unter Ihnen?

Ist er gerecht und barmherzig? Warum kümmern die sich nicht gegenseitig umeinander, wie die Echten Christen es sogar mit ihren Feinden tun. Warum hassen sie die Juden und die Christen, hat doch Ihr Prophet Jesus, der selber Jude war (aus dem Volk Gottes hervorging) die Christen gegründet und er wird wiederkommen um zu urteilen. Wir Christen haben auch die Juden als Grundlage, aber wir hassen sie nicht, auch wenn wir glauben, dass sie irren, weil sie den Vorhergesagten Messias nicht erkannt haben.

Von uns verlangt unser barmherziger, liebender Gott nicht die Juden zu verfolgen, warum verfolgen Muslime nicht nur sie und uns, sondern ihre eigenen Leute.

Der Gott der Muslime muss hassen. Anders kann ich mir das nicht erklären.

Wer aber hasst kann nicht wahrhaft lieben und barmherzig sein. Wenn jemand wirklich gut ist, dann verabscheut er das Böse und hat Mitleid mit den Irrenden und wartet auf Ihre Umkehr.

Unser Gott der Liebe ist nicht ihr Gott!


6

0
 
 myschkin 13. April 2015 
 

Jarmuk macht deutlich,

dass es in der muslimischen Welt einen himmelschreienden Judenhass gibt. Denn nicht das Schicksal von Palästinensern steht im Vordergrund, viel mehr die Wut darüber, dass es in muslimischer Umgebung seit 1948 einen jüdischen Staat namens Israel gibt, der in der seit alters her jüdischen Stadt Jerusalem endlich wieder das Sagen hat.


4

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Irak: Kirche würdigt muslimische Rettungsaktion von Christinnen
  2. 'Der Islam hatte vom ersten Tag an sehr starke antisemitische Aspekte'
  3. Bilder von Frauen in Moschee aufgehängt, um sie zu denunzieren
  4. Umgang mit Säkularismus: "Islam könnte von Kirche viel lernen"
  5. Hochrangige Muslime erheben Anspruch auf Kathedrale von Cordoba
  6. „Wurzeln und Identität der Christen werden verwischt“
  7. Muslimische Theologen gegen Umwidmung der Hagia Sophia
  8. Baden-Württemberg verbietet Gesichtsschleier in der Schule
  9. „Wäre das Kinderkopftuch eine christliche Tradition, wäre es schon lange verboten“
  10. Marokko: Christen müssen ihren Glauben oft heimlich leben







Top-15

meist-gelesen

  1. Regensburger Bischof: 'Vielleicht müssen wir von der Kirchensteuer befreit werden'
  2. Die Geister, die wir riefen
  3. Der Teufel und die Linken
  4. "Covid-19 ist gefährlich, aber die Todsünde ist viel gefährlicher."
  5. Entspricht nicht den Rückmeldungen der Bischöfe – Hintergründe zu ‚Traditionis custodes’
  6. Jordan Peterson: Es ist ein Grundrecht, sich nicht impfen zu lassen
  7. Charlène von Monaco weist auf Trost im Glauben hin
  8. 'Herzlos-Pfarrer' - Kölner 'Sozialpfarrer' Meurer möchte 2G-Regelung in Zügen
  9. "Allahu Akbar": In Köln darf jetzt der Muezzin rufen
  10. Heute stöhnt unsere Mutter Erde und warnt uns!
  11. Das kommt auf dem synodalen Weg nicht vor
  12. Tolkien über den Sinn des Lebens
  13. Bistum Limburg beauftragt Kontaktpersonen für 'LSBTI-Menschen'
  14. Wer eine Kirche ohne sakramentales Amt wolle, breche ihr das Genick
  15. Forscher könnten Berg Sinai gefunden haben

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz