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Wissenschaftler datieren das Grabtuch von Turin auf die Zeit Jesu

31. August 2024 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Mit Hilfe einer neuartigen Röntgentechnologie untersuchten italienische Forscher die Veränderungen an Stoffproben des Grabtuches.


Turin (kath.net/jg)
Italienische Forscher haben mit Hilfe einer neuen Röntgentechnologie festgestellt, dass das Grabtuch von Turin aus der Zeit Jesu Christi stammt.

Wissenschaftler am Institut für Kristallographie des Nationalen Forschungsrates (Consiglio Nazionale delle Ricerche, CNR) haben acht kleine Stoffproben des Grabtuches mit der WAXS-Röntgentechnologie untersucht. Sie konnten anhand des Zustands der Flachs-Zellulose – lange Zuckermoleküle, die im Lauf der Zeit langsam abgebaut werden – nachweisen, dass das Grabtuch ungefähr 2.000 Jahre alt ist, wenn man die Bedingungen berücksichtigt, unter denen es aufbewahrt wurde.


Sie konnten Rückschlüsse ziehen, dass das Grabtuch bei einer Temperatur von ungefähr 22,5 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 55 Prozent für 13 Jahrhunderte aufbewahrt wurde, bevor es in den 1350er Jahren nach Chambery in Frankreich gebracht wurde.

Wäre es unter Bedingungen mit anderer Temperatur und anderer Luftfeuchtigkeit aufbewahrt worden, wären die Veränderungen der Zellulose anders verlaufen und die Datierung wäre eine andere.

Die Datenprofile waren mit gleichartigen Messungen an einer Leinenprobe, die anhand historischer Aufzeichnungen auf die Zeit von 55 bis 74 nach Christus datiert wurde, vollständig vereinbar. Die Proben wurden auch mit gleichartigem Leinen aus dem 13. und 14. Jahrhundert verglichen, stimmten damit aber nicht überein.

Dr. Liberato De Caro, einer der Wissenschaftler die an der Studie beteiligt waren, wies die Ergebnisse einer Untersuchung von 1988 zurück, welche zu dem Ergebnis gekommen war, dass das Grabtuch wahrscheinlich eine mittelalterliche Fälschung und nicht mehr als 700 Jahre alt sei. Diese Untersuchung sei fehlerhaft, weil Stoffproben normalerweise kontaminiert werden und diese Kontaminationen nicht vollständig von der Probe entfernt werden können. Wenn die Säuberung nicht sehr gründlich geschehe, seien die Datierungen nach der C-14 Methode nicht zuverlässig. Das könnte 1988 der Fall gewesen sein, was sich unter anderem daran zeigt, dass es einen signifikanten Anstieg an C-14 gibt, wenn man entlang der längsten Seite von der Peripherie zur Mitte der Probe geht.

Die Studie ist die zweite in diesem Jahr, welche das Grabtuch von Turin in die Zeit Jesu datiert und die vierte Studie innerhalb einer Jahrzehnts, die zu demselben Ergebnis kommt. In der anderen Studie aus diesem Jahr konnten Isotop-Tests zeigen, dass der Flachs, aus dem das Leinen für das Grabtuch hergestellt wurde, aus der westlichen Levante im Nahen Osten stammt.

 


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Lesermeinungen

 sr elisabeth 31. August 2024 
 

es ist

das hochheilige Antlitz unseres Erlösers. Was man beim Anblick im Herzen fühlen konnte, hat die Wissenschaft nun erforscht. Herr Jesus Christus, Sohne des lebendigen Gottes, danke, dass du uns dein Antlitz hinterlassen hast.


5
 
 je suis 31. August 2024 

IMMER WENN ICH DAS GRABTUCH SEHE...

höre ich Christi Worte: ICH BIN BEI EUCH BIS AN DER WELT ENDE!


6
 

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