Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  2. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  3. Kurienkardinal Koch: "Versöhnte Verschiedenheit" ein Ziel bei Ökumene
  4. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus
  5. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  6. Der Missbrauch, die Medien und Benedikts Vermächtnis
  7. Deutscher Bundestag schafft Werbeverbot für Abtreibungen ab
  8. Österreich schafft umstrittene Covid-Impfpflicht ab!
  9. "Dass Sie als Axel-Springer-Chef diesen Fakt falsch darstellen,..."
  10. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  11. DBK bedauert Bundestagsbeschluss, das Abtreibungswerbeverbot aufzuheben
  12. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  13. Münsteraner Bischof Genn beurlaubt Dompropst und Offizial Schulte
  14. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“
  15. Gibt es eine Vielfalt der Geschlechter? – Versuch einer Orientierungshilfe

Der Tod um 8000 Euro

2. September 2008 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Suizidhilfe ist keine Sterbebegleitung", kritisiert der Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung die Initiative eines Ex-Justizsenators, der auf seiner Website über Methode und Preis informiert.


Hamburg (kath.net) Der ehemalige Hamburger Justizsenator Roger Kusch bietet im Internet Suizidbegleitung an. Seine Methode kostet die Interessenten bis zu 8000 Euro, wie stern.de meldet. Auf seiner Internetseite findet sich seit Montag eine „erste Orientierung“, wie der promovierte Jurist in Hamburg erklärte.

Vor zwei Monaten wurde bekannt, dass er eine Frau aus Würzburg in den Tod begleitet hatte. Seitdem habe er 300 bis 500 Hilfsgesuche bekommen. Die 79-Jährige war durch Medikamente gestorben, nicht durch den von Kusch erfundenen Selbsttötungsautomaten. Die Staatsanwaltschaft Würzburg hat Ermittlungen aufgenommen.

Durch die neue Homepage sollen Menschen feststellen können, ob sie für eine solche Begleitung in Frage kommen, wie Kusch sagt. Er wolle nur Menschen mit unheilbarer körperlicher Erkrankung „unterstützen“. Der Preis werde individuell "unter Berücksichtigung der finanziellen Situation des Sterbewilligen" vereinbart, die Kontakte bis zum ersten persönlichen Treffen seien kostenlos.

Seine erste Suizidbegleitung sei kostenlos gewesen, derzeit gebe es bundesweit Gespräche mit einigen Interessierten, aber noch keinen konkreten nächsten Termin.

„Suizidhilfe ist keine Sterbebegleitung“, erklärte der geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, in Berlin. "Statt sich tatsächlich an die Seite Schwerstkranker und Sterbender zu stellen, geht es ihm ganz billig ums Geschäft."

Brysch sprach sich für ein Verbot der kommerziellen Suizidbeihilfe aus, auf das sich alle Parteien einigen sollten.

„Geschäftemacherei mit dem Tod“ nannte auch die bayerische Justizministerin Beate Merk diese Idee. „Der ganze Zynismus und die Menschenverachtung der kommerziellen Suizidbeihilfe werden nun für jedermann offenbar.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Euthanasie

  1. Euthanasie bei todkranken Neugeborenen in Belgien
  2. Irland: Justizausschuss des Parlaments lehnt Euthanasiegesetz ab
  3. Deutscher Ärztetag streicht Verbot zur Hilfe bei Selbsttötung
  4. Schweizer Kanton will Pflegeheime zu Sterbehilfe verpflichten
  5. Englisches Krankenhaus beendet künstliche Ernährung: Komatöser Patient tot
  6. Sterbehilfe: Katholischer Familienverband bestürzt von Entscheidung
  7. Euthanasie an Kindern 1-12 Jahre. Die Schranken fallen
  8. 'Jede Art von Tötung ist böse' (Hl. Mutter Teresa)
  9. Belgien zählt 2.655 Euthanasiefälle im Jahr 2019
  10. Sterbehilfe schafft Mörder







Top-15

meist-gelesen

  1. JETZT ANMELDEN! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Papst Franziskus korrigiert den deutsch-synodalen Sonder-Weg
  3. Vatikan gibt Covid-Impfmünze heraus
  4. US-Höchstgericht hebt Abtreibungsurteil auf - Gewaltiger Sieg für die Pro-Life-Bewegung!
  5. ‚Psychopathologie und das bevorstehende Ende?’ Wie geht es Papst Franziskus?
  6. Gibt es eine Vielfalt der Geschlechter? – Versuch einer Orientierungshilfe
  7. "Dass Sie als Axel-Springer-Chef diesen Fakt falsch darstellen,..."
  8. „Warum die Kochschürze?“ - Bischof Genns Schürze bei einer Altarweihe erregt Aufmerksamkeit
  9. Der Missbrauch, die Medien und Benedikts Vermächtnis
  10. Kardinal Kasper verschärft Kritik am Synodalen Weg - „... der bricht der Kirche das Genick“
  11. Münsteraner Bischof Genn beurlaubt Dompropst und Offizial Schulte
  12. Gottesdienst-Präfekt bedauert "Kämpfe" um Liturgie in der Kirche
  13. Eine evangelische Pfarrerin in der katholischen Messe und die religiöse Bedeutung von Puzzleteilen
  14. Diese Unsicherheiten aus den eigenen Reihen
  15. "Gestern war ich Erzbischof, heute bin ich Kaplan"

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz