SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
- Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
- Denn sie wissen nicht, was sie fordern
- Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
- ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
- INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
- "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
- Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
- Zwei Formen - ein Ritus
- Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
- Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
- "Angriffe auf Christen werden in Deutschland ignoriert"
- Euthanasie trotz dreimaligem Senatsveto
- Gottes Wirken vollzieht sich im Verborgenen
- Militärdienst auch für Geistliche: Schweizer Kirchen protestieren
| 
Evangelische Allianz begrüßt Papst-Aussagen zur Familie5. Juni 2012 in Familie, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), begrüßte, dass sich der Papst erneut so deutlich für die Familie eingesetzt habe: Darüber kann man sich auch als evangelischer Christ nur freuen.
Stuttgart/Mailand (kath.net/idea) Die Deutsche Evangelische Allianz hat sich hinter die Forderung von Papst Benedikt XVI. nach einer familienfreundlicheren Gesellschaft gestellt. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche sprach zum Abschluss des fünftägigen Welttreffens der Familien vom 30. Mai bis 3. Juni in Mailand. In einer Messe vor rund einer Million Besuchern bezeichnete er die Familie als lebenswichtig für die Gesellschaft. Nach Gottes Schöpfungsplan sei sie der bevorzugte Ort, an dem der Mensch heranwachsen und das rechte Menschsein lernen kann. Ihr Beitrag für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen sei unerlässlich: Tun wir also alles, um auch heute ein familienfreundliches Klima zu schaffen, und beten wir um gute Familien und ihren Zusammenhalt! 
Im Blick auf die Wirtschaft warnte Benedikt XVI. vor einer einseitigen Logik des eigenen Nutzens und des maximalen Profits. Sie schade den Familien und damit der Gesellschaft insgesamt. Der Papst rief auch zum Schutz des Sonntags auf: Liebe Familien, verliert trotz der beschleunigten Rhythmen unserer Zeit nicht den Sinn für den Tag des Herrn! Er sei wie eine Oase, in der man innehalte, um die Freude der Begegnung zu verkosten und unseren Durst nach Gott zu stillen. Steeb: Wirtschaft hat der Familie zu dienen Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), begrüßte, dass sich der Papst erneut so deutlich für die Familie eingesetzt habe: Darüber kann man sich auch als evangelischer Christ nur freuen. Vor dem Hintergrund der abstrusen Diskussion in Deutschland um das Betreuungsgeld, die die Missachtung vollzeitlicher Mütter- und Vätertätigkeit verdeutliche, habe der Papst klargestellt: Nicht die Familie hat der Wirtschaft zu dienen, sondern die Wirtschaft und das Arbeitsleben der Familie. Steeb lobte auch das klare Ja Benedikts zum grundsätzlich arbeitsfreien Sonntag, der neben der Sonntagsheiligung auch dem Zusammenhalt der Familie diene. Mit seiner Aussage, dass die Familie der bevorzugte Ort sei, um das rechte Menschsein zu lernen, stimme der Papst voll mit dem deutschen Grundgesetz überein. Steeb: Leider scheinen das viele Politiker und Wirtschaftsführer vergessen zu haben, wie die Diskussion um das Betreuungsgeld zeigt. Eine Gesellschaft, die die vorrangige Erziehung in der Familie gering achte, schade sich selbst. Deshalb sei es notwendig, dieses Lebensmodell auch wirtschaftlich zu ermöglichen. Die Wahlfreiheit, Kleinkinder vor allem innerfamiliär zu betreuen statt in Tagesstätten, dürfe nicht zu einer Wahlfreiheit der wirtschaftlich Privilegierten werden.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | willibald reichert 5. Juni 2012 | | | | Veritas Hartmut Steeb, den ich persönlich kenne, ist ein Fami-
lienvater von zehn Kindern. Er redet daher auch als je-
mand, der weß, wovon er spricht. Ich bin mal ge-
spannt darauf, ob irgendwer aus dem organisierten
Katholizismus genauso wohlwollend auf die Aussagen
unseres Papstes reagiert. |  2
| | | | | Veritas 5. Juni 2012 | | | | Danke Wie wohltuend heben sich die Worte des evangelischen Christen Hartmut Steeb von denen der katholischen Caritas Rottenburg-Stuttgart ab:
http://www.kath.net/detail.php?id=36687
http://www.kath.net/detail.php?id=36718
Sicher muss man immer differenzieren und den Einzelfall betrachten, aber es gibt immer wieder evangelische Christen, die uns Katholiken näher stehen als die sich katholisch nennenden Zeitgeistbewegungen wie ZDK etc.
Siehe hierzu auch:
http://www.kath.net/detail.php?id=36348
http://www.kath.net/detail.php?id=36754 |  2
| | | | | SpatzInDerHand 5. Juni 2012 | |  | Ein großes Dankeschön an unsere evangelischen Geschwister!
Ich warte noch auf die begeisterte Zustimmung seitens der detuschsprachigen Katholiken???
Aber da wird (erst recht von offiziellen Seiten) wohl wenig bis gar nichts kommen. Von so manchem katholisch-liberalen Bischof wird es weniger Zustimmung geben als hier von praktizierende evangelischen Christen. Ja, so ist der Lauf der Welt... Ich muss ja nicht alles verstehen, oder? |  5
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuFamilie- CDL kritisiert Pläne zur Abschaffung der Mitversicherung von Ehepartnern
- „Menschliches Leben ist Geschenk und muss mit Respekt, Fürsorge und Dankbarkeit angenommen werden“
- Zehn Gespräche, bevor man „Ja“ sagt
- Katholischer 'Familienverband Wien' wirbt mit gleichgeschlechtlichen Paaren
- US-Bundesstaat Oregon verweigert Adoption für christliche Mutter
- Texas: Adoptionen im letzten Jahr um 30 Prozent gestiegen
- US-Unternehmen führt Babybonus für Mitarbeiter ein
- Kroatien: Regierung will Sonntagsöffnung deutlich einschränken
- Neigung vor Gott und Zuneigung zum Menschen
- Lebenslänglich für zwei Menschen
| 





Top-15meist-gelesen- Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
- „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
- Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Denn sie wissen nicht, was sie fordern
- Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
- ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
- "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
- Zwei Formen - ein Ritus
- DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
- "Angriffe auf Christen werden in Deutschland ignoriert"
- Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
- Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
- Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
- Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
|