Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  2. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  3. Schlechtes Benehmen einiger Jugendlicher bei Kölner Messdiener-Wallfahrt nach Rom
  4. Diözese Amsterdam: 60 Prozent der Kirchen müssen in den nächsten fünf Jahren geschlossen werden
  5. Katholische Pastoralreferentin kann Papstaussagen über Abtreibung ‚nicht akzeptieren’
  6. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  7. Kardinal Koch und Bischof Bätzing führen vertrauliches Gespräch in Rom
  8. Köln: Öffentlicher Muezzinruf offenbar kurz vor dem Start
  9. Die Kirche steht auf dem Kopf. Ein Überblick.
  10. Prof. Werner Münch, Ministerpräsident a.D.: „Es reicht jetzt, Bischof Bätzing!“
  11. Pariser Kirche vibriert vor Leben: Messen und Beichten in Hülle und Fülle, Priesterpräsenz, Beter
  12. Focus: „Pädophilie-Vorwurf - Berlin bekommt schwul-lesbische Kitas“
  13. „Wir wollten den Jom-Kippur-Tag würdigen, aber bebilderten mit Foto des Felsendoms in Jerusalem“
  14. Kardinal Eijk: Flämische Bischöfe sollen Segnung für Homosexuelle zurückziehen
  15. Italienischer Priester verstößt ständig öffentlich gegen kirchliche Lehre: Nun suspendiert

Müntefering: Das Wort 'Sterbehilfe' anders gebrauchen

23. Dezember 2014 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Das Wort Sterbehilfe“ solle man nicht jenen überlassen, „die für Hilfe beim Töten sind“. Dies forderte Franz Müntefering, ehemaliger Bundesminister und SPD-Parteivorsitzender.


Berlin (kath.net) „Das Wort Sterbehilfe“ solle man nicht jenen überlassen, „die für Hilfe beim Töten sind“. Dies sagte Franz Müntefering (Foto), ehemaliger Bundesminister und SPD-Parteivorsitzender, gegenüber der Wochenzeitung „Zeit“. Begleitung und Hilfe beim Sterben brauche jeder Mensch. „Mindestens zweimal“ habe er selbst „aktive Sterbehilfe“ geleistet, „sehr aktiv sogar, bei meiner Mutter und bei meiner Frau: Hand gehalten, dabeigesessen, getröstet“.

Müntefering wertete es als „gefährlich“, wenn manche Menschen sagen, sie müssten selbst begründungsfrei entscheiden können, wann sie sterben wollten. Dies habe nichts mit Freiheit und Selbstbestimmung zu tun, sondern es sei absurd, die „Vernichtung der Existenz mit dem Hinweis auf ein Selbstbestimmungsrecht zu befördern“. Auch lebe man ja immer in einer Gemeinschaft und habe Mitverantwortung für das, was rundherum passiere.

Zwar respektiere er den Suizid von Prominenten wie dem ehemaligen MDR-Intendanten Udo Reiter. Dennoch stufe er dessen Haltung für „rücksichtslos gegenüber allem und allen“ ein, „ein Stück Egozentrik und Arroganz steckt da schon drin, tut mir leid“. „Ich, Sie, uns alle gibt es nur einmal in der Geschichte der Welt, ein einziges Mal. Das Leben ist so einzigartig und wichtig, dass ich jeden ermutige, zu sagen: Nimm so viel davon, wie du kannst. Und geh nicht beiseite.“ Das Leben sei „eine einmalige grandiose Chance“.

Wenn er an das eigene Sterben denke, werde er immer gelassener, je älter er werde, sagte Müntefering der „Zeit“. Die „ballistische Kurve des Lebens“ müsse man akzeptieren.

Foto Franz Müntefering © Wikipedia/Dirk Vorderstraße
This file is licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 christawaltraud 24. Dezember 2014 
 

Der Terminus "Sterbehilfe" ist eine Verdummung!

Strenggenommen führt der Begriff "Sterbehilfe" dorthin, wo er nicht hingehört! Wenn der Bürger das Wort "Hilfe" hört, ist er meist gern auch dazu bereit. Richtiger wäre nach meiner Überzeugung, von Sterbe-BEGLEITUNG zu sprechen, ...auch bei den Diskussionen im Bundestag!!!


3
 
 quovadis 23. Dezember 2014 
 

Danke für diese guten Worte von prominenter Seite


2
 
 Bialas 23. Dezember 2014 
 

Vielen Dank, ich bin Ihrer Meinung.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sterbehilfe

  1. Evangelischer Landesbischof Ralf Meister behauptet: "Der Mensch hat ein Recht auf Selbsttötung"
  2. Logische Konsequenzen der Freigabe der Abtreibung
  3. Vatikan bestätigt: Kliniken des belgischen Ordens sind nicht mehr katholisch!
  4. Österreichische Bischofskonferenz: Für umfassenden Lebensschutz!
  5. CDL fordert dringend ein "legislatives Schutzkonzept" bei Sterbehilfe
  6. Aktive Sterbehilfe? – Keine Antwort ist auch eine Antwort!
  7. Vatikan erkennt belgischen Ordens-Kliniken katholische Identität ab
  8. Kritik an Sterbehilfe an Demenzkranken in Niederlanden hält an
  9. Kritik an Sterbehilfe an Demenzkranken in Niederlanden hält an
  10. Die Logik der Suizidbeihilfe







Top-15

meist-gelesen

  1. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  2. Holt Gott zurück in die Politik. Ja, wen denn sonst.
  3. Prof. Werner Münch, Ministerpräsident a.D.: „Es reicht jetzt, Bischof Bätzing!“
  4. Schlechtes Benehmen einiger Jugendlicher bei Kölner Messdiener-Wallfahrt nach Rom
  5. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  6. Pariser Kirche vibriert vor Leben: Messen und Beichten in Hülle und Fülle, Priesterpräsenz, Beter
  7. Der dramatische Angelus von Papst Franziskus zum Krieg Russlands gegen die Ukraine
  8. Warum am Ende der Synode die Synode steht
  9. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  10. Die Kirche steht auf dem Kopf. Ein Überblick.
  11. Kardinal Koch und Bischof Bätzing führen vertrauliches Gespräch in Rom
  12. Focus: „Pädophilie-Vorwurf - Berlin bekommt schwul-lesbische Kitas“
  13. „idea“-Kommentar kritisiert Worte von Landesbischof Gohl im Kölner Dom: „Warum?“
  14. Der Gott des Gemetzels
  15. Joey Kelly: Um Mama zu retten, hätte sie Angelo abtreiben müssen

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz