Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  2. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  3. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  4. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  5. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  6. Vom Benehmen mit Majestäten
  7. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  8. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  9. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  10. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  11. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  12. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  13. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  14. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  15. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien

Müntefering: Das Wort 'Sterbehilfe' anders gebrauchen

23. Dezember 2014 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Das Wort Sterbehilfe“ solle man nicht jenen überlassen, „die für Hilfe beim Töten sind“. Dies forderte Franz Müntefering, ehemaliger Bundesminister und SPD-Parteivorsitzender.


Berlin (kath.net) „Das Wort Sterbehilfe“ solle man nicht jenen überlassen, „die für Hilfe beim Töten sind“. Dies sagte Franz Müntefering (Foto), ehemaliger Bundesminister und SPD-Parteivorsitzender, gegenüber der Wochenzeitung „Zeit“. Begleitung und Hilfe beim Sterben brauche jeder Mensch. „Mindestens zweimal“ habe er selbst „aktive Sterbehilfe“ geleistet, „sehr aktiv sogar, bei meiner Mutter und bei meiner Frau: Hand gehalten, dabeigesessen, getröstet“.


Müntefering wertete es als „gefährlich“, wenn manche Menschen sagen, sie müssten selbst begründungsfrei entscheiden können, wann sie sterben wollten. Dies habe nichts mit Freiheit und Selbstbestimmung zu tun, sondern es sei absurd, die „Vernichtung der Existenz mit dem Hinweis auf ein Selbstbestimmungsrecht zu befördern“. Auch lebe man ja immer in einer Gemeinschaft und habe Mitverantwortung für das, was rundherum passiere.

Zwar respektiere er den Suizid von Prominenten wie dem ehemaligen MDR-Intendanten Udo Reiter. Dennoch stufe er dessen Haltung für „rücksichtslos gegenüber allem und allen“ ein, „ein Stück Egozentrik und Arroganz steckt da schon drin, tut mir leid“. „Ich, Sie, uns alle gibt es nur einmal in der Geschichte der Welt, ein einziges Mal. Das Leben ist so einzigartig und wichtig, dass ich jeden ermutige, zu sagen: Nimm so viel davon, wie du kannst. Und geh nicht beiseite.“ Das Leben sei „eine einmalige grandiose Chance“.

Wenn er an das eigene Sterben denke, werde er immer gelassener, je älter er werde, sagte Müntefering der „Zeit“. Die „ballistische Kurve des Lebens“ müsse man akzeptieren.

Foto Franz Müntefering © Wikipedia/Dirk Vorderstraße
This file is licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 christawaltraud 24. Dezember 2014 
 

Der Terminus "Sterbehilfe" ist eine Verdummung!

Strenggenommen führt der Begriff "Sterbehilfe" dorthin, wo er nicht hingehört! Wenn der Bürger das Wort "Hilfe" hört, ist er meist gern auch dazu bereit. Richtiger wäre nach meiner Überzeugung, von Sterbe-BEGLEITUNG zu sprechen, ...auch bei den Diskussionen im Bundestag!!!


3
 
 quovadis 23. Dezember 2014 
 

Danke für diese guten Worte von prominenter Seite


2
 
 Bialas 23. Dezember 2014 
 

Vielen Dank, ich bin Ihrer Meinung.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sterbehilfe

  1. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  2. „Jetzt und in der Stunde unseres Todes“ – Ein neuer Leitfaden für die Zeit des Sterbens
  3. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  4. Nach Protesten scheitert Frankreichs Euthanasiegesetz im Senat
  5. Kirche: Nein der Slowenen zu Suizidbeihilfe klares Signal an Staat
  6. Verherrlichung eines tragischen Todes – zum assistierten Suizid von Alice und Ellen Kessler
  7. Erzbischof Fisher: „Die Diagnose der Kultur des Todes von Johannes Paul II. war prophetisch“
  8. Vatikan "sehr besorgt" wegen Sterbehilfe-Urteilen in Italien
  9. Kanada: Erzbistum Montreal klagt gegen Bundesstaat Québec wegen Einschränkung der Gewissensfreiheit
  10. Evangelischer Landesbischof Ralf Meister behauptet: "Der Mensch hat ein Recht auf Selbsttötung"






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  3. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  4. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  5. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  6. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  7. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  8. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  9. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  10. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  11. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  12. Vom Benehmen mit Majestäten
  13. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  14. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  15. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz