Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Erzbischof Gänswein soll Nuntius in Litauen werden!
  2. Der Münchner Pro-Life-Marsch UND was die deutschen Medien verschweigen
  3. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  4. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  5. BRAVO! - 6000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben in München
  6. Waffen können Frieden schaffen und viele Menschenleben retten!
  7. 'Allahu akbar' - Angriff auf orthodoxen Bischof in Australien - Polizei: Es war ein Terrorakt!
  8. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  9. Riccardo Wagner wurde katholisch: „Ich wollte nie Christ sein. Ich war Atheist“
  10. „Schwärzester Tag für die Frauen in der deutschen Nachkriegsgeschichte“
  11. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  12. Deutsche Bischofskonferenz nimmt Bericht zur reproduktiven Selbstbestimmung „mit großer Sorge“ wahr
  13. Meloni: Leihmutterschaft ist ,unmenschliche Praxis‘
  14. Mehrheit der Deutschen fürchtet Islamisierung Europas
  15. Polnische Bischofkonferenz ist der Schirmherr des Polnischen „Marsch für das Leben und die Familie“

Geht es der Caritas um Macht, Einfluss und Spendengelder?

16. Mai 2014 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hubert Gindert, Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken, hinterfragt pointiert die Kampagne des Caritasverbandes gegen die Lebensschutzorganisation 1000plus.


Freiburg (kath.net/Forum Deutscher Katholiken) Wenn die „Caritas bei den Ordinariaten der Bistümer erreichen will, dass den Pfarrgemeinden ‚jedwede Unterstützung‘ von 1000plus/Pro Femina untersagt wird, so fragen wir: Geht es der Caritas darum, eine unliebsame Konkurrenz zu Lasten der ungeborenen Kinder auszuschalten? Geht es der Caritas um Macht, Einfluss und Spendengelder oder um die Rettung bedrohter ungeborener Kinder?“ So pointiert hinterfragt Professor Hubert Gindert, der Vorsitzende des Forums Deutscher Katholiken, den Caritasverband in einer Stellungnahme. Zuvor war ein internes Schreiben von Prof. Georg Cremer, Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, bekannt geworden, aus welchem hervorging, dass die Caritas hinter der Kampagne gegen die Lebensschutzorganisation 1000plus steckte, kath.net hat berichtet.


„Wer Leben schützen will, d.h. wer ungeborene Kinder durch Beratung von schwangeren Frauen in Konfliktsituationen vor einer Abtreibung retten will, dem ist jeder willkommen, der sich dafür engagiert“, stellt der Vorsitzende des Forums Deutscher Katholiken fest. „Für die gefährdeten Kinder ist entscheidend, dass sie gerettet werden, ob durch kirchlich anerkannte Beratungsstellen oder durch private überkonfessionelle Initiativen.“

Gindert erinnerte auch ausdrücklich daran, dass sich „ die überkonfessionelle Initiative 1000plus/Pro Femina“ „schon vor Jahren mit einem Kooperationsangebot an die Bistümer gewandt“ hatte. Ebenso habe die Lebensschutzinitiative „auch eine Zusammenarbeit mit Caritas und SkF (Sozialdienst katholischer Frauen) versucht“. Das Angebot sei aber seitens der Caritas und des SFK nicht aufgegriffen worden, „obwohl wir in unserem Land eine Massenabtreibung mit jährlich hunderttausend getöteten Kindern haben.“ Gindert stellt fest, dass „auch eine fruchtbare Zusammenarbeit mit 1000plus/Pro Femina im ‚Verbund verschiedener Kräfte‘ möglich ist, zeigen die Bistümer Eichstätt und Regensburg!“

Foto: 1000plus: Mein Bauch gehört dir


Stimmen zum 1000plusTAG 2012



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Porphyrios 23. Mai 2014 
 

Geht es der Caritas um Macht

@resistance
Hoffnung alleine wird nicht helfen.
Wie würde ein Einschreiten der Politik aufgenommen werden?
Immerhin kommen die Gelder der Caritas zu mindestens 65% aus Öffentlicher Hand.
Ein weiterer großer Teil der Kosten wird durch private Spenden gedeckt.Der kirchliche Beitrag ist verschwindend klein.


0
 
 Diasporakatholik 19. Mai 2014 
 

Untersützung von Lebensschützern (Stiftung "Ja zum Leben") mit SkF in Schleswig-Holstein?

Ich unterstütze nun nach diesen Angriffen auch nicht mehr die Caritas z.B. bei Kollekten.
Eingesparte Beiträge kriegt die Stiftung "Ja zum Leben", zu der ja auch m.W. 1000+ gehört.
Kann mich übrigens daran erinnern, dass die Stiftung "Ja zum Leben" in einer ihrer jüngsten Mitteilungen schrieb, dass sie Geld an die SkF-Beratungsstelle in meiner Nachbarstadt [in Schleswig-Holstein] überwiesen hat zur Unterstützung deren Beratungstätigkeit.
Nach allem, was ich jetzt höre und lese, habe ich da allerdings gewisse Bedenken.

