Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  3. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  11. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  12. Drei Stunden im Fegefeuer
  13. „Das Leben mit Jesus muss zu hundert Prozent gelebt werden – sonst lohnt es sich nicht!“
  14. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist
  15. Organspende? - Schweigen ist keine Zustimmung, Hirntod ist kein Tod im landläufigen Sinne

Wusste der Papst um Missverständlichkeit des Scalfari-Interviews?

4. November 2013 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Italienischer Journalist Antonio Socci: Papst Franziskus sei sich bewusst gewesen, dass sein Interview (eigentlich ein informelles Gespräch) mit dem italienischen Journalisten Scalfari missverstanden werden könnte und habe Maßnahmen dagegen ergriffen


Vatikan (kath.net/CNA) Papst Franziskus sei sich bewusst gewesen, dass sein Interview mit dem italienischen Journalisten Eugenio Scalfari missverstanden werden könnte (besonders seine Aussagen über das Gewissen) und er habe Maßnahmen dagegen ergriffen. Dies schrieb der Katholik und Journalist Antonio Socci Ende Oktober in der italienischen Tageszeitung „Libero“. Darüber berichtete die „Catholic News Agency“. Deshalb sei der Pressesprecher des Vatikans, Pater Federico Lombardi, zu dem Hinweis aufgefordert worden, dass der Interviewtext von Papst Franziskus nicht gegengelesen worden und dass der Text nach einem informellen Gespräch nachträglich niedergeschrieben worden war. Lombardi hatte dann auch darauf hingewiesen, dass dieses Interview nicht Teil des Lehramtes von Papst Franziskus sei.


Nichtsdestotrotz hatte dann die Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ das Interview in voller Länge übernommen, ebenso wurde der Text auf der Vatikan-Homepage zwischen den Papstreden veröffentlicht.

Socci behauptete nun in seinem Beitrag, dass Papst Franziskus die Veröffentlichung des Interviews im „Osservatore Romano“ „bedauere“ und sich Anfang Oktober während seines Aufenthaltes in Assisi beim Chefredakteur Gian Maria Vian beschwert habe.

Auf einem Video des Vatikanischen Fernsehens sei zu sehen, dass Papst Franziskus auf dem Weg zum Grab des hl. Franz von Assisi Vian begegne und etwa eine Minute mit ihm spräche. Nach Socci sei dies wahrscheinlich der Moment gewesen, in welchem sich der Papst beschwert habe. Da die Hintergrundgeräusche zu laut waren, sei es allerdings unmöglich, Teile dieser Unterhaltung zu verstehen. Doch zwei Personen seien nah genug gewesen, um die Worte hören zu können, nämlich der Journalist Aldo Cazzullo und der Vizedirektor des Vatikanischen Presseamtes, Pater Ciro Benedettini. Socci selbst sagte in seinem Artikel, dass er aus „zwei verschiedenen Quellen über das Bedauern des Papstes“ informiert worden sei, allerdings nannte er keine Namen.

Socci äußerte in seinem Beitrag auch, dass er Kritiker an den Aussagen von Papst Franziskus als heuchlerisch einstufe. „Glauben Sie denn wirklich, dass Papst Franziskus denkt, jedermann könne seine eigene Vorstellung von gut und böse haben und dadurch seine Handlungen rechtfertigen?“ Oder dass es Papst Franziskus ernsthaft als Unsinn einstufen wolle, wenn jemand an Gott glaube oder wenn er missioniere? Gemäß Socci bewiesen die Lehren von Papst Franziskus über Korruption, Beichte, die Gefahr des Teufels, dass die Standpunkte von Papst Franziskus orthodox seien und dass er die Lehre und Dogmen der Kirche nicht verwässere.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus

  1. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  2. Basiert 'Traditionis Custodes' von Franziskus auf einer Lüge?
  3. Gemelli-Chefarzt: Papst Franziskus wäre fast gestorben
  4. "Nicht glücklich": Papst bedauert Äußerung zu Russland
  5. Papst tauft Kind in der Gemelli-Klinik
  6. Papst im Kongo eingetroffen
  7. Papst übt schwere Kritik am deutsch-synodalen Weg und spricht von 'schädlicher Ideologie!
  8. Erneut keine Fasten-Exerzitien mit Papst und Kurie in den Bergen
  9. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  10. Vatikan: Papst stellt Live-Gottesdienste ein







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Tragödie in Florida: Pilot betete kurz vor Flugzeugabsturz das Vaterunser
  3. Schwindler feierte im Bistum Turin monatelang Messe und hörte Beichten
  4. Regensburger Bischof Voderholzer: „Jungen Menschen zuhören und Perspektiven aufzeigen“
  5. Die ersten US-Märtyrer für die Heiligkeit der Ehe: Seligsprechung der Märtyrer von Georgia
  6. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  7. Neuer Visitator für Medjugorje: Cavina folgt auf Cavalli
  8. Der Tod unter dem Horizont der Auferstehung und die Hoffnung auf das ewige Leben
  9. Der katholische Osten in der Analyse
  10. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  11. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  14. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  15. Uruguay, man muss sich auf den Weg machen! Leo XIV. vertraut Uruguay der Gottesmutter an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz