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'24h für den Herrn': Barmherzigkeits-Abende in Rom und Österreich

16. März 2015 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
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Gebetsaktion auf Initiative des Papstes findet weltweit Anklang - Papst beichtet erneut im Petersdom, um den Gläubigen ein Vorbild zu geben


Vatikanstadt-Wien (kath.net/KAP) Weltweit haben am Freitag Gebetsabende und Gottesdienste mit Anbetung und Bußsakrament stattgefunden, darunter auch in zahlreichen Pfarren und Ordensniederlassungen Österreichs. Die Initiative zu der bis Samstagabend dauernden Aktion "24 Stunden für den Herrn" kommt von Papst Franziskus, der selbst im Petersdom einen Bußgottesdienst feierte. In diesem Jahr nutzte er den Anlass, der unter dem besonderen Motto der "Barmherzigkeit" stand, zur Ankündigung eines "Heiligen Jahres" 2016, das den kirchlichen Fokus auf dasselbe Thema rücken soll.

Im Rahmen der Feier legte der Papst - zum zweiten Mal während seines Pontifikats - öffentlich wie die Beichte ab, um den Gläubigen ein Vorbild zu geben. Wie im Vorjahr begab er sich dazu zu einem Beichtstuhl und kniete auf der Bank vor dem Priester nieder. So verharrte er einige Momente im Gespräch. Die Bilder vom beichtenden Papst wurden kurz darauf über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitet. Anschließend nahm Franziskus selbst einigen Gläubigen die Beichte ab. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Papst beim gleichen Anlass öffentlich gebeichtet.


Im Stadtzentrum Roms waren anschließend mehrere Kirchen die ganze Nacht über zu Beichte und Anbetung geöffnet, zudem gab es zahlreiche religiöse Jugendveranstaltungen. Für Samstagnachmittag war eine Vesper in einer Kirche nahe am Vatikan als offiziellen Abschluss geplant.

Viele Pfarren und Ordensniederlassungen Österreichs hatten die Einladung aufgegriffen - mit "Abenden der Barmherzigkeit" und eucharistischen Anbetungen. Teils waren diese auch tatsächlich über einen Zeitraum von 24 Stunden angesetzt - wie etwa in der Pfarre Wien-St. Nepomuk, in der Wallfahrtsbasilika Maria Roggendorf, in Baden-St. Josef, bei den Barmherzigen Schwestern sowie der Lorettogruppe in Innsbruck oder im Stift Heiligenkreuz, wo um 24 Uhr ein Gottesdienst mit Abt Maximilian Heim vorgesehen war, der auch selbst das Beichtsakrament spendete.

Mehrere Bischöfe hatten schon im Vorfeld in ihren Diözesen zu der Aktion eingeladen und beteiligten sich auch selbst. So feierte etwa der Feldkircher Bischof Benno Elbs in der Bludenzer Klosterkapelle der Dominikanerinnen einen Gottesdienst, während der Linzer Bischof Ludwig Schwarz bei der Pastoraltagung in Puchberg (OÖ) das 24-Stunden-Motto aufgriff. In der Steiermark, wo sich über 40 Kirchen und Klöster für die Aktion registriert hatten, leitete Diözesanadministrator Heinrich Schnuderl in der Grazer Franziskanerkirche einen "Abend der Versöhnung".

Papst Franziskus beichtet und hört danach selbst die Beichte im Petersdom


Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 horologius 16. März 2015 
 

Gebetsaktion findet weltweit Anklang

...nur nicht in Süddeutschland. Nirgends war etwas zu sehen und zu hören. Auf den Webseiten von Freiburg und Rottenburg-Stuttgart: gähnende Leere, bestenfalls ein kurzer Hinweis im Archiv vom vorigen Jahr.
Wir sind Deutschland, wir sind schließlich keine Filiale von Rom.


4
 

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