Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  5. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  6. Bätzing gegen Papst Leo
  7. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  8. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  11. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  12. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  13. „Wir werden erwartet“
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. ‚Entschuldigung, aber … was?‘

Auch wenn es keinerlei Revolution ist

25. Juli 2007 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Zenon Grocholewski, der Präfekt der Kongregation für das Katholische Bildungswesen: Summorum Pontificum wird in den Seminaren und theologischen Studien berücksichtigt werden


Polen (www.kath.net)
Kardinal Zenon Grocholewski, der Präfekt der Kongregation für das Katholische Bildungswesen, hat in einem Interview mit der katholischen Zeitschrift 'Niedziela' über Auswirkungen des Motu Proprio Summorum Pontificum auf die Priesterseminare Stellung genommen und wörtlich gesagt: "Ich glaube, dass diese Tatsache in den Seminaren und theologischen Studien berücksichtigt werden, auch wenn es keinerlei Revolution ist. Die tridentinische Messe wurde 400 Jahre lang in der gesamten Kirche gefeiert und sie heiligte die Menschen. Die Form der Messe hat sich durch die Jahrhunderte verändert, aber die grundlegenden Prinzipien sind die selben. Zuerst sollten wir den Menschen die Eucharistie verständlich machen und es ihnen ermöglichen, sie wirklich zu erfahren, sie ist der kostbarste Schatz der Kirche."

Auch zur Frage nach den Visitationen der Priesterseminare nahm der Kardinal Stellung und betonte, dass die Kongregation systematisch Visitationen der Seminare betreibe. "Wir haben gerade die Visitationen der Seminare in den USA und Italien beendet. Das ständige Bischofskomitee in den Seminaren in Italien arbeitet mit unserer Kongregation zusammenarbeitet und schickt uns Berichte." Grocholewski erklärte auch, dass seine Kongregation regelmäßig Kommentare an die örtlichen Bischöfe, die für die einzelnen Seminare verantwortlich sind, schicke. "Uns ist klar, dass man während einer Visitation nicht alles sehen kann. Diejenigen, die Visitationen in den Seminaren durchführen, bleiben nur für einige Tage. Sie stellen Fragen und geben ihre Meinung ab. Man sollte immer daran denken, dass der Diözesanbischof sein Seminar am besten kennen lernen kann. Wenn er an seinem Seminar interessiert ist, mit den Studenten spricht und den Vorgesetzten, dann kann er die Situation viel besser erkennen als jeder Visitator. Aus diesem Grund analysieren wir unsere Arbeit unter diesem Gesichtspunkt sehr demütig, während der ad limina Besuche der diözesanen Seminare“. Der Kardinal erinnerte abschließend, dass man immer wieder die Bischöfe an die Wichtigkeit der diözesanen Seminare erinnere und auch, dass eine gute Auswahl und Bildung des akademischen Personals und persönliche Kontakte notwendig sind.

KATHPEDIA: Zenon Grocholewski



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kardinäle

  1. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  2. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  3. Papst will mit Kardinälen über Kommunikation der Kirche sprechen
  4. Irakischer Patriarch Sako tritt zurück
  5. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  6. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  9. Papst Leo eröffnet das Konsistorium: „Einheit zieht an, Spaltung zerstreut“
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  3. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
  4. Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
  5. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  6. Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
  7. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  8. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  9. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  10. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  11. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  12. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  13. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  14. Erzbischof von Vilnius als CCEE-Präsident wiedergewählt
  15. Der Tod löst die Gemeinschaft nicht auf: In Christus bleibt das Leben bewahrt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz