Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  2. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  3. Ein unvermeidliches Schisma?
  4. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  5. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  6. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  7. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  8. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
  9. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  10. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  11. Bischof Hansen von Oslo will Angebot für 'Alte Messe' ausbauen
  12. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  13. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  14. Ignat Solschenizyn: ‚… wir wurden um unseren kostbarsten Besitz gebracht: unser inneres Leben‘
  15. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien

Italienischer Physiker: Neue Theorie zum Turiner Grabtuch

7. Juli 2012 in Aktuelles, 39 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein italienischer Physiker hat eine neue Theorie entwickelt, wie der Leib Christi aus dem Grabtuch verschwunden sein könnte. Seine Überlegungen seien sowohl mit den Gesetzen der Physik als auch mit den Evangelien vereinbar, sagt er.


Rom (kath.net/jg)
Zum Grabtuch von Turin gibt es eine neue Theorie, die das Verschwinden des Leibes erklärt. Der italienische Physiker Giuseppe Baldacchini ist der Ansicht, eine Annihilations-Reaktion von Materie und Antimaterie könnte die physikalische Seite des Phänomens erklären. Dies berichtet das Magazin Vatican-Insider.

Das Abbild des Leibes, das im Grabtuch von Turin zu sehen ist, ist weder eine Zeichnung noch ein Bild, das mit einer bekannten Technik erzeugt worden ist. Im Tuch sind keine Spuren von Gasen oder Flüssigkeiten zu finden, die eine Verwesung anzeigen. Diese Spuren tauchen etwa vierzig Stunden nach dem Tod einer Person auf. Das bedeutet, dass der Leib vorher aus dem Turiner Grabtuch verschwunden sein muss. Die Blutspuren, die auf dem Tuch zu finden sind, schließen allerdings eine Entfernung von Hand aus.


„Das einzige Phänomen in der Physik, das Masse verschwinden lässt und eine äquivalente Menge an Energie freisetzt ist ein Prozess, der als Materie-Antimaterie Annihilations-Reaktion bekannt ist“, schreibt Baldacchini in seinem neuen Buch. Heute könne diese Reaktion in Elementarteilchenlaboratorien auf subatomarer Ebene reproduziert werden. Kurz nach dem Urknall war sie aber die im Weltall am häufigsten vorkommende Reaktion.

Die „Annihilations-Theorie“ stimmt mit den beobachteten Phänomenen und voraus liegenden Theorien überein. Durch die Materie-Antimaterie Reaktion wird der Leib transparent und kann aus dem Tuch ohne mechanische Einwirkung verschwinden. Dabei sei nur ein Teil der Energie abgegeben worden, während der Leib an einer anderen Stelle wieder erschienen sei, schreibt Baldacchini.

Die Materie-Antimaterie Reaktion solle aber nicht überstrapaziert werden, fährt er fort. Sie erklärt, dass sich der Leib innerhalb des Tuches entmaterialisiert hat und sich an einem anderen Ort wieder materialisiert hat – entweder tot oder lebendig, das mache für die Gesetze der Physik keinen Unterschied. Seine Theorie sei aber sowohl mit den Gesetzen der Physik als auch mit den Evangelien vereinbar, schreibt Baldacchini.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Grabtuch

  1. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  2. Atheistischer Filmemacher bekehrt sich bei Recherchen zum Grabtuch von Turin
  3. Wissenschaftler datieren das Grabtuch von Turin auf die Zeit Jesu
  4. Reliquie des Karsamstags
  5. Neue Untersuchungen bestätigen: Grabtuch von Turin zeigt Gekreuzigten
  6. Neue Studie zum Turiner Grabtuch
  7. Misericordiae Vultus
  8. Nach Erdbeben: Grabtuch von Arquata in Sicherheit
  9. Papst schreibt Gebet für Buch über Turiner Grabtuch
  10. Das Ur-Evangelium im Bild






Top-15

meist-gelesen

  1. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  2. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  3. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  4. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis
  5. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  6. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  7. Papst zieht auch in Castel Gandolfo zurück in seinen Palast
  8. Ignat Solschenizyn: ‚… wir wurden um unseren kostbarsten Besitz gebracht: unser inneres Leben‘
  9. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  10. Bischof Hansen von Oslo will Angebot für 'Alte Messe' ausbauen
  11. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  12. Niederlande: Erstmals Tötung eines Kindes unter zwölf Jahren im Rahmen der aktiven Sterbehilfe
  13. Kirche SOS
  14. Ein unvermeidliches Schisma?
  15. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz