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Der Rhein fließt in den Tiber

5. November 2006 in Buchtipp, keine Lesermeinung
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Seit Jahren ist das bekannte Buch von P. Ralph Wiltgen ein Standardwerk über die Geschichte des 2. Vatikanums.


Linz (www.kath.net)
Das Buch „Der Rhein fließt in den Tiber“ zählt seit Jahren zu den Standardwerken, wenn es um die Geschichte des 2. Vatikanums geht. Beim Schreiben dieses Buches stand P. Ralph Wiltgen eine vollständige Sammlung aller, vom Konzilssekretariat an die Konzilsväter gerichteten Dokumente und Arbeitspapiere, zur Verfügung.

Aus dem Vorwort des Autors: „Wenn ein großer Strom seinen Lauf ändert, so wandelt sich das Land, das er durchfließt. Die Geschichte der Menschheit wird immer wieder von verschiedenen Strömungen beeinflusst oder bestimmt. Das gilt sogar für die Geschichte der katholischen Kirche und auch für die Geschichte des Zweiten Vatikanischen Konzils, ihr größtes Ereignis im zwanzigsten Jahrhundert.

Schon hundert Jahre nach Christus schrieb Juvenal: Der Orontes fließt in den Tiber. Er sprach von kulturellen Beeinflussungen aus Syrien, die zu seiner Zeit in Rom leicht bemerkbar waren. Zu meiner Zeit in Rom, beim Zweiten Vatikanischen Konzil, waren theologische Beeinflussungen leicht bemerkbar. Und weil davon die vorherrschenden aus den Ländern an den Ufern des Rheins, aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden und dem nahen Belgien kamen, habe ich mein Buch ‚Der Rhein fließt in den Tiber’ benannt.

Es war und ist nicht anzunehmen, dass 2150 Konzilsväter aus aller Welt als Einzelne beim Zurechtschmieden der sechzehn Konzilsdokumente zu jedem Punkte Beiträge leisten oder Verbesserungen machen. Ein zwangsläufiges Ergebnis war die Bildung von Denkgruppen. Auch die kleinsten davon hatten eine Wirkung auf die Formulierung der Texte, an denen sie ein spezielles Interesse zeigten. Diese Gruppen gaben dem Konzil Leben und Feuer, und man fragt sich, ob ohne sie überhaupt etwas zustande gebracht worden wäre.

Beim Schreiben dieses Buches stand mir eine vollständige Sammlung aller amtlichen Korrespondenz, Dokumente und Arbeitspapiere zur Verfügung, die vom Konzilssekretariat den einzelnen Konzilsvätern zugegangen waren. Ich hatte Zugang zu jeglicher Korrespondenz und Dokumentation, die von der Rhein-Gruppe an ihre Mitglieder gesandt worden war. Dazu kamen weitere Dokumente von anderen Gruppen und Bischofskonferenz, Sitzungsprotokolle, Privatbriefe usw. Als Leiter eines unabhängigen und mehrsprachigen Konzilsnachrichtendienstes machte ich ferner Interviews mit ungezählten Konzilsvätern und Beratern (Periti).

Von meinem Standort in Rom aus konnte ich das gesamte Konzil vor meinen Augen sich entfalten sehen. Was ich dabei sah und hörte und die Tatsachen, die ich ausforschen konnte, möchte ich Ihnen nun mitteilen.“

KATH.NET-Tipp: Ein sehr wichtiges Buch über das 2. Vatikanische Konzil.

P. Ralph M. Wiltgen S.V.D.
Der Rhein fließt in den Tiber
315 Seiten
EUR 15,60

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