Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Reproduktionsmedizingesetz: ÖVP stellt Abänderung in Aussicht

23. Dezember 2014 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Lopatka: Bestimmungen für PID und Eizellspende sollen noch verschärft werden - ÖVP-Behindertensprecher Franz: Gegen Möglichkeit der Spätabtreibung müsste „es permanent einen Aufschrei der Kirchen geben“.


Wien (kath.net/KAP) Beim umstrittenen Fortpflanzungsmedizingesetz soll es bis zur Beschlussfassung der Regierungsvorlage Ende Jänner im Parlament noch zu weiteren Änderungen kommen. Das hat der ÖVP-Klubchef Reinhold Lopatka im Gespräch mit der "Presse" (Dienstag) angekündigt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Präimplantationsdiagnostik (PID), die Regeln zur Eizellspende sowie die Strafbestimmungen bei Missbräuchen. Man wolle die Möglichkeit der PID ebenso "ganz streng, ganz eng machen" wie Eizellspenden, sagte Lopatka. Weiters wolle die ÖVP alles tun, "damit diejenigen, die gegen das Gesetz verstoßen, mit entsprechenden Strafen zu rechnen haben."

Den Anstoß zu diesen in Aussicht gestellten Änderungen habe das Expertenhearing im parlamentarischen Gesundheitsausschuss in der Vorwoche gegeben, die dabei geäußerten Bedenken würden "noch geprüft und wenn nötig berücksichtigt werden". Zum weiteren Procedere sagte der ÖVP-Klubobmann, Details würden in Gesprächen zwischen Justizminister Wolfgang Brandstetter auf ÖVP-Seite und SPÖ-Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser geklärt. Die beiden hatten auch den Gesetzesentwurf ausverhandelt.


Zur heftigen Kritik vor allem von kirchlicher Seite an der Novelle verwies Lopatka auf die Aufhebung bisheriger Bestimmungen durch den Europäischen Gerichtshof und den Verfassungsgerichtshof. Diese hatten die Neufassung einiger Punkte des bestehenden Fortpflanzungsmedizingesetzes notwendig gemacht.

Dass die von der Bischofskonferenz und zahlreichen katholischen Laienorganisationen vorgebrachten Vorbehalte von der ÖVP ignoriert würden, dementierte Lopatka: "Natürlich nimmt die ÖVP Stimmen der katholischen Kirche sehr ernst." Der vielfach geäußerten Kritik an der kurz bemessenen Begutachtungsfrist und geringen Möglichkeit zur inhaltlichen Auseinandersetzung entgegnete der Klubchef, es sei kein Thema in den vergangenen drei Jahren intern "so oft und so intensiv" beraten worden wie das Gesetz zur Reproduktionsmedizin.

Laut Lopatka öffnen nicht die nun vorliegenden Bestimmungen die Schleusen, "der ganz große Dammbruch" sei bereits mit der Regelung erfolgt, dass bei drohender Behinderung eines Kindes bis knapp vor der Geburt abgetrieben werden kann. Darauf habe ÖVP-Behindertensprecher Franz-Joseph Huainigg mit seiner Ablehnung der Novelle zur Fortpflanzungsmedizin aufmerksam machen wollen, und diese Möglichkeit der Spätabtreibung sei auch etwas, "bei dem es permanent einen Aufschrei der Kirchen geben müsste", so der ÖVP-Klubchef.

WOW - wer von uns kann auch nur halb so gut tanzen wie diese junge US-Amerikanerin mit Down-Syndrom?


Copyright 2014 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Familie

  1. CDL kritisiert Pläne zur Abschaffung der Mitversicherung von Ehepartnern
  2. „Menschliches Leben ist Geschenk und muss mit Respekt, Fürsorge und Dankbarkeit angenommen werden“
  3. Zehn Gespräche, bevor man „Ja“ sagt
  4. Katholischer 'Familienverband Wien' wirbt mit gleichgeschlechtlichen Paaren
  5. US-Bundesstaat Oregon verweigert Adoption für christliche Mutter
  6. Texas: Adoptionen im letzten Jahr um 30 Prozent gestiegen
  7. US-Unternehmen führt Babybonus für Mitarbeiter ein
  8. Kroatien: Regierung will Sonntagsöffnung deutlich einschränken
  9. Neigung vor Gott und Zuneigung zum Menschen
  10. Lebenslänglich für zwei Menschen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz