Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof von Limburg: Keine Interzelebration beim Ökumenischen Kirchentag, ABER...
  2. Papst an Fokolarini: freudiges Zeugnis für das Evangelium
  3. Benedikt XVI.: „Es gibt keine zwei Päpste. Nur einer ist Papst…“
  4. Freiheit und/oder Sicherheit! Alles oder Nichts!
  5. Ex-Mönch will seinen Freund heiraten: „Ich wusste schon im Kloster, dass ich auf Männer stehe“
  6. Initiative im Erzbistum München will mehr Aufgaben für Laien
  7. Künstliche Aufregung? - Pfarreigruß zu Ostern wurde nur an Männer verschickt
  8. US-Bischöfe raten von Covid-Impfstoffen AstraZeneca und Johnson & Johnson ab
  9. Wir sehen zum Himmel hinauf und gehen unseren Weg auf Erden
  10. Bätzing 2.0: Der Kampf geht weiter!
  11. Traurigkeit, Schmerz und Verwirrung
  12. Papst Franziskus warnt vor neuer Sintflut
  13. Wo bleibt das Totengedenken für die vielen?
  14. Erzbischof Jedraszewski: ‚Great Reset’ kann nur in Christus gelingen
  15. "Austragendes Elternteil" - Australische Uni möchte "Mutter" und "Vater" abschaffen

Vatikan: Gegen Aids hilft vor allem Verhaltensänderung

2. Dezember 2011 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vatikan zum Weltaidstag: Forderung nach Zugang zu Therapien für HIV-Infizierte weltweit, Verhinderung der Übertragung des Virus auf Ungeborene sowie die Erziehung zu verantwortungsvollem Umgang mit Sexualität


Vatikanstadt (kath.net/KNA) Der Vatikan fordert zum Welt-Aids-Tags einen Zugang zu Therapien für HIV-Infizierte weltweit. Vor allem die Übertragung des Virus auf Ungeborene im Mutterleib müsse verhindert werden, erklärte der vatikanische Gesundheitsrat am Donnerstag. Auch sei die Erziehung zu einem korrekten und verantwortungsvollen Umgang mit Sexualität nötig. Vorurteile gegenüber Aids-Kranken seien abzubauen, verlangt die päpstliche Behörde.


Die Zahl der Aids-Toten sei «nicht mehr zu rechtfertigen», heißt es in der Botschaft des Gesundheitsrates, der von dem polnischen Kurienerzbischof Zygmunt Zimowski geleitet wird. Die jährlich 1,8 Millionen Todesopfer der Immunschwächekrankheit könnten noch leben, wenn sie Zugang zu geeigneten Medikamenten, insbesondere zu antiretroviralen Therapien hätten. Die Kirche plädiere beim Kampf gegen Aids aber auch für eine Verhaltensänderung. Diese müsse in sexueller Enthaltsamkeit, ehelicher Treue und Ablehnung sexueller Freizügigkeit liegen.

Die Vatikanbehörde verweist auch auf die Ende November veröffentlichten Leitlinien für die Arbeit der katholischen Kirche in Afrika. Mit Blick auf die Pandemie fordert das Dokument eine «ganzheitliche Entwicklung». Die Betreuung und Begleitung von HIV-Infizierten verdiene «Unterstützung ohne ideologische Einschränkungen von Seiten der internationalen Organisationen», so der Gesundheitsrat.

(C) 2011 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 st.michael 2. Dezember 2011 
 

Hervorragend, Danke an den Vatikan !

Ich denke dieser Beitrag ist einer der wenigen wirklich bedenkenswerten Vorschläge im Meer des Mainstream-Gefasels, der Sentimentalitäten und des Selbstdarstellungs Wahns von Prominenten, denen AIDS und die Opfer weitesgehend egal sind, aber als schöne Bühne taugen.
Ja genau, Verhaltensänderung bewirkt Vermeidung und Linderung der Seuche.
Hoffen wir das sich die Kirche hier nicht vom Wege abbringen läßt, vor Allem nicht von den Mietlingen im europäisch deutschsprachigem Raum, die wie Wölfe im Schafspelz wirken.
Auch, das dieses wichtige Thema hier noch keinen Kommentar bekommen hat, ist interessant !


1

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Aids

  1. Die sicherste Methode gegen HIV-Infektionen: Abstinenz und Treue
  2. Wenn die Kinder HIV-positiv sind
  3. Papst an afrikanische Bischöfe: Bei Aids-Hilfe nicht nachlassen
  4. Indonesiens Präsident wirbt für Abstinenz als Mittel gegen Aids
  5. Caritas-Experte: Aids kann nicht nur mit Kondomen besiegt werden
  6. Südafrika: Malteser engagieren sich im Kampf gegen Aids
  7. Papst lobt Aids-Hilfe und fordert moralische Stimme der Kirche
  8. 1000 'Gefällt mir' auf Facebook - Dann kommt der Bart weg
  9. Vatikanzeitung kritisiert Aids-Prävention der Vereinten Nationen








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-Gewinnspiel 2021: Gewinnen Sie im MÄRZ ein neues IPAD!
  2. Ex-Mönch will seinen Freund heiraten: „Ich wusste schon im Kloster, dass ich auf Männer stehe“
  3. US-Bischöfe raten von Covid-Impfstoffen AstraZeneca und Johnson & Johnson ab
  4. Traurigkeit, Schmerz und Verwirrung
  5. Benedikt XVI.: „Es gibt keine zwei Päpste. Nur einer ist Papst…“
  6. Bischof von Limburg: Keine Interzelebration beim Ökumenischen Kirchentag, ABER...
  7. Bätzing 2.0: Der Kampf geht weiter!
  8. Erzbischof Jedraszewski: ‚Great Reset’ kann nur in Christus gelingen
  9. Papst an Fokolarini: freudiges Zeugnis für das Evangelium
  10. Freispruch von Prof. Kutschera – Gericht: Meinung ist vom Grundgesetz geschützt!
  11. Papst will in Rom sterben - im Amt oder emeritiert
  12. „Das Ziel dieser Kampagne gegen Kardinal Ratzinger/Benedikt XVI. ist sehr durchsichtig“
  13. Der Churer Medienbeauftragte Giuseppe Gracia verlässt nach Bischofsernennung das Bistum Chur
  14. Freiheit und/oder Sicherheit! Alles oder Nichts!
  15. Keine Priester-Laien-Pfarrleitung im Bistum Trier

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz