Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  2. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  3. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  4. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  7. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  8. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  9. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  10. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  11. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  12. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  13. Bericht des US-Justizministeriums: Regierung Biden hat traditionelle Christen intensiv durchleuchtet
  14. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  15. Bischof Erik Varden: „Ein Christ kann niemals resignieren“

Verfolgte Christen brauchen den Einsatz von Kirche und Politik

3. Mai 2013 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


DBK-Vorsitzender Zollitsch: Immer häufiger würden Christen Zielscheibe von Gewalt und Terrorakten – „Der arabische Frühling ist vielerorts zum bitteren Winter umgeschlagen“


Hamburg (kath.net/idea) Kirchen und Politik sollten sich gemeinsam für verfolgte Christen einsetzen. Dazu hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch (Foto), beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg aufgerufen. Wie er in einer Bibelarbeit am 2. Mai sagte, sei angesichts der Gewalt gegen christliche Minderheiten in vielen Ländern die Solidarität aller Christen gefordert: „Wir sind durch die Botschaft der Nächstenliebe dazu aufgerufen, unsere Mitchristen durch unser gesellschaftliches und politisches Engagement und durch unser Gebet zu unterstützen.“ Aber auch Politiker sollten auf die Staaten einwirken, die Menschen nicht vor Übergriffen aufgrund ihres Glaubens schützten oder sie gar um ihres Bekenntnisses zu Christus willen verfolgten. Immer häufiger würden Christen Zielscheibe von Gewalt und Terrorakten: „Der arabische Frühling, der nach Freiheit und Demokratie strebte, ist vielerorts zum Herbst und teilweise sogar zum bitteren Winter umgeschlagen.“ Radikale muslimische Kräfte gewönnen dort die Oberhand. Vor allem die Christen in Ägypten, aber auch in afrikanischen Ländern und im Vorderen Orient – etwa in Syrien – bekämen dies zunehmend zu spüren.


Foto Erzbischof Zollitsch (c) Erzdiözese Freiburg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  4. Mai 2013 
 

Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Regensbuger Rede

Wo war da die Unterstützung des dt.Episkopats ? Als Jahre später, die Kopten von Moslems angegriffen wurden und Papst Benedikt sich daraufhin aus Fürsorge und Menschlichkeit für die Kopten einsetzte und dann doch unglaublicherweise vom Präsidenten der AlAzar mit diplomatischer Mißachtung gestraft wurde, ob der Tatsache sich gefälligst nicht in interne Angelegeneiten einmischen zu sollen, was an sich schon Menschenverachtet von diesem Präsidenten war, da habe ich nichts aus Deutschland und von Ihnen vernommen das den Papst, der ja 100 % recht hatte unterstützt hätte. Jetzt wo der Mainstrem anfängt zu begreifen und es opportun ist, vor allem weil die Medien sich entschieden haben ein wenig mehr die Wirklichkeit wahrheitsgemäßer darzustellen, kommen andere Töne.


0
 
 Jemeljan 3. Mai 2013 
 

Unentschlossenheit und Relativismus

Ja, die größten Probleme des "westlichen" Christentums (übrigens durchaus nicht nur der katholischen Gläubigen) ist die Unentschlossenheit, wenn es um die Behandlung bestimmter Themen geht. Wir sehen das an Äußerungen wie denen von Erzbischof Zollitsch. Er hat natürlich Recht, wenn er vom aufziehenden Winter spricht, zu dem der Frühling in Nahost geworden ist. Aber im konkreten Alltag setzt die kath. Kirche diese Erkenntnisse dann nicht entschlossen und offensiv genug in Taten um. Keine Verurteilungen der Politik von Mursi, kein Hinterfragen der Machenschaften von Politik und Islamisten-Lobby in Syrien. Die Mechanismen werden erkannt, aber die Kirche will dann dennoch "für alle Gespräche offen" bleiben. Wer für alles offen bleibt, ist nicht ganz dicht, sorry.
Da hat der fatale Werte-Relativismus der Welt schon festen Fuß gefasst bei den Hirten der Kirche. Wer schlechte Presse fürchtet, kann eben nichts wirklich bewegen. Schade.


0
 
 Christa 3. Mai 2013 

@...erst recht, wenn man an der Katholizität festhält

War das nicht schon immer so.

Die deutschen katholischen Bischöfe klammern sich an die Kirchensteuer, deshalb stehen sie dem Zeitgeist näher als der römisch-katholischen Kirche.


1
 
  3. Mai 2013 
 

Der Relativismus in der Kirche und seine Auswirkungen

Der heutige Relativismus im christlichen Glauben führt dazu, dass sich militante Vertreter anderer Religionen in ihrem Kampf gegen das Christentum bestärkt fühlen.

Auch hierzulande wird der Tonfall gegenüber bekennenden Christen immer rüder, erst recht, wenn man an der Katholizität festhält. Auch innerkirlich haben sich Fraktionen gebildet, die das Christentum in seichten Moralismus auflösen wollen, wie an den jüngsten Äußerungen der 2. Vorsitzenden des ZdK deutlich zu erkennen ist.

Leider gehört auch Bischof Zollitsch zu denjenigen, die christlichen Glauben relativistisch neu interpretieren wollen, um so dem Zeitgeist zu entsprechen.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
  2. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  3. Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
  4. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  5. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  6. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  7. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  8. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  9. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
  10. Brutaler Polizeiangriff auf einen katholischen Priester in Sri Lanka: Kirche fordert Aufklärung






Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  4. Schisma auf leisen Sohlen
  5. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  6. „Es war, als sähe ich Jesus wirklich“
  7. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  8. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  9. Buchneuheit: Nuntius Eterović, Stärke deine Brüder. Impulse für eine lebendige Kirche in Deutschland
  10. Kennen Sie schon das Martinshorn-Gebet?
  11. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  12. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  13. Kardinal Müller: Geld war bei Papstwahl nicht entscheidend
  14. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  15. Der blinde Fleck: Wieviel Epstein steckt in uns?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz