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Die Kirche – Mutter nach dem Vorbild Marias

3. September 2014 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Franziskus: die Kirche schützt ihre Kinder vor dem Satan, der wie ein brüllender Löwe umhergeht. Wir alle sind die Kirche, die uns mit der Muttermilch des Wortes Gottes stillt. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich“ (Joh 19, 25-27).

In seiner Katechesenreihe über die Kirche beschäftigte sich Papst Franziskus bei der heutigen Generalaudienz mit der Kirche als Mutter nach dem Vorbild der Mutterschaft Marias. „Die Kirche ist Mutter, denn sie schenkt uns das Leben in Christus“, so der Papst. Die Mutterschaft der Kirche habe die Gottesmutter Maria zum Vorbild. Die Kirche verlängere die Mutterschaft Marias in die Geschichte hinein. Dies bedeute, dass die Christen keine Waisen seien, da alle eine Mutter hätten: „Die Kirche ist Mutter, Maria ist Mutter“.

Wie Christus aus der Jungfrau Maria geboren worden sei, so werde jeder Christ in der Taufe durch den Heiligen Geist aus der Kirche neu geboren. Von daher könne auch die ganz tiefe Beziehung verstanden werden, die Maria und die Kirche miteinander verbinde, wie besonders das II. Vatikanische Konzil betont habe (vgl. Lumen gentium 63-64)


Von Christus habe die Kirche den kostbaren Schatz des Evangeliums empfangen, dies nicht, um ihn für sich zu behalten, sondern um ihn weiterzuschenken. Auf besondere Weise zeige sich die Mutterschaft der Kirche bei der Evangelisierung, „wenn sie wie eine Mutter den Kindern die geistliche Nahrung reicht, die das christliche Leben nährt und fruchtbar macht“.

Alle Christen seien berufen, offenen Geistes und Herzens das Wort Gottes aufzunehmen, das die Kirche jeden Tag verteilt, „da dieses Wort fähig ist, uns von Innen her zu verändern“. Nur das Wort Gottes könne den Menschen von Innen her, in seinen tiefsten Wurzeln ändern, so Franziskus in freier Rede: „Hat das Wort Gottes diese Macht und wer gibt es uns? Die Mutter Kirche, sie stillt uns von klein auf mit der Muttermilch dieses Wortes, sie nährt uns unser ganzes Leben lang mit diesem Wort, und das ist großartig! Es ist gerade die Mutter Kirche, die uns mit dem Wort Gottes von Innen her ändert. Das Wort Gottes, das uns die Mutter Kirche gibt, verwandelt uns, lässt unser Menschsein nicht der Weltlichkeit des Fleisches entsprechend pochen, sondern nach dem Geist“. Mit der Kraft des Evangeliums und der Stärkung der Sakramente lasse uns die Kirche im Glauben wachsen und führe uns auf den Weg des Heils.

Mit dem Mut einer Mutter verteidige die Kirche dann ihre Kinder vor dem Bösen, vor den Gefahren der Gegenwart des Satans in der Welt. Auch wenn Gott den Satan besiegt habe, kehre dieser immer mit seinen Versuchungen zurück, denen alle Menschen ausgesetzt seien. So mahne uns die Kirche in mütterlicher Sorge zur Wachsamkeit gegenüber dem Trug und den Verlockungen des Teufels: „An uns liegt es, nicht naiv, sondern wachsam zu sein und im Glauben dem Bösen zu widerstehen“, da dieser, wie der heilige Petrus sage, wie ein „brüllender Löwe“ umhergehe (vgl. 1 Petr 5,8)

„Liebe Freunde“, so der Papst abschließend: „Das ist die Kirche, die wir alle lieben, das ist die Kirche, die ich liebe: eine Mutter, der ihre Kinder am Herzen liegen und die fähig ist, das Leben für ihre Kinder zu geben. Dabei dürfen wir aber nicht vergessen, dass die Kirche nicht die Priester oder wir Bischöfe sind, nein: wir alle. Die Kirche sind wir alle! Einverstanden? Und auch wir sind zwar Kinder, aber alle auch Mütter anderer Christen. Alle Getauften, Männer und Frauen, gemeinsam sind wir Kirche. Wie oft in unserem Leben kommt es doch dazu, dass wir von dieser Mutterschaft der Kirche kein Zeugnis geben, von diesem mütterlichen Mut der Kirche! Wie oft sind wir doch Feiglinge, nicht? Nein, so nicht! Wir wollen uns also Maria anvertrauen, damit sie als Mutter unseres ersten Bruders, des eingeborenen Jesus, uns lehre, ihren mütterlichen Geist gegenüber unseren Brüdern und Schwestern zu haben, mit der aufrechten Fähigkeit, aufzunehmen, zu vergeben, Kraft zu schenken und Vertrauen und Hoffnung einzuflößen. Das ist es, was eine Mama tut. Danke!“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Von Herzen heiße ich die deutschsprachigen Pilger und Besucher willkommen. Besonders grüße ich heute die Stipendiaten des Katholischen Akademischen Ausländer-Dienstes der Deutschen Bischofskonferenz. Wie einer Mutter liegt der Kirche das Wohl ihrer Kinder am Herzen. Uns fällt es zu, in unserem Leben ihre mütterliche Sorge und ihren Mut einer Mutter zu bezeugen. Der Heilige Geist stärke euch im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe.





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Lesermeinungen

 Christa.marga 4. September 2014 
 

Maria ist unser aller Mutter

Unser Pfarrer stellte beim Bibelabend in unserer Pfarrgemeinde folgende Frage: "Was wäre, wenn Maria Nein gesagt hätte"? Das hat mich sehr beeindruckt, so dass ich folgendes gesagt habe: "Maria war von Anfang an dazu auserwählt, die Mutter Gottes zu werden. Für sie wäre ein NEIN nie in Frage gekommen, sie nahm in Demut an, was ihr der Engel gesagt hatte. Zu der damaligen Zeit war das ein Wagnis, denn als ledige schwangere Frau drohte ihr die Steinigung. Joseph hat Maria nicht verstossen, er schützte Sie! (Er liess sich trotz anfänglicher Zweifel von dem ihm erschienen Engel überzeugen, dass alles so geschieht, wie der Engel Gabriel gesagt hat). Das ist wahre (Nächsten)-liebe!
Maria ist die Mutter von Jesus, Gottes Sohn und somit die Mutter der Kirche, unser aller Mutter! Marias Glaube gibt auch uns Hoffnung, lassen wir uns einfach darauf ein, glauben wir, so wie Maria.


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 marienkind 3. September 2014 
 

Die Kirche ist auch Familie.

Mit geistlichen Vätern, die mit der Vollmacht Jesu handeln und die stellvertretenden Hirten sind. Die ihre geistigen Kinder oder Schafe nicht alleine lassen und die Worte des Evangeliums nicht nach Belieben interpretieren (siehe die Unterschiede der ev. Gemeinschaften) sondern die einzige Wahrheit der Bibel und der Überlieferung erkennt und umsetzt wie die Spendung der Sakramente, Festlegung von Dogmen und falsche Lehren und "Propheten" verwirft. Die Laien sind die Kinder, die geführt werden müssen und nicht ihre abweichenden Vorstellungen vom richtigen Weg per Mehrheitsbeschluss den Hirten diktieren!


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