Ich erlebte in der Vergangenheit, dass besagte SkF-Mitarbeiterinnen in einem Gottesdienst im Rahmen der Woche für das Leben auftraten mit dem Schwerpunkt "pflegende Angehörige" jedoch keine Silbe bzgl. Schutz Ungeborener.

Werde den Verdacht nicht los, dass "unter der Decke" doch mit "Donum Vitae" in der 15km entfernten Kreisstadt kooperiert wird und Ratsuchende auch dorthin geschickt werden.
Werde wohl eine entspr. krit. Anfrage an die Stiftung "Ja zum Leben" machen.


1
 
 willibald reichert 16. Mai 2014 
 

speedy

Es ist ein Mißbrauchsskandal ersten Ranges
wenn die üblicherweise als katholisch an-
gesehene "Caritas" ihre Macht und ihren
Einfluß dazu mißbraucht, durch glaubensgefährdende Praktiken sich kaum
mehr noch von anderen sozialen Organisationen zu unterscheiden. Ganz
schlimm finde ich dabei, daß ein
katholischer Prälat an der Spitze dabei
am gleichen Strang zieht und dem poli-
tisch verordneten Genderismus Tür und
Tor öffnet, wie er zuvor schon die Müt-
ter, die sich noch um die Betreuung ih-
rer Kinder kümmern, an den Pranger ge-
stellt hat, als würde diesen dadurch etwas
vorenthalten. Vorenthalten wird Kita-
Kindern, eine echte Bindung zu entwickeln, während bei Kälbern beispielsweise vorgeschrieben ist, daß
sie erst nach einer festgelegten Zeit
vom Muttertier getrennt werden dürfen.
Die "Caritas" ist zu einem Konzern der
Unmenschlichkeit und des Mammons ver-
kommen und sollte besser heute als morgen so verkleinert werden, daß, wo
katholisch assoziert wird, auch katho-
lisch drin ist.


2
 
 resistance 16. Mai 2014 
 

Hoffen wir, dass Gott die Angriffe auf 1000+ zum Guten lenkt:
Soviel Werbung für 1000+ in wenigen Wochen!


3
 
 speedy 16. Mai 2014 
 

lieber nuernberger leider war mein Satz unglücklich formuliert, denn es muss eigentlich so heissen, die Bistümer müssen sich endlich von der Caritas trennen.


2
 
 Dottrina 16. Mai 2014 
 

Ich entsinne mich vage,

daß Papst Benedikt die Leiter der Caritas eindringlich angehalten hat, die Organisation streng nach katholischen Vorgaben zu leiten. Aber wer hat beispielsweise in Deutschland je was auf seine Anweisungen gegeben?


6
 
 Der Nürnberger 16. Mai 2014 

@speedy

Absolut richtig, ich schließe mich Ihrer Meinung an, nur andersherum: die Bistümer sollen sich von der Caritas trennen. Was wollen wir von einer durchgenderten, ideologisch verkommenen Organisation noch erwarten. Abhilfe: die Caritas trennt sich sofort von diesen beiden Menschen und beweist, daß sie sich auf ihre katholischen Wurzeln besinnt und danach handelt.


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Caritas

  1. Caritas Internationalis im Leitungsgremium des linken Weltsozialforums
  2. Belgische Caritas setzte pädophilen Priester in Zentralafrika ein
  3. Caritas möchte 10.000 Euro im Monat pro Migrant für Betreuung
  4. Die Caritas und die Fakten
  5. Caritas-Twitter-'Jubel' über umstrittenes Gerichtsurteil - UPDATE!
  6. 'Wir brauchen eine Praxis des religiös-existenziellen Helfens'
  7. Caritas: Menschen flüchten wegen Armut und fehlender Perspektiven
  8. Über Trägervielfalt und Lebensschutz
  9. Caritas organisiert Ramadan-Essen in Catania
  10. Wunderbare Geldvermehrung: Gläubige erhalten 500-Dollar-Schecks







Top-15

meist-gelesen

  1. Erzbischof Gänswein soll Nuntius in Litauen werden!
  2. Riccardo Wagner wurde katholisch: „Ich wollte nie Christ sein. Ich war Atheist“
  3. 'Allahu akbar' - Angriff auf orthodoxen Bischof in Australien - Polizei: Es war ein Terrorakt!
  4. BRAVO! - 6000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben in München
  5. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  6. 'Politische Einseitigkeit ist dem Gebetshaus fremd'
  7. Heiligenkreuz: Gänswein und Koch für Wiederentdeckung des Priestertums
  8. Der Münchner Pro-Life-Marsch UND was die deutschen Medien verschweigen
  9. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  10. „Schwärzester Tag für die Frauen in der deutschen Nachkriegsgeschichte“
  11. Der Teufel sitzt im Detail
  12. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  13. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  14. Vielleicht hilft es Ihnen, wenn Sie ,The Baxters‘ sehen‘
  15. Frankreich: „Inzwischen bedeutet Katholizismus, seinen Glauben erklären zu können“

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz