Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  15. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“

Der Priester muss vor allem 'ein Mann Gottes' sein.

14. Juni 2007 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kleruskongregation warnt in Schreiben an Priester vor Gefahr, dass Priester ohne Theozentrik die ganze Grundlage der pastoralen Tätigkeit verlieren. Notwendig, neue Areopage der globalen Kultur zu öffnen: E-mail, Internetseiten und Videokonferenzen.


Vatikan (www.kath.net)
Die Kleruskongregation hat am 8. Juni anlässlich des Weltgebetstages zur Heiligung der Priester am 15. Juni 2007, dem Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu, ein Schreiben an die Priester mit dem Titel „Der Priester, genährt vom Wort Gottes, ist universeller Zeuge der Liebe Christi“ veröffentlicht.

In dem Schreiben von Cláudio Kardinal Hummes, den Präfekten der Kleruskongregation, werden die Priester daran erinnert, an das Geschenk des „priesterlichen Dienstes“ nachzudenken. Hummes betont, dass die „wesentliche Sendung des Priesters“ darin besteht, „den Menschen Gott zu bringen“.

„Der Priester muss vor allem ‚ein Mann Gottes’ sein, der Gott direkt kennt, der eine tiefe persönliche Freundschaft zu Jesus hat, der den anderen so gesinnt ist, wie Christus.“

Im Schreiben wird dann an die Ansprache von Benedikt XVI. an die Römische Kurie zu Weihnachten 2006 verwiesen. Wörtlich sagte der Papst damals: „Dominus pars heriditatis meae et calicis mei. Gott selbst ist mein Anteil am Land, der äußere und innere Grund meiner Existenz.

Diese Theozentrik der priesterlichen Existenz ist gerade in unserer ganz funktionalistischen Welt nötig, in der alles auf errechenbaren und greifbaren Leistungen beruht. Der Priester muss wirklich Gott von innen her kennen und ihn so zu den Menschen bringen: Das ist der der allererste Dienst, den die Menschheit heute braucht.“ Hummes warnt dann vor den Folgen des Verlusts dieser Theozentrik für die Priester und schreibt: „Wenn im Leben eines Priesters diese Theozentrik verloren geht, entleert sich die ganze Grundlage der pastoralen Tätigkeit, und man läuft Gefahr, durch übermäßige Aktivität den Inhalt und den Sinn des pastoralen Dienstes zu verlieren. Dann können Protagonismus und irreführende Extravaganzen entstehen. Anstelle von Substanz würde man Surrogate liefern. Man würde umsonst laufen und dabei zur Erschöpfung kommen, ohne voranzuschreiten.“

„Die leidenschaftliche Liebe zu Christus ist das Geheimnis einer überzeugten Verkündigung Christi“, schreibt der Kardinal weiters und erinnert an ein Wort des Hl. Augustinus: „Er soll zuerst ein Mann des Gebets sein und dann ein Prediger.“ Für Hummes muss ein Priester „missionarischen Geist“ haben, das heißt „einen wirklich ‚katholischen’ Geist, der ‚von Christus ausgehen’ muss.

Der Präfekt der Kleruskongregation weist weiters darauf hin, dass die traditionellen Orte der Katechese nicht mehr genügen. „Es ist notwendig, neue Areopage der globalen Kultur zu öffnen: Neben der Presse, dem Radio und Fernsehen wird man hauptsächlich auf E-mail, Internetseiten, Video-Konferenzen und auf viele andere neue Systeme zurückgreifen, um einer großen Anzahl von Personen das Kerygma wirksam mitzuteilen. Auch die äußerliche Erscheinung des Priesters mit einer dem eigenen ‚Sein’ entsprechenden würdevollen Haltung muss eine Katechese für alle sein.

Das Schreiben im Wortlaut



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Klerus

  1. Ermutigung für die Priester
  2. Der Priester handelt in persona Christi
  3. Papst macht Priestern Roms Mut: Keine Zeit ohne Gnade
  4. Erzbischof Viganò warnt Hirten der Kirche vor Menschenfurcht
  5. Magazin Crux: Papst findet Buch über Schwule im Vatikan gut
  6. Keine Beamten oder Experten des Heiligen!
  7. Wie „Klerikalismus“ wirklich aussieht
  8. Klerikalismus und Homosexualität – ein Zweikomponentensprengstoff?
  9. Papstkritik: Bischöfe akzeptieren ungeeignete Priesterkandidaten
  10. Experte meint: Pädophile Neigung kein Ausschlussgrund vom Priesteramt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  3. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  4. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  5. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  6. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  7. Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
  8. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  9. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  10. Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
  11. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  12. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Über das Dämonische
  15. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz