Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  9. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  13. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  14. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Deshalb ist die Liturgie ein ständiger Weg

16. Juli 2007 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gedanken zu Summorum Pontificum von Vatikanpressesprecher P. Federico Lombardi: Weder das Missale Pius V. und Johannes XXIII. noch das Missale Pauls VI. werden die letzte "lex orandi" der katholischen Kirche sein.


Rom (www.kath.net/Zenit.org)
„Unser Mund hat sich für euch aufgetan, Korinther, unser Herz ist weit geworden. In uns ist es nicht zu eng für euch; eng ist es in eurem Herzen. Lasst doch als Antwort darauf … auch euer Herz weit aufgehen!“ Auf dem Höhepunkt seines Begleitbriefs zum jüngsten Motu proprio über die Liturgie nimmt Benedikt XVI. diese Worte des heiligen Paulus auf und macht sie sich zu Eigen, um auf die tiefste und innigste Weise den Geist zum Ausdruck zu bringen, der es beseelt. Er fährt fort: „Machen wir unser Herz weit auf, und lassen wir all dem Raum, wozu der Glaube selbst Raum bietet.“

Wie es zu erwarten war, gab es nach der Veröffentlichung des Dokuments einerseits die, die sich für bessere Interpreten des Konzils als der Papst hielten und einen Verrat an der Liturgiereform Pauls VI. beklagten; auf der anderen Seite standen jene, die sich versteiften und erklärten, mit ihren Positionen der Ablehnung der Erneuerung immer Recht gehabt zu haben.

Der Großteil der Gläubigen jedoch sowie die Totalität der Bischöfe haben mit Aufmerksamkeit und einem Geist des Gehorsams gelesen und zugehört, um die wahrste Bedeutung der Entscheidung des Papstes aufzunehmen, die eine höchst klare Botschaft zur Erweiterung der Herzen, zur gegenseitigen Annahme und zur Versöhnung ist. Wir haben zwei Formen – eine ordentliche und eine außerordentliche – eines einzigen Ritus der Feier der Messe. Das Geheimnis des Todes und der Auferstehung Christi ist so groß, dass es nicht auf endgültige und exklusive Weise mit der einen oder anderen Form des Ritus identifiziert werden kann, in dem es gefeiert wird.

Deshalb ist die Liturgie ein ständiger Weg, ohne Brüche, der im Glauben und in der Liebe von dem angeführt wird, der die höchste Verantwortung für die Einheit der Kirche hat. Weder das Missale Pius V. und Johannes XXIII., das von ein kleiner Minderheit benutzt wird, noch das Missale Pauls VI., das heute mit großer geistlicher Frucht von der großen Mehrheit benutzt wird, werden die letzte „lex orandi“ der katholischen Kirche sein. Auf dem Weg der Kirche durch die Geschichte liegt auch der Weg der liturgischen Feier – damit wir dem Herrn, seinem Tod und seiner Auferstehung als Quelle unseres Lebens immer besser begegnen können. Das ist der zentrale Punkt, der uns hin zur Einheit zieht.

Summorum Pontificum

KATHPEDIA: SP

Diskussion im Forum

Foto: (c) kath.net



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eucharistie

  1. Was eine Messe wiegt
  2. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  5. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  6. Eucharistische Prozession zum 250-jährigen Jubiläum der USA
  7. Die katholische Insel des Friedens
  8. „Ein Leib, ein Glaube“
  9. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  10. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“







Top-15

meist-gelesen

  1. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  2. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  3. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  4. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  5. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  6. Apostolisch und nix anderes
  7. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  8. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  9. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  10. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  14. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  15. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz