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Jüdischer Weltkongress erklärt Franziskus seine Solidarität19. September 2014 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Ronald Lauder: Kennzeichnung christlicher Häuser mit dem arabischen Buchstaben «N» für «Nazarener» durch die Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) unterscheide sich nicht vom gelben Judenstern der NS-Zeit in Europa. «Warum reagiert die Welt nicht?»
Vatikanstadt (kath.net/KNA) Der jüdische Weltkongress (WJC) hat Papst Franziskus Solidarität mit den verfolgten Christen im Nahen Osten zugesichert. Die Gleichgültigkeit der Welt gegenüber den Vorgängen im Irak erinnere ihn an frühere Judenverfolgungen, sagte WJC-Präsident Ronald S. Lauder am Donnerstag italienischen Medien. Der US-Amerikaner stand an der Spitze einer Delegation, die Papst Franziskus am Mittwoch im Vatikan besuchte. Die Kennzeichnung christlicher Häuser mit dem arabischen Buchstaben «N» für «Nazarener» durch die Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) unterscheide sich nicht vom gelben Judenstern der NS-Zeit in Europa, so Lauder. «Warum reagiert die Welt nicht?» 
Auch Franziskus habe bei der Begegnung Parallelen zwischen der Juden- und der Christenverfolgung gezogen, berichtete Lauder. Der Papst rief demnach die Angehörigen beider Religionen zum Gebet für den Frieden und gegen den «Dritten Weltkrieg» auf, der schon im Gange sei. Lauder kündigte an, demnächst Flüchtlinge in Jordanien besuchen zu wollen, darunter vor allem Christen. «Heute gibt es nur ein Land im Nahen Osten, in dem die Christen sicher sind, und dieses Land ist Israel», meinte er. Zugleich beklagte er einen wachsenden Antisemitismus in Europa. Die rund 40-köpfige internationale Delegation der jüdischen Weltorganisation war anlässlich des bevorstehenden jüdischen Neujahrsfests Rosh Hashanah in den Vatikan gereist. Es handelte sich jedoch nicht um einen offiziellen Besuch. Jetzt im KATHSHOP bestellen: "NUN"-T-Shirt, "NUN"-Aufkleber und -Buttons, "NUN"-Regenschirme und -Stofftaschen. Der Reinerlös geht an "Kirche in Not" zur Unterstützung der irakischen Christen.
 (C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
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Lesermeinungen| | rainerchris 21. September 2014 | | | | Und die Menschen schauen wieder weg Natuerlich hat das nichts mit Muslims zu tun. Die Muslime (laut Koran) erkennen Jesus Christus an. Die IS-Leute tuen mir leid. sie verdrehen den Koran und enden somit in der Hoelle. Wir muessen dagegen reagieren, der Teufel hat keine Macht, nur Gott. Gott beschuetze die Juden, normalen Muslime und alle Christen. |  0
| | | | | Catherine 20. September 2014 | | | | Muslime sind nicht nur in Israel sicher Sie sind in vielen Ländern - im Gegenseatz zu Juden und Christen - sicher.
Auch in westlichen Ländern, die korangemäß sie islamisieren wollen.Insofern ist die Aussage von Ronald Lauder korrekt. Juden und Christen sitzen seit 1400 Jahren unter dem Islam in einem Boot. |  0
| | | | | Diasporakatholik 19. September 2014 | | | | @resistance Die Solidarisierungsshirts etc. sind zwar gut gemeint, tun aber der ISIS ungewollt zuviel Aufmerksamkeit an und werden hier, wie Sie ja auch festgestellt haben, leicht missverstanden.
Unmissverständlich ist ein übliches christliches Symbol wie das Kreuz, der Fisch das Chi-Rho[PX] o.ä.
vor allem:
Nicht das persönliche Gebet für die verfolgten Glaubensgeschwister vergessen! Das zählt wahrscheinlich vor GOTT am meisten. |  2
| | | | | 19. September 2014 | | | | Kleine Ergänzung: Es gibt nur ein Land im Nahen Osten in dem Christen und Muslime sicher sind: Israel. |  1
| | | | | 19. September 2014 | | | |
Wenn ich mit meinem T-Shirt von kath.net im Fitness-Raum bin, glauben Leute, ich sei ein ISIS-Kämpfer! Vielleicht sollte ein christliches Zeichen zusätzlich vorhanden sein... |  2
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