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'Welt': Limburger Domkapitel hat gegen Kirchenrecht verstoßen

28. Oktober 2013 in Deutschland, 44 Lesermeinungen
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Brisanter Medienbericht bringt Domkapitel in Bedrängnis: "Während der Sedisvakanz – dem Zeitraum zwischen dem Rücktritt Kamphaus' und dem Antritt Tebartz-van Elsts – fällte das Gremium diese Entscheidung. Es war ein Verstoß gegen das Kirchenrecht"


Limburg (kath.net)
"Viele Geistliche sind der Meinung, dass die harsche Kritik im Zusammenhang mit dem Bau nur Mittel zum Zweck ist, um den Mann abzusägen." Dies schreibt die Tageszeitung "Welt" in einem am Samstag veröffentlichten Enthüllungsbericht über das Bistum Limburg. "Die Entscheidung des Papstes, (noch) nicht den Stab über Tebartz-van Elst zu brechen, ist für einige Amtsträger im Bistum ein Fiasko. Dass die Mitglieder des Domkapitels am nachdringlichsten den Rücktritt von Tebartz-van Elst fordern, dürfte kein Zufall sein. Wollen die Herren von der eigenen Schuld an der Affäre ablenken?", schreibt die Zeitung und veröffentlicht dann brisante Dinge über die Baugenehmigung für das Diözesanzentrum. Wörtlich heißt es in dem Bericht: "Und nicht der Bischof war es, der den Bau genehmigte, sondern das Domkapitel. Während der Sedisvakanz – dem Zeitraum zwischen dem Rücktritt Kamphaus' und dem Antritt Tebartz-van Elsts – fällte das Gremium diese Entscheidung. Es war ein Verstoß gegen das Kirchenrecht, nur ein Bischof kann solche Beschlüsse fassen. Tebartz-van Elst begehrte nicht dagegen auf, aber er nahm dem Domkapitel die Kontrollfunktion über das Vermögen und die Finanzgeschäfte des Bischöflichen Stuhls."


Mehr unter: www.welt.de/politik/deutschland/article121231719/Limburger-Skandal-loest-Selbstfindungsprozess-aus.html

Mehr unter: Kontakt Limburger Domkapitel

Video: Der Videoauftritt des Domkapitels




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