Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  6. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  9. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  10. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  11. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  14. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  15. Ein Gott, der nichts mehr verlangt

Das katholische 'et – et’

16. Oktober 2008 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Österreichische Bibelwissenschaftler Michael Waldstein: Bibel ist nicht einfach ein Buch, das als Ganzes vom Himmel gefallen ist, sondern ist ein Zeugnis der verschiedenen Zeiten, der Geschichte Israels und dann der frühen Geschichte der Kirche


Vatikan (kath.net/RV)
Der österreichische Bibelwissenschaftler Michael Waldstein hat das Plädoyer des Papstes für das Miteinander von Forschung und geistlicher Bibellektüre gewürdigt. Die Wortmeldung Benedikts XVI. gebe den Geist der Versammlung wieder, sagte der Experte bei der Weltbischofssynode gegenüber Radio Vatikan: „Er hat Dei Verbum zusammengefasst, einen Passus, in dem schon beim Konzil gesagt wurde, es braucht einerseits die historisch-kritische Exegese, andererseits ein Lesen der Schrift als Ganzes in der Tradition. Der Papst hat das aber vertieft – auf seine einmalige Weise. Er hat damit bestätigt, was auch verschiedene Synodenväter schon vorher gesagt haben. – Ein starker Eindruck, den ich von der Synode habe, ist die Balance, das katholische ,und; et – et’.


Die Synode geht nicht in eine extreme Richtung, sie ist gleichweit entfernt von Fundamentalismus und einer atheistischen Geschichtsschreibung. Der Papst hat dieses Element verstärkt. Ich glaube, das war sein Ziel bei dieser ungewöhnlichen, kurzen Ansprache. Es ist ja nicht vorgesehen, dass der Papst eine solche Ansprache hält.”

Als „völlig falsch” bezeichnet es Waldstein, die so genannte historisch-kritische Methode der Bibelauslegung abzulehnen und nicht zu beachten. „Eine der Früchte ist, dass man sieht, dass die Bibel ein Zeugnis einer lebendigen Tradition ist. Sie ist nicht einfach ein Buch, das als Ganzes vom Himmel gefallen ist, sondern ist ein Zeugnis der verschiedenen Zeiten, der Geschichte Israels und dann der frühen Geschichte der Kirche. Tradition und Schrift sind in der Schrift selbst verbunden.”


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bibel

  1. Bibel-Podcast wieder unter den Top 10 der Apple Podcasts
  2. In Frankreich ist die Bibel seit Jahren Bestseller
  3. Großbritannien: Bibelzensur an der Universität Sheffield
  4. Warum ging das evangelikale US-Bibelportal „Bible Gateway“ in EU und Großbritannien offline?
  5. „Klug verwalten – frei leben“
  6. Angst, Suche nach Hoffnung – Verkauf von Bibeln in den USA in diesem Jahr um 22 Prozent gestiegen
  7. Bibelunterricht für alle Schüler im US-Bundesstaat Oklahoma
  8. ‚Wir können froh sein, dass es diesen launischen Gott der Bibel nicht gibt’
  9. Neunjähriger US-Amerikaner hat Bibelpodcast für Kinder begonnen
  10. Die Bibel hat Recht – Archäologen auf den Spuren des Alten Testaments







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND im SOMMER - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  7. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  8. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  9. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  10. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  11. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  12. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  13. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  14. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
  15. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz