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Papst feiert private Messen im alten Ritus

19. April 2010 in Aktuelles, 18 Lesermeinungen
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Papst Benedikt XVI. feiert private Messen regelmäßig in der außerordentlichen Form des römischen Ritus. Das haben informierte Quellen gegenüber der Nachrichtenagentur CWN bestätigt.


Rom (kath.net/CWN)
Wenn Papst Benedikt XVI. die heilige Messe in seiner Privatkapelle feiert, verwendet er regelmäßig das Messbuch von 1962.

Seit seiner Wahl zum Papst hat er öffentliche Feiern der heiligen Messe stets im neuen Ritus gehalten. Dieser wird im Motu proprio „Summorum Pontificum“ von 2007 als die „ordentliche Form“ des römischen Ritus bezeichnet. Nur wenige Personen sind bei privaten Messfeiern des Heiligen Vaters anwesend. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Johannes Paul II., der regelmäßig Besucher zur Messe in der päpstlichen Privatkapelle eingeladen hatte, feiert Benedikt XVI. private Messen im kleinen Kreis enger Mitarbeiter, aus dem wenig nach außen dringt.


Papst Benedikt ist seit langem als Verteidiger der liturgischen Tradition der Kirche bekannt. Bereits vor Jahren lobte Benedikt das Buch von Msgr. Klaus Gamber über „Die Reform der römischen Liturgie“. Gamber hatte an vielen Änderungen der Liturgie Kritik geübt. In Wigratzbad weihte der damalige Kardinal Ratzinger Kandidaten der der alten Messe verpflichteten Petrusbruderschaft zu Priestern. Er feierte die Priesterweihe und die heilige Messe am Ostersonntag des Jahres 1990 nach dem Messbuch von 1962.


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