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‚Eine kranke und dumme Sichtweise menschlicher Psychologie’

27. Jänner 2014 in Chronik, 37 Lesermeinungen
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Die Feministin Camille Paglia hat in einem Interview die Selbstbeschränkung der Psychologie scharf kritisiert. Aus politischen Gründen würden Kindheitsereignisse, die in Zusammenhang mit Homosexualität stehen können, nicht untersucht.


Philadelphia (kath.net/jg)
Camille Paglia, eine lesbische Feministin und Professorin für Geistes- und Medienwissenschaften, hat dem gegenwärtigen psychologischen Establishment vorgeworfen, es würde sich aus politischen Gründen selbst ausschalten.

„Jede einzelne homosexuelle Person, die ich kenne, trägt irgendein Kindheitsdrama in sich. Irgend etwas ist passiert, über das wir heute nicht mehr sprechen dürfen“, sagte Camille Paglia im Interview mit dem konservativen Radiomoderator Dennis Prager. Sie erkenne bestimmte Muster, die in ihrer Biographie und der anderer lesbischer Frauen auftauchen würden.


Das deutlichste Muster sei aber bei schwulen Männern zu beobachten. Diese seien ihrer Mutter näher gestanden als ihrem Vater, gleichzeitig habe eine Distanz zwischen Mutter und Vater bestanden. Die Mutter habe daher den Sohn als gleichgestellt oder als Freund betrachtet, als den eigentlich Seelenverwandten. Dies könne sich auf verschiedene Weise akzentuieren. Die Bandbreite reiche dabei von diskret bis theatralisch, sagte Paglia.

Doch heute dürfe man diese Einflüsse aus der Kindheit nicht mehr untersuchen. Bereits die Frage danach gelte als „homophob“. Das Establishment der Psychologie habe sich selbst ausgeschaltet, kritisiert sie. Alles, auch die psychologische Forschung, sei politisiert worden.

Familien würden hohe Studiengebühren zahlen, damit ihre Kinder an Eliteuniversitäten studieren könnten. Dort würden sie eine politisierte Art der Psychoanalyse lernen, die den Menschen als Opfer äußerer Umstände darstellen würde. „Das ist wirklich krank. Es ist eine kranke und dumme Sichtweise der menschlichen Psychologie“, sagte sie wörtlich.


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Lesermeinungen

 friederschaefer 9. Februar 2014 
 

Respekt

gegenüber der Autorin. Allerdings muss sie in einem "Rechtsstaat" wie Spanien (s. Spanien: Aufregung um Aussagen Sebastians zu Homosexualität ) mit Strafverfolgung rechnen. Meinungsfreiheit gilt nicht mehr viel.
Dass Staatsanwälte mitspielen darf einen nicht verwundern, ist doch auch der Mainstream innerhalb der Kirche (und ihren Laiengremien)längst dem Zeistgeist erlegen.
Wann ist der Zeitpunkt erreicht, dass man strafrechtlich verfolgt wird, wenn man sich ganz allgemein zur Lehre der katholischen Kirche bekennt?


0
 
 Randolf 31. Jänner 2014 
 

LGBT

Haben wir denn keine anderen Themen mehr ?
Wir lassen uns die Themen diktieren. Früher gab die Kirche die Themen vor. Im Übrigen MEHR TUN.An Demo in Stuttgart teilnehmen. Anderes kann zurückgestellt werden. Flagge zeigen ist angesagt !


3
 
 Teetasse 29. Jänner 2014 

Demo am Samstag in Stuttgart

Gegen den Bildungsplan. Hinweise hier:
http://www.familien-schutz.de/protest-geht-weiter-demo-gegen-bildungsplan-2015-am-samstag-in-stuttgart/
Bitte kommen.


6
 
 friederschaefer 29. Jänner 2014 
 

@ Umbanda

Vermutlich sind Sie ja ein "Experte", oder doch nicht?

Tatsache ist jedenfalls, dass jeder, der meint, dass Homosexualität nicht angeboren ist, sofort als homophob bezeichnet wird.

Argumente werden für überflüssig gehalten - und gleichzeitig für sich Wissenschaftlichkeit in Anspruch genommen. Welch ein Widerspruch, aber typisch für den Zeitgeist.

Wie tröstlich, dass sich das Lehramt der Kirche nicht so leicht irritieren lässt.


6
 
 Umbanda 29. Jänner 2014 
 

Jeder Mensch schleppt irgendein Kindheitstrauma mit sich herum. Und die meisten sind heterosexuell. Die Argumentation der Frau Paglia ist reichlich dünn und sie ist ja auch keine Psychologin. Ihre einzige "Qualifikation" zu diesem Thema ist die Tatsache, dass sie offen homosexuell lebt. Insofern ist ihre Ansicht ihre Privatmeinung und ohne wissenschaftliche Substanz.


2
 
 daniel.guggenberger 28. Jänner 2014 
 

Homosexualität

Der aktuelle Stand ist mE, dass in vielen Menschen von Geburt an eine Neigung zu Homosexualität besteht. Weiters ist entscheidend, wie die Erziehung/Kindheit dieser Menschen verläuft, sodass angeborene Neigung und Erziehung jeweils etwa gleich bedeutend sind.
Außerdem dürfen nicht homosexuelle Neigung und Ausleben derselben verwechselt werden. Eine wesentlich größere Anzahl von Menschen kennt in sich eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Neigung zu Homosexualität, welche sie jedoch bewusst nicht, mit Gottes Hilfe und gegebenenfalls professioneller Hilfe, leben.
Es ist also eine etwa gleich hohe Bedeutung von angeborener Neigung und Erziehung festzustellen (bei allem was Menschen ausmacht, nicht nur Homosexualität). Wichtig ist auch, wie ich persönlich mit einer vorhandenen Neigung zu materiell schwer sündhaftem Verhalten umgehe, ich habe es in der Hand.


1
 
 pilgrim on the road 28. Jänner 2014 
 

@paddel

Klingt, als waere ein neuer Faschismus im Anzug? Ich befuerchte, dass es bald zu einer massiven Konfrontation kommt...und dann jammern sie wieder. In anderen Teilen der Welt wird uebrigens ueber uns gelacht, also uber die Christen, welche bloss noch die Knechte ihrer Frauen sind.


5
 
 speedy 28. Jänner 2014 
 

die Stellungnahme der Professorin finde ich sehr mutig, und ich finde es toll, das sie sagt das einflyesse aus der Kindheit Einwirkungen hatten das jemand schwul oder lesbisch sei-
es gibt also kein schwulengen-
zudem hörte ich einmal das eine Frau absichtlich lesbisch wurde weil sie den betreffenden mann den sie heiraten wollte nicht bekam, und genau dasselbe nur von einem mann der die angebetet nicht bekam,
wir können daraus schliessen das alles eine Ursache hat


3
 
 dominique 28. Jänner 2014 
 

@Randolf - Ehe und Adoption

Das sind die beiden Knackpunkte, wo wir als Christen sagen müssen: Geht definitiv nicht! Und die gesamte Gesellschaft mitsamt ihrer Politiker und Homosexuellen wäre gut beraten, aus unterschiedlichen Horizonten heraus ebenfalls zu dieser Grenzziehung zu gelangen. Denn diese ist in jeglicher Hinsicht richtig. Im Moment ist das alles noch im Nebel der Homo- und Gleichstellungs-Ideologie gehüllt. Aber offenbar fängt er ganz langsam an sich zu lichten.


12
 
 Labrador 28. Jänner 2014 
 

Lieber Chris7776, Danke Teetasse

@Chris7776

Sie haben recht, dass es nicht im Sinne Jesu Christi ist, wenn "In Teilen der Welt HS mit dem TODE bestraft wird".

Aber können wir dieses himmelschreiende Unrecht dadurch abmildern, dass wir hier das Gegenteil tun, so nach dem Motto, "da wird schon das eine Unrecht das andere irgendwie ausgleichen"? Wird das irgend etwas in diesen "Teilen der Welt" ändern? Werden diese "Teile der Welt" auf uns hören?

Wohl eher nicht. Ich vermute mal, die werden uns für durchgeknallt halten und uns als Irre abschreiben. Jedenfalls kann man so etwas in diesen "Teilen der Welt" über uns lesen.

@Teetasse
Danke!


7
 
 Randolf 28. Jänner 2014 
 

@chris7776

Ich spreche von Meinungsfreiheit im Sinne des Grundgesetzes. Was da angeführt wird, hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun. Die Meinungsfreiheit darf aber nicht eingeschränkt werden durch die militanten Organisationen der LGBT.


6
 
 Ester 28. Jänner 2014 
 

@ teetasse

wundervolle Analyse komplette Zustimmung.


3
 
 Chris7776 28. Jänner 2014 
 

@Randilph

Auch die Meinungsfreiheit hat ihre Grenzen. Diese Grenzen werden in den meisten Diskusionen als na sagen wir zu vernachlässigend abgetan. Ich kenne Internetplattformen (das Original wurde Gott sei es gedankt vom Netz genommen) wo gleichgeschlechtlich orientierte Mitmenschen unisono per Flammenexpress in die Hölle wünschen. In Russland bilden sich "Jagtkommandos" die Jagt auf hs. Menschen macht In Teilen der Welt wird HS mit dem TODE bestraft. Was soll der S"§$%334 Ist das im Sinne von Jesus? NEIN ist es NICHT. Nie und nimmer.


1
 
 Randolf 28. Jänner 2014 
 

Forderungen

Jedenfalls bilden gleichgeschlechtliche Leute keine Ehe und können auch kein Adoptionsrecht erhalten. Die Drangsalierung kritischer Stimmen wegen Homophobie darf nicht noch rechtlich bewehrt werden. Meinungsfreiheit muss wieder hergestellt werden.


6
 
 Bergsteiger 28. Jänner 2014 
 

Nicht angeboren

Mich freut es, dass eine lesbische Frau, dazu noch eine sehr gebildete Frau, öffentlich dafür aufkommt, dass Homosexualität nicht angeboren ist.
Das ist doch ein Grund, um sich zu freuen. Für uns Christen ist es keine neue Erkenntnis, aber es ist doch schön, wenn so eine Aussage aus den 'eigenen' Reihen kommt.
Was nicht angeboren ist, ist erworben. Was man irgendwie erworben hat, kann man auch wieder weggeben.
Das bedeutet Hoffnung für alle Menschen, die unter ihrer Homosexualität leiden.

Fehler machen wir alle als Eltern, denke ich. Und alle unsere Eltern haben Fehler uns gegenüber gemacht.
Der biblische Weg der Heilung ist hier: Bekennen, die Sünden ans Licht bringen, also beichten, um Vergebung bitten und selber vergeben.


11
 
 Chris7776 28. Jänner 2014 
 

@Teetasse

Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu.


3
 
 Teetasse 28. Jänner 2014 

Meiner Meinung nach lässt sich die kath. Kirche mit ihrer

Anthropologie viel zu sehr von der Psychotherapie/Psychologie, die immer relativ ist (!) die Butter vom Brot nehmen. In vielen Teilen suchen Menschen in der Psychologie/Psychotherapie eine Religion und deshalb tritt sie auch zum Teil so an, aber letztendlich bleibt sie immer relativ und deshalb lässt sie sich auch so leicht vorn Karren spannen. Die Kirche darf sich auf diesem Gebiet nicht so leicht die Seelsorge wegnehmen. Katholischer Glaube müsste viel mehr mit Psychotherapie verbunden werden, oder angeboten werden. Und das geht im Grunde sogar mit allen Therapieformen einigermaßen gut, am besten mit Verhaltenstherapie, Gesprächstherapie und Logotherapie aber auch sogar mit der Psychoanalyse in Teilen, weil auch die Psychoanalyse ein bestimmtes anthropogisches Menschenbild braucht. Die katholische Kirche muss da mehr anbieten, dass ist nämlich einer der Punkte wo Bedarf ist und wo ihr die Leute davon rennen.


9
 
 Teetasse 28. Jänner 2014 

Martyria, das stimmt so nicht

Das würde der Theologie des freien Willens widersprechen. Hier hat sich die dt. Kirche(!wohlgemerkt) dem Zeitgeist angepasst, Benedikt sagt sehr genial und treffend: "Wenn man Sexualität und Fruchtbarkeit grundsätzlich voneinander trennt, wie es durch die Anwendung der Pille geschieht, dann wird Sexualität beliebig. Dieser Auffassung, die die Fruchtbarkeit als etwas anderes betrachtet, womöglich so, dass man die Kinder rational produziert und sie nicht mehr als ein natürliches Geschenk sieht, ist ja auch sehr schnell die Gleichbewertung der Homosexualität gefolgt."(Licht der Welt, S.175)
Es geht um Bewertung und es geht um den richtigen Fokus. Wie gesagt, das ist auch der Ausgangspunkt der kognitiven Verhaltenstherapie. Das Problem ist, dass unsere Gesellschaft den absoluten Hauptfokus auf sexuelle Reize, sexuelle Anziehung und sexuelle Phantasien legt und glaubt, das sei die Grundlage für alles. Die Bewertung und der Fokus ist vollkommen falsch. Im Grund eine Suchtgesellschaft


8
 
 Ester 27. Jänner 2014 
 

Im Grunde sagt die gute Frau, dass

je mehr die Frauen sich emanzipieren, desdo homosexueller werden die Männer und das ist gar nicht so weit von der Erklärung des Römerbriefes entfernt, wie man meinen sollte.


3
 
 Martyria 27. Jänner 2014 

Biologische Hypothese

Jeder erfährt in der Kindheit ein Trauma.
Jeder verarbeitet sein Trauma verschieden.
Die psychisch Stabileren verarbeiten es "gesund" und sind so zur Reproduktion fähig.
Die psychisch Labileren verarbeiten es ungünstig und sind zur Reproduktion unfähig. Sie müssen der Gesellschaft auf andere Weise dienen. Eine Hegemonie dieser Psychose ist also nicht evident.

Deswegen lehrt die HRRK, dass Homosexuellen mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen, weil sie ihre Veranlagung/Neigung nicht selbst gewählt haben. (KKK 2358)

Wie weise sind doch diese Worte!


1
 
 Teetasse 27. Jänner 2014 

Der Focus ist der falsche III

Nur da kommt dies katholische Ehe ins Spiel, deshalb ist sie auch so wichtig. Bei der Unauflöslichkeit gleichen sich die Geschlechtsunterschiede an, weil die Geschlechter ein Leben lang aufeinander eingehen müssen. Das ist aber nur der Fall wenn die Unauflöslichkeit auch wirklich gilt. Wenn er man nicht mit 50 noch ein Kind mit einer jüngeren kriegen kann, während die Frau das nicht kann. Wenn auch der Mann treu bleiben muss und auf den höheren Bindungsaspekt der weiblichen Sexualität Rücksicht nehmen muss. Wenn sich beide um die Kinder kümmern und die Erziehung übernehmen und die Frau nicht sich nur noch um die Kinder kümmert, sondern der Vater auch miteingebunden wird.
Dafür muss aber die Unauflöslichkeit der Ehe gelten und zwar uneingeschränkt und institutionell von der Kirche geschützt. Sonst kommt es zum üblichen Geschlechterkampf und dass man dem mit dem gleichen Geschlecht aus dem Weg gehen kann, ist nachvollziehbar.
Diese Tatsachen sind wichtig und müssen klar gesehen werden


6
 
 Teetasse 27. Jänner 2014 

Der Focus ist der falsche II

Homosexualität. Nur die Homosexualität an sich ohne individuelle Sichtweise. Und da muss man ganz objektiv feststellen, dass Homosexualität eine generative Sackgasse ist. Sie schließt gemeinsame Kinder mit dem Partner aus. Das ist der Hauptpunkt und deshalb ist sie ganz objektiv gesehen weniger wert, also auch weniger attraktiv. Und das ist auch der Hauptpunkt worunter Homosexuelle leiden und warum diese Form an sich für die Gesellschaft weniger wert ist. Der sexuelle Reiz landet also zwangsläufig in einer generativen, unlebendigen Sackgasse ohne eigene Möglichkeit zur Transzendenz. Ein ganz wichtiger Lebensinhalt, ein ganz wichtiger Lebenssinn, eine unglaublich wichtige Bindung in der Paarbeziehung fällt weg. Um das zu kompensieren, muss der sexuelle Reiz ständig überhöht werden und absolut aggressive Aggressiven stellen sich ein. Der objektive Vorteil ist sicherlich, dass man sich nicht Geschlechtsunterschiede rumkämpfen muss. Der andere ist gleich. Keine Männer-Frauen-Unterschiede.


7
 
 Teetasse 27. Jänner 2014 

Der Focus ist der falsche I

Früher wurde die Ehe als das gesehen, was sie ist: Eine Bund fürs Leben, der viele Bereiche mit einschloß: finanzielles, Arbeit, Haus, Kinder, Verwandtschaft, Liebe, Sex, Kirche
In der Romantik rutschte der Focus dann auf die Ebene der "großen romantischen Liebe", Beginn der deutsche Romantik war ungefähr "die Werther-Zeit". So und jetzt ist der Focus auf sexuellen Reizen. Sexuelle Anziehung und sexuelle Reize sollen Beziehungen tragen, man gibt sich sogar der Illusion hin, dies würde ein sogar ein Leben lang funktionieren. Das ist aber absoluter Irrsinn und Schwachsinn.
Die kognitive Verhaltenstherapie, die erfolgreichste und häufigst angewandte Therapieform geht bei allem davon aus: Zuerst der Gedanke, dann das Gefühl und dann das Verhalten. Es steckt also hinter allem erstmal eine Bewertung. Die kognitive Verhaltenstherapie geht dabei nicht umbedingt weit in die Vergangenheit sondern bleibt schon im hier und jetzt. Die Frage ist also aus dieser Sichtweise: Wie bewerte ich


7
 
 Paddel 27. Jänner 2014 

@sttn

...werden mit brutalen Mitteln zum Schweigen gebracht.

Nicht nur die Forscher, alle, die "gefährlich" werden.

Es ist ein brutales System, das unter dem Vorwand der Menschenwürde, Toleranz und Akzeptanz in unserer Gesellschaft Einzug erhält.


9
 
 Marienzweig 27. Jänner 2014 

@Nazianz

Gar so dünn ist das "Blech" nicht, wie Sie vermuten.
Natürlich werden viele von uns irgendwelche Kindheitsdramen durchlebt haben.
Dass solche Erlebnisse sich auf die Psyche und das Verhalten des Erwachsenen auswirken können, ist doch nicht von der Hand zu weisen.
Kindheitserfahrungen hinterlassen seine Spuren, sie prallen nicht einfach ab. Nur die einen verarbeiten sie besser als die anderen.
Vieles heilt im Laufe der Zeit oder wird auch verdrängt.
Und viele bewegen sich später in einem positiven Umfeld, das ihnen hilft, mit früheren schmerzlichen oder belastenden Erfahrungen konstruktiv umzugehen.
Ich möchte mich beileibe nicht als Psychologin aufspielen, aber das sagt einem doch schon der gesunde Menschenverstand und die eigene Erfahrung: Alles hat (s)eine Ursache!


8
 
 Nazianz 27. Jänner 2014 
 

Sehr dünnes Blech, ...

Also bitte! Wer hat kein "Kindheitsdrama" gehabt? Zudem stehen fast alle Kinder der Mutter näher als dem Vater, da dieser oft arbeiten war. Das ist alles ein sehr spekulatives dünnes Blech mit dem hier argumentiert wird. Ohne gute Vergleichsgruppe lässt sich da gar nichts sagen. Man kann immer irgendetwas ausgrabe und sagen: das ist der Grund. Leider wird dann gleich ein Schluss gezogen ohne das sich viele Leute bewusst sind, dass man damit allerhöchstens eine Hypothese bilden kann, die man in einer unabhängigen (!) Studiengruppe untersuchen muss. Alles andere ist unseriös.


1
 
 pilgrim on the road 27. Jänner 2014 
 

Steckenpferd

Die Psychologie und auch die Psychiatrie sind laengst zum Steckenpferd verschiedener ideologischer Gruppen geworde. Bezeichnend ist, dass viele dieser Berufsleute selbst krank sind und ihren Arbeitsplatz als Pojektionsort benutzen.


12
 
 Teetasse 27. Jänner 2014 

Das stimmt, die Psychotherapie

Psychologie und Psychiatrie hat sich einen homo-ideologischen Maulkorb anlegen lassen. Man fragt sich nur warum?
Auf Medrum kann man übrigens auch die Marbuger Erklärung für "Freiheit und Selbstbestimmung" unterschreiben. Die ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig.


9
 
 Lilli-Lou 27. Jänner 2014 
 

Da ist was dran!

In der Tat, das deckt sich mit meiner Beobachtung. Dass Homosexualität angeboren sein soll, ist unlogisch. Es muss mit Gegebenheiten in der Sozialisation zusammenhängen. Die Erklärung von Frau Paglia leuchtet mir voll ein, weil ich jemanden kenne, dessen Vater wegen eines Kriegsschadens ein schwieriger Mensch war. Seine Frau hatte viel mitgemacht. Der älteste Sohn ist leider homosexuell. Er war ihre Stütze. Beide Eltern sind schon gestorben. Ja, das passt voll ins Bild. Danke für diesen interessanten Bericht. Er ist sensationell. Diese Frau hat einen guten Dienst getan, finde ich.


11
 
 Mr. Incredible 27. Jänner 2014 
 

gutes Buch

van den Aardweg: Das Drama des gewöhnlichen Homosexuellen


2
 
 Wiederkunft 27. Jänner 2014 
 

Respekt

Man sieht hier die innerliche Anspannung solcher Betroffenen. Ihnen lässt ihr Zustand selbst keine Ruhe. Aber trotzdem muss man mit diesen Äußerungen sehr vorsichtig sein, denn in den Kriegsjahren und bei schwerer Krankheit und Tod des Vaters, haben die Mütter oft sonst niemand wie ihre Söhne, die dann den Vater ersetzen müssen! Und wie wirken sich die vielen allein erziehenden Mütter der heutigen Zeit auf ihre. Kinder aus? Hier bedarf es einer tiefgreifenden Forschung, dann wäre vielen geholfen


12
 
 waghäusler 27. Jänner 2014 
 

Von Gott so gemacht und gewollt?

Dieser Bericht bestätigt die These,dass
Schwule und Lesben nicht von Gott "gemacht" oder gewollt sind, auch wenn sie es immer wieder so behaupten wollen.


16
 
 Dismas 27. Jänner 2014 

Was sonst bis zum Exzess verlangt wird, hier

gibt es keine "freie Forschung", die Ergebnisse werden ideologisch vorbestimmt. Ich muss ihr für diese offene mutige Äußerung (mal ein echtes mutiges "Outing")Respekt zollen.


24
 
 dominique 27. Jänner 2014 
 

@Suarez - soziale Faktoren

Meine Vermutungen gehen ebenfalls in diese Richtung. Es mag eine latente Disposition geben, umgesetzt wird sie jedoch durch das Zusammenspiel zahlreicher sozialer Faktoren. Und da Homosexualität offenbar so alt wie die Menschheit ist und in allen Kulturen existiert, scheint es sich um eine tief sitzende eingespielte "demografische" Mechanik zu handeln: überschüssige Prokreationspotenziale werden "in die Homosexualität" abgeschoben und somit neutralisiert/still gelegt - und die Gesellschaften merken es selbst gar nicht, wie sie die günstigen Bedingungen für Homosexualität bereitstellen, weil sie damit einen ebenfalls nicht wirklich bewussteten Zweck verfolgen - eine Art demographisches Ventil - gegen eine vermeintliche "Überprokreation" = die Gesellschaft reduziert die möglichen prokreativen Paare, weil sie unbewusst an die Notwendigkeit GLAUBT und darauf hinarbeitet.


4
 
 Suarez 27. Jänner 2014 

Wo die Suche nach Wahrheit über die Ideologie siegt

Bewundernswert, dass Professorin Paglia als Betroffene so offen eine objektivere Forschung hinsichtlich der Ursachen von Homosexualität einfordert. Die Politisierung der Wissenschaft, was ja nichts anderes ist als Wahrheit durch Ideologie zu ersetzen, ist ja heute nicht nur in der Psychologie zu beobachten, sondern umgreift nahezu alle Fachbereiche.

Der Forschung werden ideologische Fesseln angelegt, die ein tieferes Verständnis bestimmter Phänomene unmöglich machen. Frau Paglia wird sich mit ihrem Plädoyer für eine ideologiefreie Forschung der Homosexualität aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Zorn bestimmter Lobbygruppen auf sich ziehen. Es wäre nämlich für diese Gruppen verheerend, wenn sich herausstellte, dass Homosexualität viel stärker von sozialen Faktoren bestimmt ist, als bislang aus ideologischen Gründen erforscht. Das Selbstbild vieler Homosexueller geriete ins Wanken. Auf Dauer wird aber eine politisch intendierte Zensur der Forschung nicht gelingen.


26
 
 Chris2 27. Jänner 2014 
 

Respekt

Frau Paglia hat sich mit ihren klaren und ungeschminkten Worten in ein Minenfeld begeben und wird sich damit - außer bei der Wahrheit - leider wenig Freunde gemacht haben...


19
 
 sttn 27. Jänner 2014 
 

Das viele schwul veranlagte Männer

Probleme mit ihren Vätern hatten kann man in nahezu jeder Schwulenbiographie nachlesen.
Bei lesbischen Frauen verhält es sich umgekehrt sehr ähnlich.

Es gibt noch einige solcher Merkwürdigkeiten: So sind homosexuelle überproportional stark in der Öffentlichkeit vertreten, während sie selber nur 2-3 % der Bevölkerung ausmachen. Auch das ist eine Merkwürdigkeit die zu untersuchen ist.

... nur genaueres weiß man nicht und wird man auch so lange nicht wissen, so lange man darüber nicht ergebnisoffen Forschen darf. Und genau das ist nicht erlaubt, bzw. wenn man genauer hinschaut werden die Forscher als homophob bezeichnet und mit brutalen Mitteln zum Schweigen gebracht.


24
 

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