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Qui tacet, consentire videtur?

23. Mai 2013 in Kommentar, 31 Lesermeinungen
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ZdK-Vizepräsidentin Lücking-Michel hat sich zwar für ihre Aussage zur Fußwaschung Benedikts XVI. entschuldigt. Die Deutsche Bischofskonferenz schweigt zu der Entgleisung aber. Ein Kommentar von Johannes Graf.


Bonn (kath.net/jg)
Claudia Lücking-Michel, Vizepräsidentin des ZdK (Zentralkomitee der deutschen Katholiken), hat sich für ihre wahrheitswidrige Aussage, Papst Benedikt XVI. habe Priestern die Füße „mit angezogenen Socken“ gewaschen, entschuldigt. Kath.net hat berichtet. Der deutschen Bischofskonferenz war diese Entgleisung einer Spitzenvertreterin des ZdK trotz mehrmaliger Anfrage keine offizielle Stellungnahme wert.

Hinter der Aussage der ZdK-Vizepräsidentin steckt mehr. Sie wollte damit einen von ihr konstruierten Gegensatz zwischen Benedikt XVI. und seinem Nachfolger illustrieren, der über die liturgische Praxis hinausgeht. Und nur auf letztere bezieht sich die Entschuldigung von Frau Lücking-Michel. „Nacktes Fleisch, und sei es der Fuß, ein unverkrampfter Umgang mit dem anderen Geschlecht, Berührung, Sinnlichkeit, Sexualität – da ist noch viel Stoff für viele, viele Debatten…“, fuhr sie fort. Was sie damit sagen wollte, wird deutlicher, wenn man ein Interview berücksichtigt, das Frau Lücking-Michel dem deutschen Fernsehsender Phoenix am 12. Februar gegeben hat, einen Tag nachdem Benedikt XVI. bekannt gegeben hatte, auf sein Amt verzichten zu wollen.

In diesem Interview wurde sie gefragt, was sie sich vom Nachfolger des Papstes aus Deutschland erhoffe. „Eine klare, menschenfreundliche und verständliche Haltung in der Sexualmoral“, antwortete die ZdK-Vizepräsidentin. Diese Hoffnung projizierte sie offenbar in die Fußwaschungszeremonie am Gründonnerstag. Ist die geltende Sexualmoral der Kirche also unklar, menschenunfreundlich und unverständlich, weil sie nicht dem gerade herrschenden Zeitgeist entspricht? Kritik am bisherigen Amtsinhaber wird bekanntlich gerne als Erwartung an den Nachfolger formuliert. Martin Lohmann hat der promovierten Theologin Lücking-Michel in diesem Zusammenhang das Studium der „Theologie des Leibes“ von Johannes Paul II. empfohlen.


Lieblingsthema der ZdK-Vizepräsidentin ist aber die Stellung der Frau in der katholischen Kirche. Sie hält diese Frage sogar für eine „Überlebensfrage der Kirche“. Denn wenn sich da nicht bald etwas ändert, haben wir die jungen Frauen verloren, meint sie. Und wenn die Frauen weg sind, dann lässt sich der kirchliche Betrieb, wie ihn Frau Lücking-Michel kennt, nicht mehr aufrechterhalten. Überall in der Gesellschaft würden Frauen erleben, dass es in Richtung Gleichberechtigung gehe. Nur in der Kirche herrsche „Stillstand“, sagte sie etwa gegenüber dem Bayrischen Rundfunk am 18. Februar.

Aus diesem Grund müsse das sakramentale Diakonat auch für die Frauen geöffnet werden. Dies werde das Amt und damit auch die Kirche stärken, ist sie überzeugt. Schließlich werde ein großer Teil der diakonischen Arbeit ohnehin von Frauen erledigt, heißt es in einer Pressemitteilung des ZdK vom 30. April. Der Wunsch nach Frauen in Weiheämtern sei weit verbreitet, dessen Ablehnung werde von niemand verstanden, sagte sie im bereits erwähnten Interview mit dem Bayrischen Rundfunk. Das ZdK hat deshalb den 29. April, den Gedenktag der heiligen Katharina von Siena, zum „Tag der Diakonin“ erklärt. Mit der Frage ob Katharina von Siena die richtige Heilige für dieses Anliegen ist, hat sich Bernhard Luthe von „Deutschland pro Papa“ in diesem Beitrag beschäftigt.

Papst Johannes Paul II. habe versucht, die Debatte mit einem „Schlag auf den Tisch“ zu beenden, sagte sie gegenüber dem BR. Damit ist wohl das Apostolische Schreiben „Ordinatio Sacerdotalis“ gemeint, in dem der heilige Vater „kraft meines Amtes“ erklärt, „dass die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und dass sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben“ (OS 4). Lücking-Michel interpretiert das so, dass die Kirche die Frauenweihe zu einem „Tabuthema“ gemacht habe und hier „die Nerven blank“ liegen würden. Wie sie aus ihrer eigenen Erfahrung wisse, könne man eine Diskussion aber nicht mit einem Schlag auf den Tisch beenden, fuhr sie fort. Auch hier sei ihr das Studium des entsprechenden Materials, des Schreibens „Ordinatio Sacerdotalis“ und der dort angegebenen Quellen, ans Herz gelegt.

Eine weitere konkrete Forderung von Frau Lücking-Michel ist eine Frauenquote für Leitungsfunktionen in der Kirche. Diese hat sie unter anderem bei der ZdK-Vollversammlung am 23./24. November 2012 verlangt. Die öffentliche Debatte um Frauenquoten bei DAX-Unternehmen machten sie als Kirchenfrau neidisch, bekannte sie in ihrer Stellungnahme. Eine Frauenquote in der Kirche sei nicht nur „ein wichtiger Schritt im Dialogprozess der Kirche, sondern auch ein starkes Zeichen in unserer Gesellschaft“, ist sie überzeugt.

Kein Wunder, dass sie bei der nächsten Bundestagswahl antritt, und zwar für die CDU.

Abschließend nochmals zurück zum Interview von Frau Lücking-Michel mit dem Fernsehsender Phoenix. Sie erinnerte sich an Aussagen, die Benedikt XVI. bei seinen Besuchen in München 2006 und Freiburg 2011 über die deutschen Katholiken gemacht hatte. „Ihr seid aktiv, macht viel, seid gut organisiert, spendet viel Geld, aber euch fehlt der wahre Glaube“, habe der Papst – vereinfacht formuliert – gesagt. Diese Aussagen hätten sie „getroffen“ und „geärgert“, sagte sie wörtlich.

Fazit: Papst Benedikt XVI. hat Recht. Und: Wenn man, wie Frau Lücking-Michel, die Kirche an die Gesellschaft anpassen will, ist man in einer Leitungsposition in der Kirche fehl am Platz, egal ob als Frau oder Mann.

Anmerkung: Qui tacet, consentire videtur. (= Wer schweigt, scheint zuzustimmen.)


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Lesermeinungen

 Suarez 25. Mai 2013 

Katholizität ohne Rom?

Als der Papst emeritus Benedikt XVI. seinen Rücktritt vom Papstamt bekannt gab, gelobte er gleichzeitig, dem neuen Papst absoluten Gehorsam. Das war nicht bloß ein persönlicher Akt, sondern damit bekräftigte der Papst emeritus Benedikt, dass zur Katholizität immer der Gehorsam zu Rom gehört und sich auch ein emeritierter Papst diesem Gehorsam unterwerfen muss.

Frau Claudia Lücking-Michels Äußerungen lassen deutlich erkennen, dass sie diesen Gehorsam Rom gegenüber nicht zeigen will, sondern ihn durch den Willen des ZdK ersetzen möchte. Damit hebt Frau Lücking-Michel Katholizität auf, zu der unabdingbar der Gehorsam dem Papst gegenüber gehört. Dass ausgerechnet ein deutscher Kardinal die Haltung von Frau Lücking-Michel unterstützt, wirft ein sehr eigenes Licht auf den Zustand der Katholischen Kirche in unserem Land. Man könnte den Eindruck haben, dass ein zweiter Anlauf genommen werden soll, die Reformation vollständig in unserem Land durchzusetzen.


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 Landeskirche 24. Mai 2013 
 

Warum nicht evangelisch werden?

Ich habe bisher noch nicht verstanden. warum man nicht einfach evangelisch wird, wenn einem die katholische Kirche nicht passt. Bei uns Evangelen ist doch wirklich ALLES verwirklicht, was irgendwie wünschenswert ist. Warum also? Hängt es vielleicht damit zusammen, dass man trotzdem auf den vollen Umfang der Heilsmittel und Sakramente nicht verzichten möchte? Das währe eigentlich ein Zeichen für eine gewisse Anhänglichkeit. Oder möchte man alle Bastionen demokratisieren? Alles was noch nicht stromlinienförmig ist muss fallen. Das wäre ein Zeichen, dass es garnicht um Kirche geht, sondern um Selbstverwirklichung. Also schaut euch bei uns um und lernt, wie es wird, wenn man nicht katholisch sein will. Für das ZdK habe ich auch einen Namen: Zentrifugalkomitee.


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 willibald reichert 24. Mai 2013 
 

Joahnn Baptist

ZdK übersetze ich mit Zerstörer des
Katholischen. Die merken in ihrer Ver-
blendung gar nicht mehr, wer einzig sich
über ihr Tun freuen kann. Sein Name ist
der Durcheinanderbringer!


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 JohannBaptist 24. Mai 2013 
 

Falsch

@HKraft
Das ZdK gehört gänzlich aufgelöst !!!


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 Gipsy 24. Mai 2013 

@ chris2

Wer hat's erfunden?"
@Gipsy: Der Sohn Gottes selbst hat bekanntlich nur Männer zu Aposteln berufen.
------------------------------------
tut mir leid, aber ich finde keine Stelle auf die ich Ihr Schreiben an mich ,beziehen kann.
vielleicht handelt es sich um ein Missverständnis?


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 Nimrowen 24. Mai 2013 
 

Was für ein Glück!

...das nicht der ZDK über den Weg der Kirche entscheidet. Um es in Politiker Sprache auszudrücken "Sie haben für Ihre Meinung in der Weltkirche KEINE Mehrheit"
Leider verwechseln diese Leute Ökumene mit Gleichmacherei !
Es währe schlichtweg eine Katastrophe wenn die Katholische Kirche immer mehr wie die Evangelische wird. Mein Persönlicher Eindruck ist das die Evangelische Kirche durch die weltliche Anpassung immer Inhaltsloser ja Glaubensentfernter geworden ist. Haben bei all der Anpassung das wichtigste vergessen JESUS (den Mitglieder Schwund konnte sie damit auch nicht aufhalten!!) der letzte Kirchentag hat es ja bewiesen


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 rowantree 24. Mai 2013 
 

@Lämmchen, @Dottrina

Ihr lieben beiden, was Sie, liebes Lämmchen meinten, ist schon okay. Ich denke, wir verstehen uns im Grunde. Sind nicht alle gleich in unserer Generation, und das mit dem Sich-was-Erkämpfen müssen von seiten dieser ev. Pfarrerinnen ist genau richtig. Es hat manche hart gemacht, sie haben sich durchgeboxt (oder hochgeboxt), so haben sie wenig bis kein Verständnis für auch mal schwache, seelisch am Boden liegende "Seelsorgskinder". Und liebe @Dottrina, Sie sind mir hier schon öfter aufgefallen. Ich mag Ihre Kommentare auch immer total.Schön, dass es Sie hier gibt. Danke für die lieben Segenswünsche. Gott segne auch Sie!


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 Suarez 24. Mai 2013 

Es gab in der Kirche immer schon Zeiten der Krise

Die Kirche kennt ja nicht nur Sonnenschein in ihrer Geschichte, sondern auch große Krisen, die sie in ihren Fundamenten erschüttert haben. Sein Grundlagenwerk "Einführung in das Christentum" schließt der nachmalige Papst Benedikt XVI. mit der Bemerkung, dass, wenn man auf die Geschichte der Kirche blicke, man in der Tat an Dantes Höllenbild erinnert werde und man feststellen müsse, dass eben nicht der Mensch die Kirche immer wieder durch die Abgründe der Zeit errettet habe, sondern dies nur göttlichem Wirken möglich war.

Auch heute steht die Kirche wieder vor großen Herausforderungen durch einen Relativismus, der meint, Katholizität beliebig interpretieren zu können, um Glauben vermeintlich modernen Lebensformen anzupassen. Dieser Relativismus macht dabei auch vor zentralen Glaubensinhalten nicht Halt, die einer Gleichmacherei weichen sollen, die nur noch formalistisch denkt.

Aus der Kirche heraus sind aber immer wieder die Heilmittel gewachsen, Krisen zu überwinden.


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 Chris2 24. Mai 2013 
 

"Wer hat's erfunden?"

@Gipsy: Der Sohn Gottes selbst hat bekanntlich nur Männer zu Aposteln berufen. Und wer schon die Apostel für Verräter an Jesu Auftrag hält... Ach, und ich kenne den dazu (eben nicht) passenden Witz auch, aber Polen, Deutsche und Argentinier gab es damals noch nicht, Frauen (andernorts sogar als "Priesterinnen") sehr wohl...


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 M.Schn-Fl 24. Mai 2013 
 

Das ZdK

In der Beurteilung des ZdK sind wir uns wohl alle mit Joahnnes Graf einig.
Es gibt noch einige Aspekte zu betrachten.
Deshalb verweise ich auf den Artikel von Hubert Gindert: "Das Zentralkomitee der deutschen katholiken spaltet" vom 10.5.13
und
"Das ZdK und die heilige Katharina von Siena" vom 2.5.13
beides auf:
blog:forum-deutscher-katholiken.de


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 H.Kraft 23. Mai 2013 
 

ZdK

Das ZdK sollte nach diesem Vorfall ihre maßgebenden Leute an der Spitze aus-
wechseln, oder insgesamt gesehen einmal überlegen, ob es überhaupt bei uns ein ZdK braucht. Verantwortliche Mitglieder, die sich dort nur immer zeigen und auch profilieren wollen, sind da sicher falsch am Platz.
H. Kraft


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 Dottrina 23. Mai 2013 
 

Liebe @Rowantree,

danke für Ihr wunderbares Zeugnis! Es ehrt Sie besonders, was Sie sagen. Finde es total schön. Danke und Gott segne Sie! Gerade auch Ihre Treue zu unserem wunderbarsten aller Päpste! Ja, auch ich bin durch ihn katholisch geworden und danke Gott dafür. Möge er Ihren Gatten segnen und vor allem wieder gesund machen. Ach ja, auch ich bin 55 Jahre alt...


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 Sterblicher 23. Mai 2013 
 


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 Stepher 23. Mai 2013 
 

Steht das ZDK in der Bibel? Und was wird daraus?

Offb 19,20 Aber das Tier wurde gepackt und mit ihm der falsche Prophet; er hatte vor seinen Augen Zeichen getan und dadurch alle verführt, die das Kennzeichen des Tieres angenommen und sein Standbild angebetet hatten. Bei lebendigem Leib wurden beide in den See von brennendem Schwefel geworfen.
Offb 20,10 Und der Teufel, ihr Verführer, wurde in den See von brennendem Schwefel geworfen, wo auch das Tier und der falsche Prophet sind. Tag und Nacht werden sie gequält, in alle Ewigkeit.
Offb 21,8 Aber die Feiglinge und Treulosen, die Befleckten, die Mörder und Unzüchtigen, die Zauberer, Götzendiener und alle Lügner - ihr Los wird der See von brennendem Schwefel sein. Dies ist der zweite Tod.

Bleiben wir doch einfach bei Jesus Christus, das Los dieser ZDK- Gauner ist ihr eigenes Gericht, es gibt wichtigeres als diesen Scharlatanen auch nur einen Wimpernschlag zu widmen.


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 Sterblicher 23. Mai 2013 
 

Dieser indoktrinierende Gendermainstream zielt ...

... darauf ab, gewachsene gesellschaftliche Strukturen zu verändern. In allen Bereichen werden dessen Protagonist(inn)en installiert, die dann von den Medien umfassend unterstützt werden. Das wahre Volksempfinden ist wohl ein ganz anderes, nur erfahren wir das nicht. Wenn wir uns nun allzu sehr in diesen Konflikt einbinden lassen, besorgen wir dann nicht das Geschäft des Diabolus? Es wäre wohl besser, sich mit diesem Zeitgeist gar nicht auseinander zu setzen, der uns nur verfangen will. Es gibt biblische Wahrheiten und es gibt bedeutende Persönlichkeiten, die sie auch in unserer Zeit verständlich formulieren, allen Mainstream-Angriffen zum Trotz. Diese raren Persönlichkeiten sollen unsere Quelle sein, an der wir uns laben.


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 st.michael 23. Mai 2013 
 

Nicht Katholisch !

