Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Kirche im Verfall
  6. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  7. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  8. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  9. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  12. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  13. THESE: Warum die UNO weg muss!
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

Zum Ausziehen verführt

10. März 2006 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Am 16. März kommt eine Komödie mit Family-Appeal ins Kino, dass sich einem Phänomen soziologischer Art, das inzwischen immer mehr um sich greift, widmet - Eine Filmbesprechung von Franziskus von Ritter-Groenesteyn .


Zum Ausziehen verführt, hat nichts mit einem unfreiwilligen Strip zu tun, sondern widmet sich auf beschwingt leichte Art, im Sinne einer Komödie mit Family-Appeal einem Phänomen soziologischer Art, das inzwischen immer mehr um sich greift. War früher, der Daheimgebliebene als Muttersöhnchen verpönt, ist dieser Status inzwischen zum selbstbewußten Juppie mutiert, für den das Zuhause nicht viel mehr ist, als ein Mama-macht-die-Wäsche-Hotel und dessen größter Vorzug gerade darin besteht weitaus günstiger und natürlich bequemer zu sein als eine eigene Wohnung.

Matthew McConaughey, verkörpert den smarten Frauengenießer Tripp, in mehr als glaubwürdiger aber nie anzüglicher Weise, als den Vertreter der heutigen Fun-Generation. Vordergründig wollen die Eltern den inzwischen 35jährigen Tripp mit Hilfe von Paula ( "Sex and the City" Star Sarah Jessica Parker, hier in einer eher konservativen Rolle) endlich dem elterlichen Nest entwöhnen. Auf einer tieferen Ebene wird jedoch offenbar, woran es dieser jungen Generation gebricht: Die Angst vor Bindung, die Angst vor Verantwortung für das Leben anderer. In einer Schlüsselszene bringt es deshalb Paula auf den Punkt; als sie den gefesselten Tripp, gleichsam gefesselt in seiner eigenen von ihm geschaffenen Fun-Welt, und unfähig sich selbst daraus zu befreien, vor die Alternative stellt; der wirksamste Weg sein Leben den Fesseln zu entreissen: " Was willst du, Tripp, willst du für den Rest deines Lebens Fun - oder willst du mich ?"

Der Weg bis zu dieser Frage ist stellenweise mehr als komisch, deshalb, wer kann, sollte sich diese Kömodie nicht entgehen lassen; zumal sie einen Nerv unserer Gesellschaft trifft, die vergessen hat, dass der Bund fürs Leben immer auch ein Bund mit dem Herrn ist, und der bedeutet nicht weniger als "Leben und Heil", vgl. Mal 2,5.

Der Autor ist Jurist und Theologe. Er arbeitet in der internationalen Filmfinanzierung und schreibt Drehbücher.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Film

  1. US-Schauspieler David Henrie sieht ‚neue Renaissance‘ für religiöse Themen in Hollywood
  2. Warteschlangen vor den Kinos: Der Film „Sacré Coeur“ bricht in Frankreich Zuschauerrekorde!
  3. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  4. Angel Studios bringen Film mit Jonathan Roumie und Kevin James in die Kinos
  5. Dreharbeiten zu Mel Gibsons ‚Die Auferstehung des Christus‘ sollen im August in Rom beginnen
  6. Netflix kündigt neuen Film der Reihe ‚Die Chroniken von Narnia‘ für 2026 an
  7. Dokumentation über Papst Benedikt XVI. gewinnt Emmy
  8. Die fünf beliebtesten katholischen Filme
  9. ‚Die Passion Christi: Auferstehung’ – Dreharbeiten sollen 2025 beginnen
  10. Mein Sohn – Jenseits des Himmels







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Kirche im Verfall
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  12. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz