Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  2. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  5. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  6. Vom Benehmen mit Majestäten
  7. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  8. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  9. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  11. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  12. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  13. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  14. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  15. Ein Akt der Demut?

Papstgesandter im Irak sieht Grund für Militärhilfe

15. August 2014 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


«Es ist klar, dass bei so vielen hilfsbedürftigen Menschen die Soldaten für deren Schutz nicht mehr ausreichen», sagte Vatikandiplomat Filoni. Der politischen Führung in der Kurdenregion fehlten «die Mittel, um ihr Land, ihr Volk zu verteidigen».


Vatikanstadt (kath.net/KNA) Der päpstliche Sondergesandte für den Irak, Kardinal Fernando Filoni, sieht Militärhilfe zugunsten der Flüchtlinge und der sie beherbergenden Kurden als berechtigt an. «Es ist klar, dass bei so vielen hilfsbedürftigen Menschen die Soldaten für deren Schutz nicht mehr ausreichen», sagte der Vatikandiplomat, der sich derzeit im nordirakischen Erbil aufhält, am Donnerstag dem Sender Radio Vatikan. Der politischen Führung in der Kurdenregion fehlten «die Mittel, um ihr Land, ihr Volk zu verteidigen». Daher bäten sie nicht nur um Unterstützung in Form von Luftbrücken, sondern auch «unter politischen und militärischen Gesichtspunkten». Filoni war am Dienstag im Auftrag von Papst Franziskus in die Konfliktregion gereist und hält sich nach einem Zwischenstopp in Amman inzwischen in Erbil auf. Dort traf er nach eigenen Angaben am Donnerstagmorgen mit dem Präsidenten der autonomen Kurdenregion zusammen, Masud Barzani. Dieser sei zum Widerstand gegen die Miliz «Islamischer Staat» (IS) entschlossen, sagte Filoni. «Sie werden ihr Land bis zum Ende verteidigen und mit ihm auch alle Christen und Minderheiten, die sich dort aufhalten.»


Nach Angaben Filonis halten sich in der Region um Erbil und weiter nördlich rund 160.000 Flüchtlinge der christlichen und anderen Minderheiten auf, die von den vorrückenden IS-Kämpfern vertrieben wurden. Allein in kirchlichen Gebäuden in Erbil seien Tausende untergebracht, so im Haus des Bischofs, dessen Garten, der Kirche und in katholischen Schulen. «Die Organisation scheint mir gut zu laufen», sagte der Kardinal. Er sehe große Hilfsbereitschaft vonseiten der Bevölkerung und der Kurdenführung. Zugleich sprach er von einer «äußerst schwierigen, schrecklichen Situation».

Der Präfekt der Missionskongregation Filoni diente von 2001 bis 2006 als Vatikanbotschafter in Bagdad. Er zählt zu den besten Kennern des Landes in der römischen Kirchenzentrale. Während des US-Feldzugs im Irak 2003 blieb er als einziger westlicher Diplomat in Bagdad. Am Sonntag war Filoni mit Papst Franziskus zusammengetroffen, um Anweisungen für die Reise entgegenzunehmen.

Spendenmöglichkeit für irakische Hilfesuchende

Kirche in Not Deutschland

Kirche in Not Österreich

Kirche in Not Schweiz


(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  3. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  4. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  5. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  6. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  7. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  8. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  9. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  11. Wenn die Wahrheit unglaubwürdig ist: Bankmitarbeiterin beendete Telefonat mit Papst Leo
  12. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  13. Vom Benehmen mit Majestäten
  14. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  15. Ein Akt der Demut?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz