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Erzbischof von Durban: ‚Laßt uns die Welt willkommen heißen!’

15. Juni 2010 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Kardinal Napier, Erzbischof von Durban, wünscht sich, dass Südafrika die Welt während der Fußballweltmeisterschaft willkommen heißt und von ihr lernt.


Pretoria (kath.net/CNA)
Kardinal Wilfrid Napier, der katholische Erzbischof von Durban, hat Südafrika gebeten, die Welt während der Fußballweltmeisterschaft willkommen zu heißen und von ihr zu lernen. Im Namen aller katholischer Bischöfe Südafrikas grüßte er die südafrikanische Fußballnationalmannschaft, die den Spitznamen „Bafana bafana“ trägt. Die Bischöfe würden für die Mannschaft beten und hoffen, sie würde dabei helfen „alles Negative der Vergangenheit“ abzubauen, schrieb der Kardinal in einer Botschaft anläßlich der WM.


Die wichtigsten Teilnehmer der Weltmeisterschaft seien die Menschen Südafrikas, betonte der Erzbischof. „Lasst uns die Welt willkommen heißen“, forderte er die Bevölkerung des Landes auf. Das Fußballturnier sei eine Möglichkeit für die Südafrikaner, „der Welt und einander zu begegnen“. „Laßt uns nicht mehr die Gleichen sein, wenn die Weltmeisterschaft vorbei ist“, fügte Kardinal Napier hinzu. Er wünsche sich, dass alle Südafrikaner voneinander und von der Welt lernen würden. Die Welt soll Südafrika als „Regenbogen-Nation“ kennenlernen, schrieb der Bischof von Durban. Sie sei vielfältig, aber vereint.

Der Erzbischof mahnte in seiner Botschaft auch den Schutz von Kindern und anderen gefährdeten Gruppen ein. Die Weltmeisterschaft dürfe nicht auf Kosten von Menschen gehen, die „ohne Skrupel gebraucht, gehandelt und weggeworfen werden“.


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Lesermeinungen

 FingO 15. Juni 2010 
 

Eine kleine Frage:

Gibt es das Bild von Kardinal Napier auch etwas größer? Ich mein, das ist ja awesome.

Aber was mich wundert, ist folgender Satz: \"Sie sei vielfältig, aber vereint.\" So weit ich mitbekommen habe, sind die Gräben zwischen Schwarzen und Weißen immer noch recht groß (ganz zu schweigen von der Rolle der Mulatten...). Weiß da jemand genaueres? Hat sich die Situation verbessert?


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