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Flemming: Hat Österreich Gesundheitsminister oder Abtreibungsminister?

3. August 2014 in Österreich, 6 Lesermeinungen
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ÖVP kritisiert SPÖ-"Gesundheitsminister" Stöger: Ein österreichischer Minister macht sich nicht in Gesundheitsfragen, sondern in Abtreibungsfragen stark – Anonymisierte Abtreibungsstatistik muss endlich auch in Österreich kommen


Wien (kath.net)
Die ÖVP hat scharfe Kritik an den Abtreibungswünschen des SPÖ-"Gesundheitsminister" Stöger geübt. Marilies Flemming, ehemalige Familienministerin Österreichs und Bundesvorstandsmitglied des Österreichischen Seniorenbundes hat am Freitag in einer Aussendung festgestellt: "Es ist beschämend, dass so lange Zeit nach Einführung der Fristenlösung noch immer so viele Abtreibungen für nötig erachtet werden. Bei Einführung der Fristenlösung wurde von allen Seiten versprochen, jetzt werde man ungehindert aufklären und Hilfe anbieten, damit Abtreibungen nicht mehr nötig sein werden. Das Gegenteil ist scheint es der Fall. Alleine die Tatsache, dass Österreich als einziges Land bis heute über keine anonyme Statistik zu Fallzahlen und Gründen der Abtreibungen verfügt, ist indiskutabel."


Flemming verweist dann auch auf die medizinischen Erkenntnisse: "Jeder Arzt weiß, dass zumindest mit der Einnistung der befruchteten Eizelle ein ganz bestimmter Mensch entstanden ist. Eigenschaften, Aussehen, Haarfarbe Augenfarbe - alles steht bereits fest."

Die ehemalige Familienministerin thematisiert dann auch das Leiden der Frauen, die abgetrieben haben. "Viele Frauen leiden jahrelang unter dem Wissen, das eigene Kind im eigenen Körper getötet zu haben. Und für die Männer ist es endgültig problemlos geworden, sich der Verantwortung zu entziehen. Denn wozu aufpassen, die Frau soll gefälligst abtreiben, wenn 'etwas passiert'. Ein Gesundheitsminister hätte heute die große Aufgabe, Abtreibungen unnötig zu machen - und nicht sich als Abtreibungsminister zu profilieren. Die Gesundheit der Frau und das Leben des Kindes müssen endlich im Mittelpunkt stehen!"


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Lesermeinungen

 speedy 7. August 2014 
 

vielleicht bekommt der Gesundheitsminister eine Provision pro Abtreibung?


1
 
 Cölestin 4. August 2014 

Ach diese ÖVP ...

Flemming ist nur eine der wenigen Stimmen in der ÖVP, die sich so zu Wort meldet. Die ÖVP hat, was die sogenannten "begleitenden Maßnahmen" zur Verringerung der Abtreibungszahlen betrifft, in Wirklichkeit kläglich versagt. Sie hätte das schon lange vorantreiben können. Auch eine Abtreibungsstatistik wäre in der schwarz-blauen Regierungszeit bestimmt möglich gewesen. In Niederösterreich mit einer absoluten ÖVP-Mehrheit wäre es kein Problem, Abtreibung nicht mehr in Landeskrankenhäusern durchführen zu lassen. Aber was machen die Schwarzen? Nichts.


7
 
 Der Nürnberger 3. August 2014 

Liebe Frauen und Männer

Wann endlich begreift ihr, was bei zügellosem, außerehelichem, nicht der Fortpflanzung dienendem Sex herauskommt? Nur Leid!
Wann endlich stellt ihr euere Körper nicht mehr in den Dienst des Sexualismus?
Eltern, wann endlich schützt ihr euere Kinder vor einer ungewollten Schwangerschaft, in dem ihr ihnen die Werte lehrt, den anderen Menschen zu achten? Muß der erste Sex schon in der Jugend sein? Ist es das sexuelle Erlebnis wert, in Kauf zu nehmen, was dabei herauskommt? Nämlich ein Kind, ein Mensch. Daß es euch alle, die ihr das befürwortet, nur unsägliches Leid für alle, bis hin zum Mord durch Abtreibung bringt? Wäre Sex nicht der Hauptgedanke der heutigen Zeit, gäbe es keine Abtreibungen, bräuchten sich die Politiker keine Gedanken über Abtreibung zu machen. Ihr Männer, sowas wollt ihr ja sein, geht es euch gut dabei, die Frau, der ihr in der Nacht noch ins Ohr geflüstert habt, ihr würdet sie lieben, schwanger sitzen zu lassen?


7
 
 garmiscj 3. August 2014 

Bitte um gute Politiker

Stöger hat schon gegen viele kritische Stimmen, auch vieler Ärzte, mit aller Vehemenz die "Pille danach" rezeptfrei gestellt. Nun wird er die Kultur des Todes mit einem weiteren Schritt kräftig vorantreiben. Das Abscheuliche wird einfach zur Normalität, ja sogar zur modernen Errungenschaft.
Leider sind Menschen wie Marilies Flemming in der aktiven Politik zur Zeit nicht mehr vertreten, denn sonst würde der Durcheinanderbringer bei weitem nicht derart wüten können.
Herr, bitte schenke uns wieder Politiker mit Rückgrat und Handschlagqualität, die wie Salomo das Gute vom Bösen zu unterscheiden vermögen.


10
 
 priska 3. August 2014 
 

Schließe mich Wiederkunft an! Habe Gesundheitsminister einen Brief geschrieben er solle es mit den Abtreibungen sein lassen ,aber leider hat mir seine Sekretärin zurückgeschrieben , im Auftrag von Stöger .Gesundheitsminister will ich Ihn gar nicht mehr nennen ,denn er ist nicht interessiert für das wohl der Frauen und schon gar nicht für die ungeborenen Kinder !Beim Minister Stöger geht die Kultur des Todes weiter !Hat mich sehr traurig gestiemt. Werde führ ihn beten für die Frauen und die ungeborenen,und für die Ärzte!


9
 
 Wiederkunft 3. August 2014 
 

Hochachtung

Meine Hochachtung für die ehemalige Familienministerin Flemming. Endlich einmal die Wahrheit über diese schändliche Politik. Leider gehört Marilies Flemming schon dem Seniorenbund an. Wäre zu wünschen so etwas von jungen Politikern zu hören! Danke Frau Flemming!!


12
 

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