Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  3. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  4. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  5. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  6. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  7. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  8. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  9. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  10. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  11. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  12. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  13. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit
  14. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  15. Das Konsistorium war „eine gute Erfahrung der Kollegialität der Kardinäle mit dem Heiligen Vater“

EKD-Mitglied Beckstein kritisiert evangelische Kirche

30. November 2013 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Beckstein ist beunruhigt über den massiven Mitgliederschwund und die unklare Ausrichtung der evangelischen Kirche.


Hamburg (kath.net/ KNA)
Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) geht mit der evangelischen Kirche ins Gericht. Sie habe in den vergangenen zehn Jahren rund 2,5 Millionen Mitglieder verloren, doch mache sie sich keine Gedanken darüber, kritisierte der Protestant in der „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“ (Donnerstag). In der evangelischen Kirche werde „über unendlich viele Themen gesprochen, aber nicht über die Gründe für den Schwund“, sagte der Politiker. „Das beunruhigt mich.“


Er sieht eine einseitige Politisierung als Auslöser: „Mich wundert, dass unsere Kirche bei vielen politischen Fragen eine eindeutige Meinung hat und bei vielen religiösen schrecklich ungewiss ist. Es müsste umgekehrt sein.“ Zudem hätten es Konservative in Führungspositionen schwer: „In der Synode der EKD bin ich als Mitglied der CSU ein Exot.“ Vor drei Wochen scheiterte Beckstein bei der Wahl zum Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Kritik übte Beckstein auch an dem im Sommer veröffentlichten Familienpapier der EKD. Der Vorrang von Ehe und Familie komme zu kurz. Das Papier sei misslungen und habe die Kirchenbindung „gelockert statt gefördert“. Bis heute rede sich „die Kirche die Kritik schön“, so Beckstein. Die späteren Bekenntnisse zu Ehe und Familie bewirkten nichts mehr, „so wie einem falsch geknöpften Hemd kein aufgesetzter Flicken hilft“.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Jegliche mediale Nutzung und Weiterleitung nur im Rahmen schriftlicher Vereinbarungen mit KNA erlaubt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 speedy 3. Dezember 2013 
 

her beckstein sie dürfen immer katholisch werden und papsttreu sein


0
 
 Romika 2. Dezember 2013 
 

Evangelischen

Die Evangelischen sind uns schon ein Stück voraus, wir holen aber auf. Nur die Richtung stimmt nicht, aber wir sind fest dabei. Sozial-und Grünenverein zuerst die und mit Zeitverzögerung wir. Da gibt es nichts zu beschönigen.


1
 
 PBaldauf 1. Dezember 2013 
 

Beckstein, dies lässt sich ändern

'Bei solchem Hemd, da hilft kein Flicken?!'
Hier muss ich, applaudierend, nicken
Das Ganze lässt sich jedoch ändern:
Mit katholischen Gewändern

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


3
 
 Waldi 1. Dezember 2013 
 

@K.H.Friedgen,

@Kurti hat mit der Kritik an der EKD vollkommen recht. Leider haben auch Sie recht, denn in der Kath. Kirche vor Ort, in den Pfarrgemeinden, die man ja unmittebar erlebt, sieht es nicht besser aus. Mag Rom auch noch so eifrig versuchen die kath. Kirche vor dem Schicksal der EKD zu bewahren, in den deutsch-katholischen Diözesen hat dieser Verfallsprozess schon längst begonnen und wird auch noch kräftig vorangetrieben. Ich fühle mich nur allein, außerhalb der modernen Mahlfeiern mit Pastoralassistentinnen und Gemeindereferentinnen im Gotteshaus wohl, weil ich ihr mit Applaus honorierte, dumme Geschwätz, nicht mehr ertragen kann.


6
 
 K.H.Friedgen 30. November 2013 
 

@Kurti

Hand aufs Herz, Kurti, aber sieht es in der deutschen katholischen Kirche wirklich viel anders aus?


3
 
  30. November 2013 
 

Beck kommt viel zu spät mit seiner Kritik.

All das, was er jetzt beklagt, hat sich doch in den ev. Kirchen schon seit Jahren angebahnt und verfestigt sich jetzt nur noch. Leute, die die Mitgliedskirchen der EKD beobachtet haben, konnten das schon lange kommen sehen. Man erinnert sich z.B. noch an ein Interview, dass Frau Käßmann einer Schwulengruppe gab und wo sie darauf hinwies, dass man aus Gründen der Konvention noch keine homosexuellen ev. Pfarrer im Pfarrhaus zusammenleben lassen könne. Nun, heute ist es so weit und es ist überhaupt nicht in Sicht, daß es wieder anders werden könnte. Die ev.Kirchen sägen immer mehr den Ast ab, auf dem sie selber sitzen und werden zu einem reinen Sozial- und Grünenverein mit christlichem Mäntelchen. Irgendwann checken das imemr mehr Menschen und gehen raus aus diesen Gemeinschaften.


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Evangelische Gemeins

  1. „Die Kirche in Deutschland hat abgehängt“
  2. Evangelische Pfarrerin segnet VIER Männer in sogenannter „Polyhochzeit“
  3. "Interviews mit Bedford-Strohm oder Margot Käßmann nur noch schwer an Kitsch zu übertreffen"
  4. Reiner Haseloff: Luther ist den Katholiken heute näher als der evangelischen Kirche
  5. Kunstaktion: Plastikmüll in Taufbecken
  6. Evangelische Kirchengemeinde streicht klassischen Sonntagsgottesdienst
  7. „Respektvolle Trennung statt endlosen Streits“
  8. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm erhält Morddrohungen
  9. Stehen die Methodisten unmittelbar vor weltweitem Schisma?
  10. „Jetzt hat auch die EKD ein Problem“






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  3. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  4. Écône, zum Zweiten
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  7. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  8. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  9. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  10. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  11. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  12. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  13. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  14. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  15. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz