Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  5. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  6. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  7. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  8. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  9. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  10. Beschließen ohne zu entscheiden?
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. Die Nazi-Projektion
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

Papst Johannes Paul II. und die Menschen

29. April 2011 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Countdown zur Seligsprechung am 1. Mai - KATH.NET-Serie "Warum Johannes Paul II. ein Heiliger ist" – Von Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz


Freiburg (kath.net)
Die katholische Internetzeitung KATH.NET hat zur Einstimmung auf die Seligsprechung jeden Freitag einen Gastkommentar zum Thema "Warum Johannes Paul II. ein Heiliger ist" veröffentlicht. Zu Wort kamen Bischöfe und katholische Laien, die Papst Johannes Paul II. auf die eine oder andere Weise gut gekannt haben. Der Abschlussbeitrag unmittelbar vor der Seligsprechung ist vom Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz:


„Habt keine Angst!“ – diese Worte von Johannes Paul II. nach seiner Wahl zum Papst hallen bis heute in der Menschheitsgeschichte nach. „Habt keine Angst!“. Das war das Lebens- und Arbeitsprogramm von Papst Johannes Paul II. Mit diesem Ruf, der letztlich auch ein Ruf nach Freiheit war, wandte sich der Papst vor allem an die Menschen selbst. Ihnen galt seine ganze Arbeit, für sie setzte er sich Zeit seines Lebens ein.

Bei den in diesen Tagen viel beachteten politischen und theologischen Wirkungsfeldern des Papstes sollten die menschlichen Komponenten seines Wirkens nicht übersehen werden. Unvergessen sind uns die Bilder, wie er Menschen aufnahm und auf sie zugegangen ist. Seine buchstäbliche Gastfreundschaft hat großartige persönliche Begegnungen ermöglicht. Sein Humor, sein Lächeln steckte an. Seine Sorge für die jungen und die älteren Menschen haben sein Pontifikat geprägt. Noch nie vor Johannes Paul II. gab es einen eigenen Brief an die älteren Menschen. Durch seine Initiative sind die Weltjugendtage entstanden.


Besonders deutlich wurde dieses zutiefst menschliche Zeugnis seines Glaubens und Lebens in der Phase seines Sterbens. Oft war Papst Johannes Paul II. Anfang des neuen Jahrtausends kritisiert worden ob seiner weiterhin hohen medialen Präsenz trotz seines Alters und seiner Gebrechlichkeit.

Dabei ging es Johannes Paul II. nicht um sich selbst, sondern um die Botschaft: Seht her, Altwerden gehört zum Leben, ist ein Bestandteil unserer Gesellschaft. Ich bin überzeugt, niemand zuvor auch nicht außerhalb der Kirche hat das Altwerden und Sterben so sehr verdeutlicht und verständlich gemacht, wie Papst Johannes Paul II. Er wollte der Menschheit vermitteln, dass das Altwerden zum Menschsein gehört und nichts Schlimmes ist und, dass der ältere Mensch seinen Platz in der Gesellschaft haben soll. So wurde dieser Prozess des Älterwerdens zu einem von allen Medien aufmerksam verfolgten Prozess des Sterbens.

Die ganze Welt hat mitverfolgt und mitgelitten, als sich Papst Johannes Paul die letzten Male am Fenster des Apostolischen Palastes zeigte. Eine ganze Welt wurde still, als sie versuchte, seine letzten Worte zu verstehen. Die ganze Welt war auch still, als am 2. April 2005 um 21.37 Uhr die Totenglocke von St. Peter läutete. „Ich bin froh – seid ihr es auch“ – diese letzten Worte haben die engsten Mitarbeiter des Papstes unmittelbar vor dessen Sterben von den Lippen des Papstes abgelesen. Wie ein Bogen spannen sich genau diese beiden Worte: „Habt keine Angst!“ und „Ich bin froh – seid ihr es auch.“ Dichter als an diesen beiden Worten wird die Menschlichkeit dieses Papstes kaum gemessen werden können.


Bestellen Sie jetzt bei kath.net die ultimativen Papstkarten zur Seligsprechung unter kath.net/shop

Alle Postkarten auch auf kathTube:



KathTube: Bestseller-Film über Johannes Paul II.



Johannes Paul II. singt das Vaterunser





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Johannes Paul II.

  1. Meloni besuchte neues Museum zu Ehren von Johannes Paul II. in Rom
  2. Polnische Bischofskonferenz: „Wir appellieren um Respekt vor dem hl. Johannes Paul II.“
  3. „Genossen, wir haben ein Problem“ – So reagierten die Kommunisten auf die Wahl Karol Wojtyłas
  4. „Johannes Paul II. – Prophet der Hoffnung“
  5. Kann uns eine möglicherweise erfundene Anekdote über Johannes Paul II. Wahres lehren?
  6. Karol Wojtyła 1976: „Wir stehen vor der finalen Konfrontation zwischen Kirche und Antikirche“
  7. Als Papst Johannes Paul II. gegen die „gay pride“ Parade in Rom protestierte
  8. Studie entdeckt ‚Johannes Paul II. – Effekt‘ auf Geburtenrate in Lateinamerika
  9. Die geheimnisvolle Nonne, die half, die Ermordung von Papst Johannes Paul II. zu verhindern
  10. ‚Veritatis splendor – der 30. Jahrestag einer vergessenen Enzyklika’







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  5. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  8. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  9. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  10. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  11. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  12. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  13. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  14. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  15. Die Nazi-Projektion

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz