Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Liegt ein Schisma in der Luft?
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  7. Adios Toni!
  8. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  9. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  10. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  11. Medien spekulieren weiter über möglichen Beginn des Seligsprechungsprozesses für Benedikt XVI.
  12. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  13. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  14. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  15. Koptisch-Orthodoxe Kirche nimmt Dialog mit Rom wieder auf

Jüdischer Weltkongress: «Völkermord» an Christen

16. Oktober 2014 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


«Wenn Hunderttausende von Christen - Männer, Frauen und Kinder – getötet werden, ist das kein Krieg. Es ist Völkermord. Und wir Juden wissen, was geschieht, wenn die Welt zu Völkermord schweigt»


Jerusalem (kath.net/KNA) Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald Lauder, hat auf einem Evangelikalentreffen in Jerusalem zum Einschreiten gegen Christenmorde im Irak aufgerufen. «Wenn Hunderttausende von Christen - Männer, Frauen und Kinder – getötet werden, ist das kein Krieg. Es ist Völkermord. Und wir Juden wissen, was geschieht, wenn die Welt zu Völkermord schweigt», sagte Lauder nach einer Mitteilung seiner Organisation vor rund 4.000 Christen in der Jerusalemer Pais Arena am Montagabend.


Lauder sprach auf einer Veranstaltung der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ), einer evangelikalen Gesellschaft zur Unterstützung des Staats Israels. Zu den Rednern zählte auch Israels Staatspräsident Reuven Rivlin. Im Rahmen der Zusammenkunft unterzeichneten Lauder und ICEJ-Präsident Jürgen Bühler einen Appell an 120 Regierungschefs, gegen die Verfolgung und «Ausrottung von Christen» in islamischen Ländern einzutreten. Dies sei ein «Testfall moralischer Führerschaft».

Lauder beklagte zugleich einen «markerschütternden Anstieg von Antisemitismus». Christen müssten ihre Stimme ebenso gegen Judenhass wie gegen «anti-christlichen Terror» erheben. «Sagt die Wahrheit über Israel und was mit Christen passiert», sagte er vor den Teilnehmern des Treffens. Israel sei dasjenige Land im Nahen Osten, in dem die Zahl der Christen steige, Christen öffentlich beten könnten und christliche Stätten geschützt seien, so der Weltkongress-Präsident.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Morgensonne 17. Oktober 2014 
 

Danke, liebe älteren Brüder und Schwestern im Glauben!

Die Bilder der grausam ermordeten Kinder und Erwachsenen, die nicht mehr leben dürfen, weil sie als Christen im nahen Osten nicht mehr erwünscht sind, werde ich nie vergessen. Ein paar waren im Vatican Magazin abgedruckt. Ronald Lauder und Jürgen Bühler sagen die Wahrheit, es ist Völkermord und die Medien schweigen es tot. Macht sich ein auf linksliberal gebürsteter Journalismus nicht mitschuldig?


2
 
 Christa.marga 16. Oktober 2014 
 

Ein Dankeschön an den Jüd. Weltkongress!

Es scheint so, dass wirklich viele Menschen schlafen oder ihre Augen fest verschließen, angesichts der grausamen Dinge, die auf dieser Erde passieren. Politik und Kirche sind gleichermaßen gefordert und müssen ihre Stimme laut und deutlich erheben. Aber alle haben Angst! Vor was eigentlich?
Gibt es keine Juden und keine Christen mehr, dann bleiben nur noch die übrig, die uns Christen und die Juden als "Ungläubige" sehen!
Es ist schon mehr als "eine Minute vor Zwölf" - und die ganze Welt schaut hilflos zu.

Mein Dank gilt Herrn Ronald Lauder, der klare und mutige Worte gefunden hat. Bleibt nur zu hoffen, dass die 120 Regierungschefs sich zusammenschließen und gemeinsam gegen die Verfolgung und "Ausrottung von Christen" in den muslimischen Ländern eintreten.
Beten wir zu Gott, dass dieses gelingen möge!


3
 
  16. Oktober 2014 
 

Herzlichen Dank

für die Unterstützungsworte!


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Judentum

  1. „Die katholische Gemeinschaft hat heute Morgen für unsere jüdischen Nachbarn und Freunde gebetet“
  2. Chanukka & Weihnachten: Christen und Juden betonen Gemeinsamkeiten
  3. „Was Benedikt XVI. uns über Israel lehrte – und warum es heute von Bedeutung ist“
  4. 'Am Vorabend der Reichspogromnacht...'
  5. Kritische Anfrage des israelischen Oberrabbinats an Papst Franziskus
  6. Israelischer Botschafter in Polen äußert sich sehr wertschätzend über Papst Johannes Paul II.
  7. Schönborn: Christen dürfen nie das den Juden angetane Leid vergessen
  8. 'Wir sagen euch Deutschen: Seid gesegnet! Kommt zum Leben'
  9. „Heute habe ich erlebt, was es bedeutet, Jude zu sein im Jahr 2019“
  10. Papst besorgt über ‘barbarische’ Zunahme von Angriffen auf Juden






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  5. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  6. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  7. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  8. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  9. Adios Toni!
  10. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  11. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  12. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  13. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  14. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  15. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz