Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  4. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  5. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  6. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  7. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  8. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  9. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  10. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  11. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  12. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  13. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  14. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  15. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten

Katholischer Sender K-TV 'wird garantiert fortbestehen'

14. Juni 2012 in Aktuelles, 19 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Verantwortlicher Pfarrer Buschor: Inhaltliche Differenzen hatten zu Umstellung auf Stiftung geführt, Konkursverfahren betrifft lediglich früher zuliefernde GmbH


Feldkirch (kath.net/KAP) Der katholische Sender K-TV wird fortbestehen und an seiner inhaltlichen Orientierung - "bedingungslose Treue zur römisch katholischen Kirche" - nichts verändern: "Das kann ich Ihnen garantieren", sagte der Schweizer Pfarrer Hans Buschor am Donnerstag in einem "Kathpress"-Interview zu kolportierten Konkursgerüchten rund um K-TV. Laut Buschor, der für die geistliche Ausrichtung des "christlichen Kultursenders" verantwortlich ist, wurde zwar am Landesgericht Feldkirch ein Konkursverfahren eröffnet, dieses betreffe allerdings eine bis vor einem Jahr für K-TV produzierende gemeinnützige GmbH (gGmbH) und nicht die bereits vor über einem Jahr geschaffene "Kephas Medien Stiftung".


Die gGmbH hat - wie auch K-TV-Geschäftsführer Patrick Gruhn gegenüber "Kathpress" bestätigte - "den Sender nie betrieben und auch nie über eine Sendelizenz verfügt", sondern "nur als ein Sendungslieferant neben mehreren anderen" fungiert.

Als Grund für die vor rund einem Jahr erfolgte organisatorische Neuorientierung zu einer Stiftung nannte Buschor inhaltliche Differenzen mit einem deutschen Gesellschafter der gGmbH: Dieser habe von der "absoluten Papsttreue" abrücken und z.B. auch Berichte rund um die Pfarrer-Initiative ins Programm aufnehmen wollen. "Das kam für mich nicht in Frage", so der Schweizer Pfarrer. Geschäftsführer Gruhn dazu: "Man hatte sich mit der Zeit dermaßen auseinanderentwickelt, dass eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr möglich war."

Sendebetrieb seit 1999

K-TV nahm seinen Sendebetrieb im September 1999 auf und verbreitet seine Inhalte - neben Kultur und Unterhaltung auch Liturgie und Lebenshilfe - per Satelliten- und Kabelfernsehen sowie über Internet-Stream. Als Organisationsstruktur wird auf der Webseite "www3.k-tv.org" die Kephas Medien Stiftung genannt, "die alleinige Gesellschafterin der Kephas Stiftung gGmbH ist, welche in Deutschland und Österreich Spenden sammelt und damit den Fernsehsender K-TV unterstützt und mitfinanziert". Von Gossau in der Schweiz aus würden die meisten Livesendungen produziert und erfolge die Sendeabwicklung, heißt es weiter.

K-TV sendet täglich 24 Stunden, wobei einzelne Sendungen zu unterschiedlichen Zeiten wiederholt werden. Das Programm möchte alle Altersgruppen ansprechen. Zahlreiche Ehrenamtliche tragen laut dem Sender zum Programm bei.

Die "Vorarlberger Nachrichten" hatten am Mittwoch unter dem Titel "Katholischem Sender K-TV droht Pleite" über die Eröffnung des Konkursverfahrens am Landesgericht Feldkirch gegen die "Gemeinnützige Kephas Fernsehen GmbH" berichtet.

Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

K-TV

  1. Pfarrer Hans Buschor verstorben
  2. Thomas Maria Rimmel wechselt zu K-TV
  3. Jemenitische Kirche wurde bombardiert
  4. Katholisches Fernsehen K-TV expandiert
  5. K-TV beruft Michael Ragg zum Chefredakteur
  6. 'Verweigerung des Kirchenbeitrags nicht gleichbedeutend mit Austritt'






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  5. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  6. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  7. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  8. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  9. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  10. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  11. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  12. Mullah-Gegnerin Masih Alinejad warnt vor Islamismus: „Allahu Akbar klingt für mich nach Hinrichtung“
  13. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  14. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  15. Verklärung des Herrn auf dem Berg Tabor

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz