Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  4. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  5. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  6. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  7. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  8. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  9. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  10. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  11. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  12. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  13. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  14. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  15. Schönborn: Kirchenübergaben an andere Kirchen ist der richtige Weg

Der Tod um 8000 Euro

2. September 2008 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Suizidhilfe ist keine Sterbebegleitung", kritisiert der Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung die Initiative eines Ex-Justizsenators, der auf seiner Website über Methode und Preis informiert.


Hamburg (kath.net) Der ehemalige Hamburger Justizsenator Roger Kusch bietet im Internet Suizidbegleitung an. Seine Methode kostet die Interessenten bis zu 8000 Euro, wie stern.de meldet. Auf seiner Internetseite findet sich seit Montag eine „erste Orientierung“, wie der promovierte Jurist in Hamburg erklärte.

Vor zwei Monaten wurde bekannt, dass er eine Frau aus Würzburg in den Tod begleitet hatte. Seitdem habe er 300 bis 500 Hilfsgesuche bekommen. Die 79-Jährige war durch Medikamente gestorben, nicht durch den von Kusch erfundenen Selbsttötungsautomaten. Die Staatsanwaltschaft Würzburg hat Ermittlungen aufgenommen.


Durch die neue Homepage sollen Menschen feststellen können, ob sie für eine solche Begleitung in Frage kommen, wie Kusch sagt. Er wolle nur Menschen mit unheilbarer körperlicher Erkrankung „unterstützen“. Der Preis werde individuell "unter Berücksichtigung der finanziellen Situation des Sterbewilligen" vereinbart, die Kontakte bis zum ersten persönlichen Treffen seien kostenlos.

Seine erste Suizidbegleitung sei kostenlos gewesen, derzeit gebe es bundesweit Gespräche mit einigen Interessierten, aber noch keinen konkreten nächsten Termin.

„Suizidhilfe ist keine Sterbebegleitung“, erklärte der geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, in Berlin. "Statt sich tatsächlich an die Seite Schwerstkranker und Sterbender zu stellen, geht es ihm ganz billig ums Geschäft."

Brysch sprach sich für ein Verbot der kommerziellen Suizidbeihilfe aus, auf das sich alle Parteien einigen sollten.

„Geschäftemacherei mit dem Tod“ nannte auch die bayerische Justizministerin Beate Merk diese Idee. „Der ganze Zynismus und die Menschenverachtung der kommerziellen Suizidbeihilfe werden nun für jedermann offenbar.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Euthanasie

  1. Katholische Nonnen verklagen Bundesstaat New York wegen Zwang zur Beihilfe zum Suizid
  2. Niederlande: Erstmals Tötung eines Kindes unter zwölf Jahren im Rahmen der aktiven Sterbehilfe
  3. Schottisches Parlament lehnt Gesetzentwurf zur Legalisierung des assistierten Suizids deutlich ab
  4. Kanada hat fast 100.000 Euthanasiefälle seit der Legalisierung 2016
  5. Nach Protesten scheitert Frankreichs Euthanasiegesetz im Senat
  6. Menschenrecht auf Abtreibung?
  7. Euthanasie in Kanada: Menschen mit Behinderung haben mittlerweile Angst vor dem Gesundheitssystem
  8. Trauriger Rekord: Fast 10.000 Euthanasietote in den Niederlanden im Jahr 2024
  9. Kardinal kritisiert Gesetz zu Suizidbeihilfe in der Toskana
  10. Kanadische Ärzte wollen Organe von Euthanasiepatienten gewinnen






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  5. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  8. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  9. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  10. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  11. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
  12. Eine mächtige Fürsprecherin für Ehepaare: Die heilige Birgitta von Schweden
  13. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  14. Schönborn: Kirchenübergaben an andere Kirchen ist der richtige Weg
  15. Medjugorje: Mladifest startet mit Papstappell zur Rückkehr zu Christus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz