Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  2. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  3. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  4. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  7. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  8. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  9. Die Stunde der Heuchler
  10. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  11. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  12. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
  13. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  14. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  15. Einzugstermin für Papst Leo XIV. im Vatikan weiter offen

Die Heiligste Dreifaltigkeit: kein Produkt menschlichen Nachdenkens

26. Mai 2013 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Gott ist nichts Unbestimmtes oder Abstraktes, kein 'Spray-Gott', sondern er hat sein Antlitz gezeigt und seinen Namen offenbart, der Liebe ist. Gedenken an Don Giuseppe Puglisi. Aufruf zur Umkehr aller Mafias. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) In seiner Ansprache vor dem Gebet des Angelus zusammen mit rund 100.000 Gläubigen erinnerte Papst Franziskus an seinen Pastoralbesuch in einer römischen Pfarrei am heutigen Vormittag des Dreifaltigkeitssonntags und bat um das Gebet für seinen Dienst für die Kirche von Rom, „die die Sendung hat, in der universalen Liebe den Vorsitz zu führen“.

Jedes Jahr erleuchte das Licht von Ostern und Pfingsten die Freude und das Staunen das Glaubens: „Wir erkennen, dass Gott nicht etwas Unbestimmtes, Abstraktes ist, kein 'Spray-Gott', sondern etwas Konkretes, das einen Namen hat: ‚Gott ist Liebe’“. Dabei handle es sich um keine sentimentale oder emotionale Liebe, „sondern um die Liebe des Vaters, der der Ursprung allen Lebens ist, um die Liebe des Sohnes, der am Kreuz stirbt und aufersteht, um die Liebe des Heiligen Geistes, der den Menschen und die Welt erneuert“.


Die Heiligste Dreifaltigkeit „ist kein Produkt menschlichen Nachdenkens. Sie ist das Antlitz, mit dem Gott selbst sich offenbart hat, nicht von der Höhe eines Lehrstuhles aus, sondern indem er mit der Menschheit gegangen ist, in der Geschichte des Volkes Israel und vor allem in Jesus von Nazareth“. Jesus sei der Sohn, der uns den Vater erkennen lassen habe und auf die Erde sein "Feuer", den Heiligen Geist, gebracht habe, "der uns alles lehrt, was wir nicht wissen, der uns in uns führt, der uns die guten Ideen und guten Inspirationen gibt".

Am heutigen Tag „preisen wir Gott nicht ob eines besonderen Geheimnisses, sondern aufgrund seiner selbst, aufgrund seiner großen Herrlichkeit. Wir preisen und danken, weil er Liebe ist und weil er uns beruft, in die Umarmung seiner Gemeinschaft einzutreten, die ewiges Leben ist“.

Nach dem Angelus rief der Papst die gestrige Seligsprechung in Palermo des 1993 von der Mafia getöteten Priesters Giuseppe Puglisi in Erinnerung. Dieser sei ein beispielhafter Priester gewesen, der sich besonders um die Jugendseelsorge gekümmert habe. Obwohl er getötet worden sei, sei er es gewesen, der gewonnen habe, zusammen mit dem auferstandenen Christus. "Ich denke an viele Schmerzen von Männern, Frauen und auch Kindern, die von vielen Mafias ausgebeutet werden, die sie versklaven wollen, durch Prostitution, mit großem sozialen Druck", so Franziskus: "Beten wir für die Umkehr dieser Mafiosi zu Gott!"

Der Tweet des Tages:

Jedes Mal, wenn wir unserem Egoismus nachgeben und nein zu Gott sagen, zerrütten wir die Geschichte seiner Liebe zu uns Menschen.

Nostram quotiens consectamur propriam cupiditatem Deoque adversamur, Eius totiens nobiscum amoris iter populamur.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  7. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  8. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Die Stunde der Heuchler
  11. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder
  12. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  13. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  14. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  15. Einzugstermin für Papst Leo XIV. im Vatikan weiter offen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz