Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. Der stumme Gott unserer Zeit
  4. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. Realitätsverlust im Bistum Chur
  7. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  8. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  11. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  12. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  13. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  14. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  15. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung

Schmerzliche und demütigende Prüfung für unser Priorat

8. Juli 2010 in Österreich, 50 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


P. Denis Borel, ein Bruder der Sankt Johannesgemeinschaft, ist wegen Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses vor einem Gericht zu sechs Monaten bedingter Haft verurteilt worden - Die Gemeinschaft veröffentlicht dazu eine Erklärung


Marchegg (Kath.net)
Das Priorat der Sankt Johannesgemeinschaft in Marchegg hat eine Erklärung zum Gerichtsurteil über eines ihrer Ordensmitglieder veröffentlicht. P. Denis Borel war vergangene Woche vom Landesgericht Korneuburg wegen Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses gegenüber zwei erwachsenen Frauen zu sechs Monaten bedingter Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Eine der beiden Frauen (23 Jahre alt) habe am Apostolatsprogramm der Gemeinschaft teilgenommen, die andere (30 Jahre alt), sei zu Gast im Kloster Marchegg gewesen, heißt es in der Erklärung. Der Geistliche habe „unkorrekte und wenig respektvolle Gesten gegenüber den beiden Frauen“ gestanden. Dabei sei „das rechte Verhältnis von Nähe und Distanz in einer pastoralen Situation deutlich verletzt“ worden.


Die Johannesgemeinschaft betont in ihrer Erklärung: "Es hat weder eine Nötigung, noch eine Vergewaltigung oder gewalttätiges körperliches Handeln, noch eine geschlechtliche Beziehung stattgefunden", heißt es wörtlich. Worin das Fehlverhalten konkret bestanden hat, geht aus der Erklärung nicht hervor.

Der Bruder habe bei der Staatsanwaltschaft Wien Selbstanzeige erstattet, schreibt die Johannesgemeinschaft. Der Orden habe bei der Aufklärung der Ereignisse eng mit den Justizbehörden zusammengearbeitet. Auf Anweisung der Ordensleitung habe der Bruder die Gemeinschaft in Marchegg bereits Ende März 2010 verlassen müssen und werde auch nicht mehr zurückkommen. Der Ordensmann hat weitere Sanktionen seitens der Sankt Johannesgemeinschaft zu erwarten. Er wird sich außerdem einem kirchlichen Verfahren stellen müssen, heißt es weiters

Einem Bericht der Tageszeitung „Die Presse“ zufolge trat der Geistliche mittlerweile eine zweijährige berufliche Auszeit an. Die Erklärung der Johannesgemeinschaft weist darauf hin, dass die vielen Aufgaben und Verantwortungen, die ihr Ordensmitglied in den letzten Jahren übernommen habe, zu einem Burn-Out geführt hätten.

Hier der Link zur Erklärung der Johannesgemeinschaft.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Klerus

  1. Ermutigung für die Priester
  2. Der Priester handelt in persona Christi
  3. Papst macht Priestern Roms Mut: Keine Zeit ohne Gnade
  4. Erzbischof Viganò warnt Hirten der Kirche vor Menschenfurcht
  5. Magazin Crux: Papst findet Buch über Schwule im Vatikan gut
  6. Keine Beamten oder Experten des Heiligen!
  7. Wie „Klerikalismus“ wirklich aussieht
  8. Klerikalismus und Homosexualität – ein Zweikomponentensprengstoff?
  9. Papstkritik: Bischöfe akzeptieren ungeeignete Priesterkandidaten
  10. Experte meint: Pädophile Neigung kein Ausschlussgrund vom Priesteramt






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  5. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  6. Realitätsverlust im Bistum Chur
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  10. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  13. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  14. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz