Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  8. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  9. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  10. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  11. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  12. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  13. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  14. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  15. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘

China: Erstmals seit 1949 wieder kontemplatives Kloster gegründet

18. Mai 2014 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Lokalpolitiker der Kommunistischen Partei bei Eröffnung des Klosters der Augustinerinnen


Peking-Vatikanstadt (kath.net/KAP) In China ist zum ersten Mal seit 1949 wieder ein Kloster von einer kontemplativen Ordensgemeinschaft gegründet worden. Wie Radio Vatikan am Donnerstag berichtet, wurde in Lintou in der nördlichen Provinz Shanxi ein Kloster der Augustinerinnen geweiht. An der Eröffnungsmesse, die bereits am 1. Mai stattgefunden habe, nahmen demnach zwei Bischöfe, 50 Priester und 1.700 Katholiken teil. Die regionalen Verantwortlichen der Kommunistischen Partei und des Regierungsbüros für religiöse Angelegenheiten hätten Ansprachen gehalten, so Radio Vatikan.


Finanziert wurde das Kloster in Lintou laut dem Bericht hauptsächlich von der britischen Nichtregierungsorganisation "Exchange with China", die den Dialog zwischen Katholiken in China und Großbritannien fördert. Zu dem Frauenkloster mit dem Namen "Garten des heiligen Augustinus" gehört auch ein Altenheim. Die Ordensfrauen widmen sich dem Gebet und der Kontemplation.

Der zuständige Ortsbischof Jean-Baptiste Wang Jin von Yuci (Yütze) gab nach Angaben des päpstlichen Senders seine Zustimmung zur Klostergründung mit der Begründung, dass er im Gefängnis den Wert von Gebet und Kontemplation besser verstanden habe. Der heutige Bischof hatte als Priester etwa zwanzig Jahre in Haft verbracht, davon zehn in einer Isolationszelle.

Video: Kardinal Zen berichtet über die großen Schwierigkeiten der Kirche in seiner Heimat China (englisch, von Catholic News Service)


Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Diadochus 18. Mai 2014 
 

Wirkmacht

Die Neugründung ist ein sehr schöner Beweis für die Wirkmacht des Gebetes und das allein in Gott gelegte Vertrauen, dass Er alles zum Guten wenden kann. Das erinnert mich an ein schönes Gedicht von Reinhold Schneider, das er 1936 verfasst hat. Er schrieb: "Nur den Betern kann es noch gelingen, usw.". Ausgerechnet in China ist es gelungen. Selbst die Parteifunktionäre haben Ansprachen gehalten. Gott sei gepriesen.


1
 
 Stefan Fleischer 18. Mai 2014 

beten wir

"dass er im Gefängnis den Wert von Gebet und Kontemplation besser verstanden habe."
.
Beten wir, dass wir westlichen Katholiken nicht warten, bis die Christenverfolgung ähnliche Folgen für uns hat, bis wir den Wert des Gebetes und der Kontemplation wieder schätzen lernen. Und beten wir für unsere Klöster, dass Gebet und Kontemplation auch in ihnen wieder den ersten Platz in allem gegeben werde.


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

China

  1. Bistum Hongkong im Aufbruch: Erneut rund 2.500 Taufen zu Ostern 2026, davon 1.600 Erwachsene
  2. "Ein tragisches Unrecht"
  3. Chinas Bevölkerung wird nächstes Jahr um 3,2 Millionen schrumpfen
  4. China schränkt Aktivitäten ausländischer Christen weiter ein
  5. Chinesischer Bischof wegen ‚illegaler‘ Messe verhaftet
  6. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  7. China reagiert auf Grußtelegramm von Papst Franziskus
  8. China steuert auf Bevölkerungskrise zu
  9. Peking düpiert Vatikan mit Bischofsernennung
  10. Vatikan kritisiert unerlaubte Bischofsernennung in China







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  7. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  8. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  9. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  10. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  11. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  12. Sieg der „rebellischen Nonnen“
  13. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  14. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  15. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz