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Auch wenn es keinerlei Revolution ist

25. Juli 2007 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Kardinal Zenon Grocholewski, der Präfekt der Kongregation für das Katholische Bildungswesen: Summorum Pontificum wird in den Seminaren und theologischen Studien berücksichtigt werden


Polen (www.kath.net)
Kardinal Zenon Grocholewski, der Präfekt der Kongregation für das Katholische Bildungswesen, hat in einem Interview mit der katholischen Zeitschrift 'Niedziela' über Auswirkungen des Motu Proprio Summorum Pontificum auf die Priesterseminare Stellung genommen und wörtlich gesagt: "Ich glaube, dass diese Tatsache in den Seminaren und theologischen Studien berücksichtigt werden, auch wenn es keinerlei Revolution ist. Die tridentinische Messe wurde 400 Jahre lang in der gesamten Kirche gefeiert und sie heiligte die Menschen. Die Form der Messe hat sich durch die Jahrhunderte verändert, aber die grundlegenden Prinzipien sind die selben. Zuerst sollten wir den Menschen die Eucharistie verständlich machen und es ihnen ermöglichen, sie wirklich zu erfahren, sie ist der kostbarste Schatz der Kirche."

Auch zur Frage nach den Visitationen der Priesterseminare nahm der Kardinal Stellung und betonte, dass die Kongregation systematisch Visitationen der Seminare betreibe. "Wir haben gerade die Visitationen der Seminare in den USA und Italien beendet. Das ständige Bischofskomitee in den Seminaren in Italien arbeitet mit unserer Kongregation zusammenarbeitet und schickt uns Berichte." Grocholewski erklärte auch, dass seine Kongregation regelmäßig Kommentare an die örtlichen Bischöfe, die für die einzelnen Seminare verantwortlich sind, schicke. "Uns ist klar, dass man während einer Visitation nicht alles sehen kann. Diejenigen, die Visitationen in den Seminaren durchführen, bleiben nur für einige Tage. Sie stellen Fragen und geben ihre Meinung ab. Man sollte immer daran denken, dass der Diözesanbischof sein Seminar am besten kennen lernen kann. Wenn er an seinem Seminar interessiert ist, mit den Studenten spricht und den Vorgesetzten, dann kann er die Situation viel besser erkennen als jeder Visitator. Aus diesem Grund analysieren wir unsere Arbeit unter diesem Gesichtspunkt sehr demütig, während der ad limina Besuche der diözesanen Seminare“. Der Kardinal erinnerte abschließend, dass man immer wieder die Bischöfe an die Wichtigkeit der diözesanen Seminare erinnere und auch, dass eine gute Auswahl und Bildung des akademischen Personals und persönliche Kontakte notwendig sind.

KATHPEDIA: Zenon Grocholewski



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