Das ZDK ist eine von der Kirchensteuer finanzierte Schwatzbude, meist abgehalfteter Politiker, die sonst nicht mehr gebraucht werden.
Eigentlich war man bei Gründung bedingungslos der römisch katholischen Kirche verpflichtet, aber ganz ehrlich es standen auch damals moralische Persönlichkeiten dort !
Der Haß auf Papst Benedikt, die unverschämte Kritik und das anmaßende Verhalten des ZDK, ist nur noch ein Ärgennis für treue Katholiken.
Fatalerweise sind einige maßgebliche Bischöfe voll auf die Zeitgeistlinie der Politik eingstiegen und schweigen die Verfehlungen geschmackloserweise auch noch tot, weil sie sich Hilfe in der Beibehaltung der Kirchensteuer erhoffen.
Ein denkbar mieses Spiel, das seine Unverfrorenheit zeigte, mit der EB Zollitsch beim Papstbesuch in Freiburg im Vorfeld sein häßliches Gesicht zeigte.
Schäbig, schäbig Herr Bischof!


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 sinenomine 23. Mai 2013 
 

ZdK

Möglicherweise geht es hier eher um eine Profilierung auf Kosten der Kirche.Das Thema Sex verkauft sich ja gut.In der CDU ist sie vielleicht doch besser aufgehoben.Da sind die Damen ja bald unter sich.


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 Siegfried-2 23. Mai 2013 

Wer beruft diese Personen in das ZdK?

Das ZdK soll ein Gremium sein, welches als Helefer der Bischöfe den katholischen Geist in die Welt einbringen sollte.
Diese Personen sind seelisch krank, besitzen keinen katholischen Glauben und kein katholisches Kirchenverständnis.
Mit ihrer katholischen Unfähigkeit verjubeln sie die Kirchengelder um ihren so ihren eigenen ehrgeizigen Bedürfnissen zu dienen.
Diesen Personen kann ihre Amtsübernahme nicht zum Vorwurf gemacht werden. Der große Vorwurf muß an die Diener der Kirche gerichtet werden, die der Kirche solche Typen an den Hals hängt. Diese Personen tragen dazu bei, daß gläubige Personen die Kirche verlassen.
Beten wir, die in der Kirche als Hirten mit Aufgaben beauftragt wurden,. mögen ihrem Auftrag gerecht werden und damit aufhören, die Kirche immer intensiver zu belasten und so deren Aufgabe den von Christus erhalten Missionsauftrag nicht mehr erfüllen zu können!


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 Lämmchen 23. Mai 2013 
 

@rowantree

ich wollte damit nicht sagen, dass in dieser Altersspanne alle so problematisch seien, nur begegnet es mir sehr häufig und sehr demonstrativ. Ist übrigens auch bei den ev. Pfarrerinnen ähnlich, ein ev. Pfarrer meinte mal zu mir, die haben sich viel erkämpft und halt nicht gemerkt, dass sie nicht mehr als Kampfemanzen auftreten müssen. Bei der Generation unter 30 ist meist die Glaubenssubstanz wesentlich tiefer vorhanden, so dass solche blödsinnigen Ansätze wie bei Frau LM so nicht vorkommen. Mag auch damit zusammenhängen, dass die jüngere Generation - auch wenn sie nicht die gleichen Karrierechancen haben - ein anderes berufliches Standing haben, so dass sie nicht meinen, in der Kirche "Karriere" zu machen.
Wie hier schon jemand sagte: falsches Verständnis von Weiheamt und seiner Stellung...........


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 rowantree 23. Mai 2013 
 

Aber, aber, @Lämmchen!

Bitte nicht eine ganze Generation in einen Alt-68er-ZDK-Kampfemanzen-Topf werfen! Ich bin 55 Jahre alt und Konvertitin. Wie die meisten Konvertiten bin ich absolut Rom und der Lehre treu. Ich bin Akademikerin, pflege aber jetzt voller Liebe meinen Mann. Die Abschaffung des Zölibats wäre für mich ein Greuel, und "Priesterinnen" wären ebenfalls ein Greuel. Ich habe viele schlechte Erfahrungen mit evangelischen Pfarrerinnen gemacht- und mit ev. Pfarrern, die neben der jeweiligen Frau auch noch eine "Nebenfrau" hatten. Gott sei Dank, dass ich jetzt katholisch bin - geworden bin ich's 2005, unter einem der größten Päpste, die wir je hatten! Er wird auch als einer der größten Kirchenlehrer der letzten 100, manche sagen, der letzten 200 bis 300 Jahre, in die Kirchengeschichte eingehen - Benedikt XVI! Was Papst Franziskus nicht "runtermachen" soll!!


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 Kathole 23. Mai 2013 
 

Eine Distanzierung fällt immer schwer, wenn gar keine Distanz besteht

Da die graue Eminenz der DBK, der Mainzer Kardinal Lehmann, bei verschiedenen Gelegenheiten, wie etwa nach der Ankündigung des Dialogprozesses 2010 und nach dem Rücktritt Benedikt XVI. 2013, im Kern dieselben Forderungen wie die ZdK-Dame erhoben hat, ist eine Maßregelung der Selbigen schlichtweg völlig undenkbar. Solche Ansinnen landen spätestens bei P. Hans Langendörfer SJ, dem treu ergebenen Zögling Kardinal Lehmanns, im DBK-Papierkorb.

Auch wenn einzelne Bischöfe persönlich (ganz im Geheimen?) davon abweichen mögen, so gibt es zwischen dem DBK-Kurs und den ZdK-Entgleisungen keinen wirklichen inhaltlichen Dissens, höchstens einen Unterschied in der Offenheit und dem Stil des Vortragens.

Sollte -wider Erwarten- doch irgendeine Erklärung der DBK erfolgen, so wird die "Kritik" deshalb sicherlich auf die gewählte Form und den Zeitpunkt beschränkt sein, so wie das EB Zollitsch gegenüber den organisierten Kirchenrechtsbrechern in seinem Freiburger Klerus ja bereits praktiziert hat.


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 semper idem 23. Mai 2013 
 

Nicht unerwähnt sollte allerdings bleiben, dass Frau Lücking-Michel nicht nur ZDK-Vizepräsidentin ist, sondern auch Generalsekretärin des Cusanuswerks, des Begabtenförderungswerk der katholischen Kirche in Deutschland ist.


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 Marienzweig 23. Mai 2013 

Was bedeutet mir die Kirche?

Frau Lücking-Michel scheint ein ausgeprägtes Karrieredenken zu pflegen.
Die "DAX"-Welt unterscheidet sich doch etwas von der "Kirche"-Welt.
Schon der Vergleich zwischen beiden zu ziehen, zeigt ihr mangelndes Gespür für die Aufgaben der Kirche.
Meiner Ansicht nach bleiben die Frauen, die Frau Lücking-Michel meint, der Kirche fern, weil sie ihnen nichts mehr bedeutet, sie auch nicht mehr innig glauben und nicht, weil sie in ihr keine Karriere machen können.
Würden sie aber tatsächlich aus diesen Gründen fern bleiben, was wäre das für eine egoistische Geisteshaltung?
Es käme einer spirituellen Bankrott-Erklärung gleich, weil sie "Kirche" tatsächlich nur als "Betrieb" wahrnehmen würden.

Die Kirche liebe ich, weil sie mir Jesus Christus nahebringt und nicht, weil sie Berufschancen bietet.


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 Gipsy 23. Mai 2013 

Den Anordnungen

Papst Joh.Paul II in dieser Angelegenheit ,muss Folge geleistet werden , da bleiben den Nachfolgern keine Möglichkeiten mehr hier wieder Änderungen zu vollziehen. Jedes Wort dahingehend ist verlorene Mühe, das müsste aber bereits bekannt sein.
Was soll dieses ewige nutzlose Fordern von Unmöglichkeiten ?
Da gibt auch nichts mehr zu diskutieren, oder wer will die verbindliche Anordnung eines seligen und bald heiligen Papstes wieder aufheben ?


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 laurenzo 23. Mai 2013 

ZDK und DBK

Auch ich bin sehr wohl der Meinung, daß nicht nur Frau Lücking-Michels unsägliche, von ihr und ihren Gesinnungsgenossen wahrscheinlich sogar noch für humorvoll, gar lustig gehaltene Lügengeschichte über Papst Benedikt, sondern der gesamte Kurs des ZDK vor allem auch in puncto Frauendiakonat (als Einfallstor für Frauenordination allgemein) dringend einer eindeutigen Stellungnahme und Zurückweisung durch die DBK bedarf. Aber: ich halte eine solche Stellungnahme und Zurückweisung seitens der DBK und der meisten Bischöfe genauso für absolut unwahrscheinlich. Wenn man sich in unserem Bistum umschaut und -hört, wo ein angeblich "konservativer" Bischof amtiert, und dann mitbekommt, wie dieser in "Dialogrunden" mit Funktionären und hochbezahlten Apparatschiks gegen die Kirche, gegen den Papst Stellung bezieht und auch Fakten schafft, dann gibt man eben die Hoffnung auf. Und bei den Weihbischöfen ist es oft noch schlimmer. Zwischen ZDK und DBK paßt leider kein Blatt Papier. Armes Deutschland!


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 athanasius 23. Mai 2013 

Vorsicht Ironie...

Neueste Meldung aus dem Vatikan (23.5.2013):
Papst Franziskus hat nach Beratung mit seinem Vorgänger bekannt gegeben, dass nächste Woche das Evangelium geändert wird. Er will alle Texte anpassen lassen und hat eingesehen, dass es so nicht mehr weitergeht...Schliesslich ist das Evangelium ja von Gestern und kann in heutiger Zeit so nicht mehr gelebt werden. Aus diesem Grunde hat er eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen und Frau Lücking-Michel die Leitung übertragen. Selbige verfiel nach dieser Bekanntmachung in einem Freudentaumel und ist sofort nach Rom gereist, um ihre Vorschläge einzubringen...


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 Dottrina 23. Mai 2013 
 

Doch, lieber @AlbinoL,

gerade zu dem Thema müßte die DBK Stellung nehmen, und zwar eindeutig. Und genau in dem Sinne der von Papst Joh. Paul II. gemachten Aussage. Und das "ZdK" umgehend auflösen! Was Frauenquote anbelangt, ist das absoluter Schwachsinn. Wie ich vor einiger Zeit einmal anführte, sollte es bei einer Anstellung in z.B. einer Firma/DAX-Unternehmen lediglich um die Befähigung einer Aufgabe gehen, nicht aber darum, was für ein Geschlecht der/diejenige hat. Das Weihepriestertum ist natürlich absolut ausgeschlossen, alle anderen Ämter stehen Frauen ja offen. Sage ich als weibliches Wesen.


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 Lämmchen 23. Mai 2013 
 

Nabel der Welt

Diese Frau meint, dass alle Frauen so denken wie sie. Meine Beobachtung ist, dass gerade junge Frauen, die sich in der Kirche auf dem Boden des kath. Glaubens einbringen, ganz anderer Ansicht sind als sie. Aber die haben auch begriffen, dass die Kirche keine Partei o. ä. ist. Problematisch nehme ich sowohl bei den Priestern (seltsames Verständnis ihrer priesterlichen Idendität) als auch bei den Frauen die Generation zwischen Anfang 50 und Anfang 60 wahr. Zur Ergänzung: ich selber gehöre zu den jüngeren Frauen, mit beruflicher Führungsposition. Dass Frauen im Beruf gleichberechtigt sind, halte ich trotzdem für ein Gerücht, bin die einzigste Frau unter Männern in leitender Position in der Firma.
Auch kenne ich sehr viele Priester und auch den ein oder anderen Weihbischof mit einem sehr unverkrampften Umgang mit dem anderen Geschlecht - bei der guten Frau scheint allerdings ein verkrampftes Verhältnis zu sich selber vorzuliegen. Die Kirche wird überleben - ohne solche Frauen noch besser!


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 AlbinoL 23. Mai 2013 

das sind doch wirklich die ewiggestrigen Forderungen

des ZDK. ein paar Jahre noch dann werden diese Altliberalen sich überlebt haben.
Strukturen wie die Pfarreriniziative östteriech oder Freiburg sind ein Akt der Verzweiflung der ewiggestrigen.
Zum Thema Sexualität muss man Frau Lücking-Michel nur googlen. Dann kommt man schnell darauf dass sie da eine ausgewiesene Expertin zu sein scheint.


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 AlbinoL 23. Mai 2013 

ich Finde nicht dass die Bischofskonferenz dazu Stellung nehmen muss


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 bernhard_k 23. Mai 2013 
 

Ein Blick auf die vielen heiligen Frauen der Kirche...

...kann helfen, die Zusamenhänge zu erkennen und zu verstehen. Wer in der Priesterfrage eine "Machtfrage" sieht, hat es schlicht und einfach nicht verstanden.


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