Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bistum Speyer: Generalvikar tritt aus der katholischen Kirche aus
  2. Bischofssynode veröffentlicht Zeugnisse homosexueller Paare, die Kinder adoptieren
  3. ‚Amoris laetitia’ und der wahre Thomismus
  4. "Wir sind in den Händen von Ideologen"
  5. Ein Generalvikar gibt auf
  6. Bischofskonferenz von England und Wales setzt die Sonntagspflicht wieder ein
  7. Universität Regensburg untersagt Lebensschutz nun auch offiziell
  8. Das entkernte Christentum
  9. Medien: 6 Millionen Euro Kirchensteuern für „Synodalen Weg“
  10. Für die Weltkirche ist das nur ein Sturm im Wasserglas
  11. Das Moskauer Patriarchat und der Vatikan – Eine Tragödie der Polit-Ökumene
  12. '... um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es"
  13. Muslimische Studenten ermorden auf bestialische Weise christliche Studentin
  14. Bistum Dresden-Meißen: Kinderwallfahrt ohne heilige Messe
  15. Äbtissin Reemts OSB zum „Rückgang des Bußsakramentes, auch unter Priestern und Ordensleuten“

Älteste Bibeltexte im Internet

20. Dezember 2012 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Israelische Altertumsbehörde macht Qumran-Funde zugänglich


Jerusalem/Westerland (kath.net/idea) Die ältesten Bibeltexte stellt die israelische Altertumsbehörde mit Unterstützung des Online-Konzerns Google ins Internet (www.deadseascrolls.org.il). Es handelt sich um Fragmente von Schriftrollen aus einer Höhle nahe der Ruinenstätte Qumran am Toten Meer. Sie waren 1947 durch Zufall entdeckt worden. Unter den Funden sind Bibeltexte sowie Buchform sind sie seit längerem veröffentlicht; allerdings sind sie meist nur Experten in Bibliotheken zugänglich. Das Online-Archiv soll eines Tages alle Qumran-Schriften enthalten.


Zurzeit sind 4.000 Abbildungen von Infrarot-Fotografien aus den fünfziger Jahren einzusehen sowie 1.000 Aufnahmen, die in einem speziellen Fotolabor angefertigt wurden. Dabei bediente man sich einer Aufnahmetechnik der US-Raumfahrtbehörde NASA mit höchster Auflösung.

Die Schriftrollen wurden auch mit Infrarotlicht aus verschiedenen Winkeln fotografiert; dadurch werden selbst unter Flecken verborgene Buchstaben sichtbar. Bis zum Jahr 2016 sollen alle Schriftrollen im Internet abrufbar sein. Bereits jetzt können Textteile auf Hebräisch oder in englischer Übersetzung betrachtet werden. Zudem ist es möglich, auf einer Landkarte die Fundorte einzusehen.

Auch deutsches Archiv genutzt

Bei den aktuellen Fotos wurde auch auf das Archiv des Qumran-Fachmanns Alexander Schick (Westerland/Sylt) zugegriffen. Er verfügt über eine der größten Fotosammlungen zu den Grabungen von Qumran. Für ihn ist die Internetseite ein großer Fortschritt. Jeder Wissenschaftler und jeder interessierte Laie könne nun die Texte einsehen. Sie seien die ältesten Belege für die Heilige Schrift und zeigten, „wie hervorragend und vor allem unverfälscht der Bibeltext in den Jahrhunderten überliefert wurde“, so Schick. Er hat die Qumran- und Bibelausstellung Sylt ins Leben gerufen, in der die Funde ausführlich vorgestellt werden. Bisher sahen über 500.000 Besucher die Ausstellung, die von Gemeinden ausgeliehen werden kann.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bibel

  1. „Kirche in Not“ veröffentlicht Kinderbibel-App
  2. Biblische Empfehlungen für Ehemänner
  3. Vollständige Bibel bereits in 704 Sprachen übersetzt
  4. Verteidigung des Primats des Allerhöchsten - Worte des ewigen Lebens
  5. Portland: Black Lives Matter/Antifa-Randalierer verbrennen Bibeln
  6. "Bibelbischof": Neue Einheitsübersetzung Herausforderung und Chance
  7. USA: NFL-Star empfiehlt Bibellesen
  8. „Herr, sprich nur ein Wort“
  9. Papst führt gemeinsamen Bibel-Sonntag für die Kirche ein
  10. Pence: „Die Bibel bleibt!“







Top-15

meist-gelesen

  1. Kommen Sie mit! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Bistum Speyer: Generalvikar tritt aus der katholischen Kirche aus
  3. Anselm Bilgri, Ex-Mönch des Klosters Andechs, wurde von Papst Franziskus laisiert
  4. Ein Generalvikar gibt auf
  5. Bistum Dresden-Meißen: Kinderwallfahrt ohne heilige Messe
  6. Das entkernte Christentum
  7. Persil, da weiß man, was man hat!
  8. Meuser: „Die Kirche in Deutschland ist keine Privatsache ihrer aktuellen Betreiber“
  9. '... um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es"
  10. Universität Regensburg untersagt Lebensschutz nun auch offiziell
  11. Muslimische Studenten ermorden auf bestialische Weise christliche Studentin
  12. Kardinal Gerhard Müller: „Wenn das gerade gezeugte Kind sich jetzt noch nicht wehren kann…“
  13. Für die Weltkirche ist das nur ein Sturm im Wasserglas
  14. Äbtissin Reemts OSB zum „Rückgang des Bußsakramentes, auch unter Priestern und Ordensleuten“
  15. Wer sind „gute Priester“?

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz