Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  6. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  7. Die große Täuschung
  8. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  9. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  12. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  13. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  14. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  15. Studie zur US-Spaltung: Nicht die Rechten, sondern die Linken rückten ab

Papst wird beim Angelus eigenes Familiengebet vorstellen

29. Dezember 2013 in Familie, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Für Familienseelsorge zuständiger Kurienerzbischof Paglia: Die heutige Herausforderung für eine Familie besteht darin, das von der Mehrheit gelebte Modell von 'Vater-Mutter-Kind' zu verteidigen


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Beim Angelusgebet an diesem Sonntag stellt Papst Franziskus ein eigens zum Fest der Heiligen Familie verfasstes Gebet vor. Das kündigte der für die Familienseelsorge zuständige Kurienerzbischof Vincenzo Paglia gegenüber Radio Vatikan an.

"Die heutige Herausforderung für eine Familie besteht darin, das von der Mehrheit gelebte Modell von ,Vater-Mutter-Kind´ zu verteidigen", so der Kurienerzbischof. Politik und Wirtschaft würden ihrerseits wenig unternehmen, um dieses Modell von Familie zu festigen.

"Wenn wir aber diese Lebensform in Vergessenheit geraten lassen, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn Jugendliche nicht mehr von Verlobung sprechen. Die Hochzeit ist zu einer Art Abschluss verkommen und nicht zu dem, was sie eigentlich ist: der Beginn eines gemeinsamen Lebensweges", sagte Paglia. Darin liege der Grund, weshalb viele ein "Singledasein" anstreben würde. Dies sei jedoch gleichbedeutend mit dem "Ende unserer Gesellschaft".


Mit der Sonderbischofssynode zur Familie wolle der Papst genau dieser Tendenz entgegen wirken, so der Kurienerzbischof. Auch wenn heute eine "feindliche Kultur gegenüber der Familie" herrsche, dürfe man nicht pessimistisch sein, sondern müsse die "Herausforderung annehmen", forderte Paglia.

Man müsse die Mitmenschen davon überzeugen, "dass der Individualismus das ,Wir´ zerstört". Stattdessen müsse das "Wir" der Familie als "Grundzelle unserer Gesellschaft" zu einer Selbstverständlichkeit werden.

Live-Schaltungen beim Mittagsgebet

Während des Mittagsgebetes am Sonntag soll zudem eine Live-Schaltung mit den Gläubigen in der Verkündungsbasilika in Nazareth sowie mit jenen in der so genannten "Casa Santa" von Loreto und den Besuchern in der Sagrada Familia in Barcelona hergestellt werden.

"Diese Verbindung mit Nazareth ist ein Wunsch des Papstes, um uns daran zu erinnern, dass Jesus dort zusammen mit seiner irdischen Familie 30 Jahre lang seines Lebens verbracht hat", erläuterte der Kurienerzbischof. In Barcelona stehe das heutige Sinnbild der Heiligen Familie, die durch den Künstler Gaudí zum Ausdruck gebracht worden sei. Damit wolle der Papst unterstreichen, dass der Sohn Gottes als Mensch selbst eine Familie brauchte. "Daher muss man dann logischerweise auch sagen, dass wenn Gott selbst eine Familie benötigte, dann gilt das umso mehr für uns", so der Kurienerzbischof.

Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich. Alle Rechte vorbehalten.

Foto: (c) korazym.org


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gebet

  1. Papst an Jugendliche: „Bete. Das ist die konkreteste Handlung“
  2. Die US-Bischofskonferenz lädt zur 14. Pro-Life-Novene ein
  3. Papst Leo: „Wer sagt, dass ich nicht gebetet habe? ... Vielleicht bete ich sogar jetzt“
  4. „I do a little prayer time and drink my coffee”
  5. ‚Gott hat uns nicht verlassen’
  6. Mexiko: 10 Millionen Pilger zum Guadalupe-Fest erwartet
  7. Ukrainische Soldaten: ‚Wir spüren Eure Gebetsunterstützung’
  8. Betet, betet für Österreich! Jeden Tag einen Rosenkranz!!!
  9. Gebet bleibt wichtigstes Kommunikationsmittel
  10. Augsburg: Bischof Bertram gemeinsam mit Papst Franziskus






Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  7. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  8. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  9. Die große Täuschung
  10. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  11. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  12. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz