Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  4. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  5. Der stumme Gott unserer Zeit
  6. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  7. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  8. Realitätsverlust im Bistum Chur
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  11. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  12. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  13. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  14. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  15. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung

Die konkrete Nächstenliebe der Kirche

22. Februar 2011 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Robert Kardinal Sarah zur Fastenbotschaft 2011 Papst Benedikts XVI.


Rom (kath.net/as) „In einem Umfeld von Medien, die gern nur von den von Mitgliedern der Kirche begangenen Irrtümern sprechen, ist es notwendig, die konkrete Nächstenliebe der katholischen Kirche kennenlernen zu lassen.“ Diese Überzeugung brachte der Präsident des Päpstlichen Rates „Cor Unum“, Robert Kardinal Sarah, während der Vorstellung der diesjährigen Fastenbotschaft Papst Benedikts XVI. am heutigen Vormittag im Vatikan zum Ausdruck.

Der Kardinal rief in Erinnerung, dass die Kirche in Haiti, im Sahel, in Lateinamerika oder in der Karibik wie an vielen Orten der Welt bei den Hilfeleistungen immer an vorderster Front gestanden habe. Immer, wenn es zu Katastrophen gekommen sei, habe der Papst zu einem materiellen Eingreifen der kirchlichen und der internationalen Gemeinschaft aufgerufen, „ohne Unterscheidung von Bekenntnis, Rasse oder politischer Überzeugung“. Ebenso müsse des im Lauf der Jahrhunderte eindrucksvollen Wirkens seitens der katholischen karitativen Einrichtungen gedacht werden.


Aufgabe der Regierungen und der übernationalen Organisationen sei es, die ihnen zukommende Rolle zu spielen. Dabei müssten die Korruption und die Strukturen der Ungerechtigkeit bekämpft werden. Alle müssten wie die Kirche auf internationaler und persönlicher Ebene den verschiedenen Aspekten des Leidens wie der Krankheit, der Einsamkeit, den wirtschaftlichen Schwierigleiten und den familiären Problemen entgegentreten.

Zum Abschluss seiner Vorstellung der Botschaft des Papstes unterstrich Kardinal Sarah drei Elemente, die einen „Kompass“ bildeten, um das durch die Taufe geschenkte übernatürliche Leben neu zu erwecken.

Benedikt XVI. stelle konkrete und spezifische Ereignisse und Personen in den Mittelpunkt, die sich aus dem an den fünf Fastensonntagen vorgelegten Wort Gottes ergäben. Auf diese Weise wolle der Papst die Christen in die Erfahrung einer persönlichen Begegnung mit Christus kommen lassen, der die Antwort auf das tiefste Verlangen des Menschen und der Welt sei.

Zum Zweiten werde betont, dass sich die Begegnung mit Christus in seinem Wort und in den Sakramenten in konkreten Werken der Barmherzigkeit offenbare.

Der Papst schlage dann die Zeit der Fastenzeit als einen „Weg“ vor, als einen Augenblick, in dem es gelte, den mit der Taufe gepflanzten Samen Frucht tragen zu lassen. Die Taufe spiegle das ganze Dasein eines jeden Menschen wieder, das sich zwischen der Auferstehung Christi und der Auferstehung eines jeden Gläubigen vollziehe. Dieses höchste Geschenk der Gemeinschaft mit Gott in der Ewigkeit forme das persönliche und soziale Leben in der Gegenwart.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Fastenzeit

  1. „Laetare Jerusalem“ – Freude mitten in der Bußzeit
  2. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien des Vatikans: „Hoffnung vermitteln“
  3. „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
  4. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Bernhard der Realist“
  5. „Eine Begegnung mit einem Engel ist immer persönlich, nicht ersetzbar durch Download oder Chatbot“
  6. Varden: „Als Jesus erklärte, was es bedeutet, bei ihm zu bleiben und in das Reich Gottes einzugehen…
  7. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  8. „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
  9. „Sich einer christlichen Freiheitsvorstellung zu verschreiben, bedeutet, Leid in Kauf zu nehmen“
  10. Bischof Varden: „Gottes Hilfe ist kein Notdienst, den wir ab und zu rufen“






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  7. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  10. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  11. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  12. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  13. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz