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Schönborn: Internetseite 'kreuz.net' nicht katholisch

9. November 2012 in Österreich, 27 Lesermeinungen
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Pressekonferenz zum Abschluss der Herbstvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz - Bischöfe laufend im Dialog mit Vertretern der Pfarrerinitiative


Wien (kath.net/KAP) Kardinal Christoph Schönborn (Foto) hat sich scharf von der Internetseite "kreuz.net" distanziert. Es handle sich dabei um "kein katholisches Medium", das sei seit langem sichtbar. Auch gebe es schon seit längerem klare Distanzierungen seitens der Bischofskonferenz von "kreuz.net". Schönborn äußerte sich am Freitag in Wien auf Anfrage im Rahmen der Pressekonferenz zur Herbstvollversammlung der Bischofskonferenz.

Aus "psychohygienischen Gründen" verfolge er die Seite nicht persönlich, sagte der Kardinal, wiewohl er selbst "ein besonderes Liebkind untergriffiger polemischer Kritik" zu sein scheine.


Zu den vermeintlichen Betreibern der Seite wollte sich Schönborn nicht äußern. Es gebe derzeit Vermutungen, aber nichts Konkretes.

Laufend Gespräche mit Pfarrerinitiative

Auf die Pfarrerinitiative angesprochen sagte der Kardinal, dass diese diesmal nicht auf der Tagesordnung der Bischofskonferenz gestanden sei. Gespräche mit Vertretern der Initiative würden aber "laufend" stattfinden, "vor allem in den Gremien der Priesterräte und Pastoralräte, die es in jeder Diözese gibt". "Das ist die normale Form, wo Gespräche zwischen Bischöfen und Priestern und auch unter der Priestern stattfinden und wo das Thema 'Pfarrerinitiative' Platz hat."

Gerade für die Erzdiözese Wien wolle er von einem "sehr offenen Gesprächsklima" im Priesterrat sprechen, so der Kardinal: "Man kann auch mit unterschiedlichen Standpunkten leben. Wir vertragen eine Portion Pluralismus. Natürlich gibt es Grenzen, wo die Gemeinschaft des Glaubens infrage gestellt wird. Aber dort sind wir nicht."

Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Foto Kardinal Schönborn: (c) Erzdiözese Wien


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