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Das ist es, was am meisten bewegt: junge Menschen, die beten

9. Juni 2013 in Chronik, keine Lesermeinung
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Heiner Koch, Bischof von Dresden-Meißen, berichtete beim Eucharistischen Kongress, wie aus der Anbetung während des Kölner Weltjugendtages 2005 die Nightfeverbewegung entsprang. Von Petra Lorleberg.


Köln (kath.net/pl) „Für viele war die eucharistische Nacht der Höhepunkt des ganzen Weltjugendtages“. Das sagte Heiner Koch, Bischof von Dresden-Meißen, in seinem Beitrag bei der „Nightfever-Akademie“ während des Eucharistischen Kongresses. Der Kölner Weltjugendtag hatte im Jahr 2005 stattgefunden.

Er erinnerte sich an „diese Konzentration auf die Mitte, auf diese kleine Monstranz“, an diese „Dichte der Gottesbeziehung, die deutlich wurde“. Es sei so bewegend gewesen, die Monstranz durch die Reihen gehen zu sehen. „Man sah, wo die Monstranz war: Da knieten die Menschen. Es war kein Festival, es war Anbetung, es war Gebet.“


Aus diesem Erlebnis heraus sei dann in einigen Gemeinschaften und Personen der Wunsch entstanden, dass dies kein einmaliges Erlebnis bleiben sollte. Es waren die Anfänge, „klein, zögernd“, und gleichzeitig „von vornherein eine Geschichte des Wunders und der Gnade“.

Nightfever knüpfe an den wichtigen christlichen Gedanken des Sichbeschenkenlassens von der Mitte her an, dem dann die Sendung folge, indem Menschen eingeladen werden, die draußen vorbeigehen, und diese Menschen hineinzuführen, hin zu Christus, hinein auch in die Gemeinschaft der Betenden.

„Das ist immer wieder das, was am meisten bewegt: Junge Menschen, die beten.“ Die Eingeladenen, die dann kommen, würden sich das zunächst einfach einmal anschauen, vielleicht ohne mit der Eucharistie viel anfangen können. „Ich habe das im Bonner und im Kölner Dom so oft beobachten können“.

Bischof Koch zog dann die Linie zu seinem Bistum Dresden-Meißen, dem er seit neun Wochen vorsteht; er war zuvor Weihbischof des Erzbistums Köln gewesen. „Ich bin Bischof in einem Bistum mit 3,2 Millionen Menschen“. Davon seien über drei Millionen nicht getauft. Vier Prozent der Bevölkerung sei katholisch, 17 Prozent evangelisch, 80 Prozent seien nicht getauft. „Was Nightfever tut“, indem sich da Menschen stärken und senden lassen, „steht im Grunde für die ganze Kirche, für alle Christen an.“

Video des Statements von Bischof Koch:



Foto (c) kath.net


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