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Die sudanesische Christin bleibt in Todeszelle2. Juni 2014 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die zum Tod verurteilte sudanesische Christin Mariam Jahia Ibrahim Ishag kommt vorerst nicht frei - Die Ärztin hat inzwischen ihr zweites Kind geboren - Grund für die Todesstrafe: Der "Abfall" vom Islam
London/Göttingen (kath.net/KNA) Die zum Tod verurteilte sudanesische Christin Mariam Jahia Ibrahim Ishag kommt vorerst nicht frei. Über ihre Haftentlassung könne nur ein Berufungsgericht entscheiden, teilte das Außenministerium in Khartum laut BBC am Sonntag mit. Die «Gesellschaft für bedrohte Völker» in Göttingen kritisierte die Entscheidung. Von einer unabhängigen Rechtsprechung könne im Sudan keine Rede sein, teilte die Organisation am Montag mit. Am Samstag hatten Agenturen unter Berufung auf das sudanesische Außenministerium berichtet, die wegen Glaubensabfalls vom Islam verurteilte 27-Jährige, die erst vergangenen Dienstag ihr zweites Kind zur Welt brachte, solle aus dem Gefängnis entlassen werden. Eine offizielle Bestätigung gab es nicht. Ishags Ehemann Daniel Wani sagte dem britischen Sender BBC am Sonntag, er sei über einen solchen Schritt nicht informiert. 
Der Afrikareferent der «Gesellschaft für bedrohte Völker», Ulrich Delius, erklärte, es sei «lächerlich, dass sich eine Regierung, die bei schweren Menschenrechtsverletzungen Straflosigkeit propagiert, nun zum Retter des Rechtsstaats erklärt. Hier macht sich der Bock zum Gärtner und will sich im Ausland dafür auch noch feiern lassen?, so Delius. »Im Sudan gibt es für Opfer von Mord, Vergewaltigung oder Vertreibung in den Bürgerkriegsregionen keine Gerechtigkeit, erst recht nicht, wenn es Andersgläubige sind.« In der Justiz herrsche »weitgehende Gleichschaltung«. Ishag wuchs als orthodoxe Christin auf, wird wegen ihres muslimischen Vaters von sudanesischen Behörden aber als Muslimin betrachtet. Im Mai verurteilte ein Gericht sie zunächst zu 100 Peitschenhieben wegen der Heirat mit einem christlichen Mann. Als bekanntwurde, dass sie einen muslimischen Vater hatte, verhängte erhielt sie zusätzlich die Todesstrafe wegen Glaubensabfalls. Nach islamischem Recht darf die junge Frau ihr Baby zwei Jahre lang aufziehen, bevor die Strafe vollzogen wird. Wani sagte, seine Frau sei während der Geburt ihres zweiten Kindes in der Krankenstation des Gefängnisses an den Beinen angekettet gewesen. Besorgt äußerte er sich über die Verfassung ihres gemeinsamen 20 Monate alten Sohnes. Der Junge habe sich in den Monaten der Inhaftierung seiner Mutter »sehr verändert«. Das Kind lebt mit Ishag im Gefängnis, weil der zuständige Richter Wani aufgrund seines Christseins ein Sorgerecht absprach. Die zum Tod verurteilte Christin aus dem Sudan hat ihr Kind zur Welt gebracht

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Lesermeinungen| | 2. Juni 2014 | | | | wer könnte helfen? es muss doch eine Möglichkeit geben...
ausser natürlich beten |  4
| | | | | Mr. Incredible 2. Juni 2014 | | | | Wann wird der Schrei nach Vernunft und Erkenntnis im Islam selbst endlich wargenommen werden? |  6
| | | | | Regensburger Kindl 2. Juni 2014 | |  | Befürchtung Ich habe es befürchtet, auch, wenn ich es wirklich gehofft habe!!! Mein Herz war voll Freude aber mein Verstand hat was anderes gesagt!!! Es wäre zu schön gewesen um wahr zu sein, dass der Islam endlich mal ein Herz zeigt! Der Islam ist und bleibt eine Kriegs-Religion und ich verweise hier nochmals an die Regensburger Rede von Papst Benedikt, in der er zitiert hat, dass Mohamed nur das Schwert gebracht hat und, es wird immer schlimmer! Ob das in Nigeria ist, wo die extr. Bewegung "Boko Haram" eine Spur mit Blut und Leid pflastert, in Syrien die Islamisten immer mehr werden und dort sogar erwägt wird (USA) den Rebellen auch noch Waffen zu liefern, Afghanistan... Die Folge haben wir jetzt in Brüssel gesehen, der Attentäter kommt direkt aus Syrien, wo er als Dschihadist gekämpft hat. Das wird nicht der Letzte gewesen sein, wenn man bedenkt, wieviel auch aus der BRD in den hlg. Krieg ziehn, auch viele Konvertiten, die irgendwann zurück kommen und, dann??? |  4
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