Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  10. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  11. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  12. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  13. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  14. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  15. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer

Maria für Benedikt XVI. unter der Brücke?

25. April 2005 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine Betrachtung zum neuen Papst von Franziskus Ritter-Groenesteyn


München (www.kath.net) Pünktlich zum Beginn des Konklaves, inmitten der Sedisvakanz, am 18. April, gerät ganz Chicago aus dem Häuschen, ob eines landesweiten Medienberichts über „marianische“ Salzablagerungen auf einer kalten und abweisenden Betonwand unter der Brücke des Kennedy Expressway. Obdulia Delgado entdeckte die Umrisse, die erstaunlich bekannten Marienbildern gleichen - man denke etwa an das Bildnis von Guadalupe oder Lourdes - erstmals am 10.April. Sie berichtete ihrem Mann davon, der zunächst skeptisch war, aber in ehrfürchtiges Staunen verfiel als er die „Erscheinung“ sah.

Der Priester ihrer Pfarrei, St. Francis of Assisi, ermutigte sie darin, in dem Bildnis „einen positiven Aspekt für ihr Leben zu sehen“. Folglich taten sie das, was schon der Apostel Andreas tat, als er Jesus das erstmal traf, sie erzählten davon: „Kommt und seht“. Und schon acht Tage später, hatte sich die Unterführung in einen Wallfahrtsort verwandelt. Seitdem rahmen Gebete, Blumen, Kerzen und mahnendes Graffiti (Satan lebt), das noch umrisshafte Bildnis an der Wand, das so wirkt, als habe ein Meister der Farbe erst den Untergrund angelegt, so als müsse die Zeichnung der Konturen erst noch folgen. Und in der Tat, Rebecca Abloce, will das Bildnis schon vor vier Jahren entdeckt haben; damals nur undeutliche Umrisse. Es sei nun viel klarer, sagt sie heute.

Ist dies die marianische Signatur des neuen Pontifikats, ganz so wie schon Johannes Paul II. unzweifelhaft der Stempel Marias aufgeprägt war? Benedikt XVI., der „gloria olivae“, gewählt ausgerechnet an einem Tag, an dem die Kirche eines anderen großen Papstes deutscher Provenienz gedenkt, Leo IX., ein Reformpapst, stellt sein Pontifikat der Demut und Bescheidenheit eines Arbeiters „im Weinberg des Herrn“ ganz bewußt unter die Option von Gebet und Fürbitte durch Maria. Er ist ihr Sohn und durch sie wird er Brücken des Friedens und der Einheit bauen hin zu Christus ihrem Sohn und durch ihn hin zum Vater. Ist es da noch ver-„wunder“lich, wenn pünktlich zu Beginn des neuen Pontifikats des bayerischen „Pontifex Maximus“ Maria ihren Schatten an die Wand, die Basis, die Stütze einer "Pons", einer Brücke wirft?



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Benedikt XVI.

  1. "Derselbe Polarstern"
  2. Namhafter anglikanischer Kanoniker wird katholisch, beeinflusst durch Kard. Newman und Benedikt XVI.
  3. Il Giornale: Benedikt XVI. hatte ‚große Besorgnis‘ wegen des Synodalen Wegs
  4. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  5. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  6. Kardinal Kasper erinnert sich wertschätzend an Benedikt XVI./Ratzinger - „Kennen uns seit 1963“
  7. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  8. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  9. Papst Leo verlieh Ratzingerpreis an den Stardirigenten Riccardo Muti
  10. "Unsere Liebe Frau von Guadalupe" ist "Mutter und Stern der Evangelisierung in Amerika"







Top-15

meist-gelesen

  1. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. "Derselbe Polarstern"
  11. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  12. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  13. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  14. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  15. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz