Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Besser keine Laienpredigt
  5. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  6. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  7. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  8. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  9. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  10. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  11. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  12. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  13. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  14. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  15. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt

Darf im Namen Gottes getötet werden?

10. März 2015 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Münchner Pfarrer vergleicht Koran- und Bibelstellen – Seiner Einschätzung nach fänden Hassprediger im Koran alles, was sie brauchten: Allahs Befehl zum Kämpfen und Töten und dessen Belohnung für die Märtyrer.


München (kath.net/idea) Im Namen Allahs darf getötet werden, im Namen des christlichen Gottes nicht. Zu diesem Ergebnis kommt der Vorsitzende der „Lebendigen Gemeinde München“, Pfarrer Dieter Kuller, in einem Vergleich von Koran- und Bibelstellen. Im Informationsbrief der Arbeitsgemeinschaft schreibt er, dass Muslime gern die zur Friedfertigkeit mahnenden Verse des Korans zitierten. Dabei handele es sich um Aussagen des jungen Mohammed, die durch spätere Offenbarungen außer Kraft gesetzt worden seien. Zu diesen gehöre die Aufforderung, Menschen zu töten, die den Islam ablehnen. Hassprediger fänden im Koran alles, was sie brauchten: Allahs Befehl zum Kämpfen und Töten und dessen Belohnung für die Märtyrer. Kuller: „Solange diese Suren nicht durch ein Komitee von international anerkannten Islamgelehrten neu interpretiert werden und diese neue Auslegung nicht von den Ländern der islamischen Union ratifiziert wird, solange gilt in Übereinstimmung mit dem Koran: ‚Im Namen Allahs darf getötet werden‘.“


Jesus forderte Nächsten- und Feindesliebe

Kuller räumt ein, dass das Alte Testament von Gott befohlene Kriege und das Töten von Gefangenen schildert. Auch sei das Verbot, Kriege aus Gewinnsucht zu führen, häufig nicht befolgt worden. Psalmbeter äußerten zwar blutrünstige Verwünschungen ihrer Gegner, erhielten aber nie die Anweisung, selbst Rache zu üben und zum Schwert zu greifen. Eindeutig und klar seien die Gebote Jesu Christi, Nächsten- und Feindesliebe zu üben. Kuller zufolge gilt der Satz, dass im Namen Gottes nicht getötet werden dürfe, nicht für alle Religionen. Dies hatten Vertreter von Kirchen, Judentum und Islam nach den Anschlägen von Paris in einem gemeinsamen Gebetsaufruf für die Opfer behauptet.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Karl der K?fer 12. März 2015 
 

Pax Christi

Du sollst nicht töten.
Du sollst mich Heiligen.
Gott hat durch Moses die 10 Gebote offenbart.
Das bedeutet, dass wir auch keine Waffen an andere liefern und schließt eine Beteiligung an Kriegen aus.
Militärbischöfe und Militärpastoren sind hier fehl am Platz.
Man kann sich die christliche Lehre nicht drehen wie man will. Vor allem staatliche Beamte sollten das sehr gut überdenken.

Ich denke nicht, dass ich als Christ mit Muslimen beten muss. Es genügt, dass in Deutschland Moscheen errichtet werden durften. Toleranz bedeutet nicht eine Mischung unserer Religionen !


0
 
  10. März 2015 
 

Theorie und Realität

sind auch hier zu sehen. Viele Muslime haben ihre eigene Meinung zu den Dingen
und lehnen Fehlinterpretationen ab.
Neulich sagte mir noch ein isl. Politiker, w i r machen, was gut und nützlich ist und sagen allen anderen,
sie sollten Forderungen selbst vormachen und zuerst in den Fluß springen.


0
 
 HX7 10. März 2015 
 

einfache Logik

Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes definitiv nein. Im Namen Allahs ja.
Folge: Allah ist nicht Gott.
Konsequenz: Friedensgebet, das mit Muslimen und Christen stattfindet überarbeitet. Z. B., dass ausschließlich Gott Vater angerufen wird.


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  2. Vereinigte Arabische Emirate schränken staatliche Förderung für Studieren in Großbritannien ein
  3. Mansour: Terrorschlag in Australien ist „logische Konsequenz einer global entfesselten Hassdynamik“
  4. Manuel Ostermann, Vize-Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Die Kriminalität explodiert“
  5. Integrationsbeauftragte warnt: Politik, Verwaltung in Neukölln teilweise von Islamisten unterwandert
  6. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  7. Ahmad Mansour: ‚Islamismus ist eine ernstzunehmende Bedrohung, die Menschenleben kostet‘
  8. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab
  9. BILD: ‚Die Islamisten werden immer mehr – und die Regierung tut NICHTS dagegen’
  10. Die Ampel kehrt das Problem des Islamismus beharrlich unter den Teppich






Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  6. Besser keine Laienpredigt
  7. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  8. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  9. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  10. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  11. Vom Todesurteil zur Hoffnung: 'Irans geistliche Ketten werden brechen'
  12. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  13. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  14. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  15. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz