Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Der anderskatholische Papstkritiker
  6. Bätzing gegen Papst Leo
  7. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

Ruhrbischof Overbeck bittet um Gebet für Duisburg-Opfer

26. Juli 2010 in Deutschland, 38 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck rief alle Gemeinden im Bistum Essen, zu dem Duisburg gehört, auf, für die bei der "Love"parade verstorbenen jungen Menschen zu beten. Meisner: Schließe alle ins Gebet ein


Essen (kath.net/Bistum Essen/PEK/KNA) Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck rief alle Gemeinden im Bistum Essen, zu dem Duisburg gehört, auf, für die bei der Loveparade verstorbenen jungen Menschen zu beten. Das teilt das Bistum mit. „Dass so viele junge Menschen, die fröhlich und unbeschwert feiern wollten, ihr Leben verloren haben, erfüllt mich mit großem Schmerz“, sagte Overbeck. „In Gedanken und im Gebet bin ich bei den Opfern, ihren Angehörigen, Familien und Freunden.“

Auch der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner ist bestürzt über die Katastrophe bei der „Loveparade“ in Duisburg. Was als unbeschwertes Vergnügen junger Menschen gedacht war, habe mit einem schrecklichen Unglück geendet, sagte der Erzbischof nach Rückkehr aus seinem Urlaub. Er fühle mit den trauernden Familien und Freunden und erbitte Gottes Kraft für sie. Die Verstorbenen, die vielen Verletzten und alle ihre Angehörigen schließe er in seine Gebete ein, sagte Meisner.


Auch der rheinische Präses und amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, erklärte: "Wir sind erschüttert von der Katastrophe in Duisburg und nehmen Anteil am Schicksal derer, die ein fröhliches Fest feiern wollten und ihr Leben auf so tragische Weise verloren haben." Die Fürbitte der Kirche gelte den Trauernden, Verletzten und Einsatzkräften. "Wir vertrauen auf die biblische Zusage Gottes, dass er denen nahe sein wird, die zerbrochenen Herzens sind, und denen hilft, die ein zerschlagenes Gemüt haben". Das meldet evangelisch.de. Auch bei der Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes in Stuttgart beteten die Delegierten für die Opfer und ihre Angehörigen.

Auch Papst Benedikt XVI. hatte bei seinem Angelus-Gebet am Sonntag in Castelgandolfo der jungen Menschen gedacht. Für die Toten, ihre Angehörigen und Freunde sowie für die vielen Verletzten erbitte er "den Trost und Beistand des Heiligen Geistes".

Bei einer Massenpanik in einem Tunnel auf dem Zugangsweg zum Festivalgelände auf dem Alten Güterbahnhof von Duisburg waren am Samstagabend 19 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 300 Personen wurden verletzt. Die Techno-Party wurde seit 2007 im Ruhrgebiet gefeiert. Die Organisatoren kündigten an, es werde keine weiteren Loveparades geben.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Essen

  1. Ausschreitungen, verletzte Polizisten bei Demo gegen AfD – für Generalvikar ‚friedlich’
  2. Bistum Essen: Pastoralassistentinnen tragen Monstranz mit dem Allerheiligsten
  3. Essen: Bistumsmagazin stellt Segnung homosexueller Paare in den Raum
  4. Overbeck diffamiert Zölibat als 'Relikt aus vergangenen Zeiten'
  5. Bistum Essen: Weihnachten ist keine kulturelle Lichtfeier
  6. Bochum: Einbrecher verletzt katholischen Priester schwer
  7. Die wirren Träume von Bischof Overbeck
  8. Bistum Essen distanziert sich von Pax Christi
  9. Bischof Overbeck möchte Sexualmoral "weiterentwickeln"
  10. Bochumer Stadtlauf führt Hobbysportler in katholische Propsteikirche







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  3. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  4. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  5. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  6. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  7. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  8. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  9. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  10. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  11. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  12. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  13. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  14. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  15. Brücken bauen, Wurzeln schlagen, Gemeinschaft leben. Der Glaube als gemeinsamer Ursprung und Auftrag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz