Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  2. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  7. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  8. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  9. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  10. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  11. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  12. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  13. Norwegischer Bischof Hansen: „Die Evangelisierung ist der grundlegende Auftrag der Kirche“
  14. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  15. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'

,Problem ist nicht Stärke des Islam,sondern Schwäche des Christentums’

4. September 2006 in Schweiz, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Basler Bischof Kurt Koch würde den Muslimen zugestehen, ein Minarett als Zeichen der Identität haben zu können.


Solothurn (www.kath.net) Nicht der Minarettbau ist das Problem, sondern der Konflikt, der sich dahinter verbirgt. Das meinte der Basler Bischof Kurt Koch in einem Interview mit der „NZZ am Sonntag“. „Ich glaube, die Auseinandersetzungen um die Minarette sind letztlich nur ein Fieber, Ausdruck einer viel tiefer liegenden Grippe“, meinte er.

„Denn diese Bauten machen letztlich ja nur etwas sichtbar, was schon lange da ist. Ich glaube, dass in der Bevölkerung einfach sehr viele Ängste vorhanden sind. Über diese Ängste müsste man sprechen, die sind sehr verschieden.“ Ein Minarett sei natürlich „ein Zeichen der Identität“.

„Ich würde den Muslimen zugestehen, ein Minarett als Zeichen der Identität haben zu können“, sagte er. „Generell aber rate ich, nicht nur über das Minarett zu sprechen, sondern darüber, was sich hinter dem Konflikt verbirgt.“

Er persönlich würde beispielsweise erwarten, „dass auch in muslimischen Ländern die Religionsfreiheit für Christen gelten sollte“, betonte Koch. „Der Bischof von Arabien beispielsweise darf in gewissen Ländern keine Eucharistie feiern. Das sind offene Fragen, die man stellen können muss.“

Das Problem sei, dass der Islam noch wenig integriert in unserer Gesellschaft sei. „Er hat zudem ein starkes Bekenntnis. Das wird für uns Christen, die eher ein bisschen bekenntnisresistent sind, zu einer großen Herausforderung. Um es scharf zu sagen: Das Problem ist eigentlich nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Christentums. Wenn wir zu unseren Wurzeln, zu unseren Überzeugungen stehen würden, könnten wir offener auf andere Religionen zugehen.“



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Koch Kardinal

  1. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  2. „Diese Einheit ist zutiefst begründet im gemeinsamen Glauben und in der einen Taufe“
  3. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  4. Was macht die Menschenwürde unantastbar?
  5. Es ist keineswegs das Ende des Zölibats gekommen
  6. Kardinal Koch sieht keine Polarisierung Papst versus Kurie
  7. Kurienkardinal verteidigt Einsatz von Christen für Migranten
  8. Kardinal Koch: Es gibt keinen Kurienkomplott gegen den Papst
  9. Kardinal Koch: Es gibt keinen Kurienkomplott gegen den Papst
  10. Kurienkardinal Koch in Eisenstadt: Martin zeigt Gott im Leidenden






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  5. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  6. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  7. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  8. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  9. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  10. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  11. USA: 98-jähriger Weltkriegsveteran empfängt die Taufe und wird katholisch
  12. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  13. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  14. Der Karmel in Christchurch/Neuseeland: Die Blüte im Verborgenen
  15. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz