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Die Caritas und die Fakten

14. Jänner 2019 in Österreich, 2 Lesermeinungen
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Bekannter ÖVP-Politiker Andreas Kohl wirft der Caritas vor, dass diese es mit den Fakten nicht so genau nimmt: Behauptungen des Caritas-Präsidenten zur Mindestsicherung für jeden Christen ein enttäuschender Diskussionsbeitrag!


Wien (kath.net)
Andreas Khol, ehemaliger Präsident des österreichischen Nationalrates, und bekannter ÖVP-Politiker, hat in einem Kommentar für den "Standard" die Aussagen von einigen Journalisten und linkskatholischen Kreisen, dass die ÖVP keine christliche Politik, zurückgewiesen. Kohl meine wörtlich: "Die heftigsten Vorwürfe unchristlicher Politik kommen interessanterweise allerdings von jenen, die selbst aus anderen Überzeugungen und nicht aus christlicher Verantwortung Politik machen. Im Grunde ordnen sie die Regierungspolitik der FPÖ zu, die von ihnen grundsätzlich abgelehnt wird." Ihr erstrangiges Ziel sei daher laut Kohl nicht eine Politik der Soziallehre, sondern die Abrechnung mit einem Gegner!


Kohl kritisierte in dem Beitrag auch die Caritas und wirft ihr vor, dass diese es mit den Fakten nicht so genau nimmt. "Wenn allerdings der Präsident der katholischen Caritas im Zuge der Diskussion um die Regierungspläne zur Mindestsicherung behauptet, dass dann eine Mutter etwa ab dem dritten Kind nurmehr mit 1,43 Euro pro Tag dieses Kind ernähren, kleiden und ihm Wohnraum bieten solle, so ist das nicht nur unrichtig, sondern auch für jeden Christen, ob in der Politik oder nicht, ein enttäuschender Diskussionsbeitrag!", schreibt der ehmealige Präsident.


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Lesermeinungen

 zeitblick 14. Jänner 2019 

Ich schätze Caritas-Direktor Landau sehr. Die Caritas selbst, wie viele andere Diakoniewerke tun sicher sehr viel Gutes. Sie sind für Menschen da, mit niederschwelligen geistlichen Angebot, was für Viele auch wichtig ist. Was mir fehlt ist eine konsequente Rückbindung an eine vertiefte Sakramentenpraxi zur Weterführung.


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 gerold44 14. Jänner 2019 
 

politische Caritas

Leider ist die österreichische Caritas parteipolitisch links orientiert.
Daher sind Berichte über Hilfsaktionen eher selten, dafür aber häufiger die parteipolitische Agitation.
Schade - auch wegen der vielen engagierten Mitarbeiter, die das nicht verdient haben.


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